„Jedes Jahr geschehen in Deutschland über zwei Millionen polizeilich registrierte Unfälle“, erklärt Rechtsanwalt Jakob Matysiak, einer der beiden Partner der Verkehrsrechtskanzlei AdvoAutomobil Rechtsanwälte. „Davon bearbeiten wir etwa 1.500 Fälle und es werden jährlich mehr.“ Das zweite zentrale Arbeitsgebiet der Kanzlei ist das Bußgeld- und Verkehrsstrafrecht. Auch hier werden jedes Jahr sehr viele Mandanten – sowohl Privatleute als auch Unternehmen – rechtlich unterstützt. Dieses Gebiet wird schwerpunktmäßig vom zweiten Kanzleipartner, Rechtsanwalt Gero Lichters, betreut.

„Damit Sie nicht draufzahlen!“ - Anwaltskanzlei AdvoAutomobil Rechtsanwälte hilft bei Unfällen und drohenden Bußgeldern

Gero Lichters

„Durch den starken Preiskampf und die Zulassung ausländischer Anbieter schreibt die Versicherungswirtschaft im Haftpflichtgeschäft seit Jahren rote Zahlen, und das versuchen die Unternehmen durch systematische Anspruchskürzungen wieder zu erwirtschaften – leider auf dem Rücken der Versicherten. Ohne anwaltliche Unterstützung hat man schlechte Karten, da auf der Gegenseite juristisch geschulte Sachbearbeiter tätig sind“, warnt Rechtsanwalt Matysiak. „Damit Ihnen als Unfallgeschädigter der vollständige Schaden erstattet wird, ist es sehr wichtig, Waffengleichheit herzustellen.“

Viele Geschädigte schrecken immer noch davor zurück, einen Anwalt zu beauftragen, weil sie Angst vor den Kosten haben. Zu Unrecht! Sich anwaltlich vertreten zu lassen ist das gute Recht jedes Unfallbeteiligten. Ist man unverschuldet in den Unfall verwickelt worden, trägt die gegnerische Haftpflichtversicherung die Kosten. „Auch bei einfachen, eindeutigen Unfällen ist es unverzichtbar, einen auf das Verkehrsrecht spezialisierten Anwalt einzuschalten“, empfiehlt Rechtsanwalt Matysiak. „Die Fallstricke lauern bereits beim Unfallfragebogen der Versicherung. Hier kann schon ein falsches Wort dazu führen, dass man eine Teilschuld an dem unverschuldeten Unfall erhält. Besonders bei Parkplatzunfällen muss der Geschädigte vorsichtig sein. Und selbst wenn die Schuld des Unfallverursachers nicht in Frage gestellt wird, versuchen Versicherungen auf vielfältige Weise, Kosten zu sparen. Das beginnt bei der Regulierung von Mietwagenkosten und endet bei unrechtmäßigen Kürzungen der zu zahlenden Reparaturrechnung.“

Wer weiß zum Beispiel ohne anwaltliche Beratung, dass Gerichte bei Urteilen über die zulässige Höhe von Mietwagenkosten sehr unterschiedlich urteilen. Während in Krefeld und Mönchengladbach in der Regel zugunsten der Versicherten entschieden wird, setzen die Richter in Neuss oder Duisburg die Ausgleichszahlungen für Mietwagen sehr viel versicherungsfreundlicher fest. Über die Zuständigkeit des Gerichts entscheidet, wo der Unfall passiert ist. Es hilft demnach nichts, wenn man in Krefeld wohnt. „Passiert ein Unfall in einer ungünstigen Stadt, empfehlen wir unseren Mandanten, den Nutzungsausfall ihres Fahrzeugs und dazu immer eine Kostenpauschale für den eigenen Zeitaufwand geltend zu machen. Diese Positionen werden von den Gerichten problemlos akzeptiert“, rät der Verkehrsrechtsexperte.

Den größten Verlust macht man allerdings, wenn man der Versicherung die Möglichkeit gibt, die Reparaturkosten um bis zu 15 Prozent zu kürzen, wie es leider üblich ist. Bei einem Durchschnittsunfall mit einem Schaden von 3.000 Euro verliert man da schon eine hohe Summe. „Man sollte immer auf einem eigenen Gutachter bestehen, der listet genau auf, welche Reparaturen durchgeführt werden müssen, damit das Fahrzeug fachgerecht und vollständig instandgesetzt wird. Das kann den späteren Wiederverkaufswert des Fahrzeugs erheblich beeinflussen“, warnt Rechtsanwalt Matysiak.

„Damit Sie nicht draufzahlen!“ - Anwaltskanzlei AdvoAutomobil Rechtsanwälte hilft bei Unfällen und drohenden Bußgeldern

Jakob Matysiak

Um erhebliche Konsequenzen kann es auch in Bußgeldverfahren, und nicht nur in Verkehrsstrafsachen gehen: Fahrverbote oder die Entziehung der Fahrerlaubnis können die berufliche Existenz gefährden. „Das Wichtigste ist auch hier, unbedachte Äußerungen zu vermeiden“, mahnt Gero Lichters. „Der Betroffene hat das Recht zu schweigen. Daher ist Zurückhaltung bei der Befragung durch die Polizei kein Schuldeingeständnis.“  Unklare, unpräzise Angaben laden zu Fehlinterpretationen ein. So gerät der Betroffene beim Vorwurf der Fahrerflucht leicht in „Teufels Küche“ – so die Erfahrung der beiden Rechtsanwälte. Es lässt sich je nach Umgebung und Geräuschkulisse oft gar nicht so einfach sagen, ob man einen Zusammenstoß bemerkt haben muss oder nicht. Und wenn der Zusammenstoß laut Polizeiprotokoll erst einmal eingeräumt ist, lässt sich das vermeintliche Geständnis nur schwer korrigieren. Bei allen Schäden, die über Bagatellschäden hinaus gehen, ist bei einer Verurteilung die Entziehung der Fahrerlaubnis die Folge. Deshalb empfehlen beide Verkehrsrechtsexperten bei Verkehrsverstößen schnellstmöglich einen Verkehrsrechtsspezialisten zu kontaktieren und Fragebögen der Behörden nicht nach Gutdünken selbst auszufüllen – vor allem dann, wenn die berufliche Existenz vom Führerschein abhängt. „In manchen Fällen besteht die Möglichkeit, ein Fahrverbot durch die Zahlung einer erhöhten Geldbuße zu vermeiden. Die von der Rechtsprechung definierten Hürden sind allerdings hoch. Ohne Anwalt hat man hier kaum eine Chance“, so Lichters.

Die dargestellten Situationen sollten deutlich machen, dass die Beauftragung eines Verkehrsrechtsspezialisten bei Unfällen und drohenden Bußgeldern oder Strafen immer die richtige Wahl ist – und zwar so schnell wie möglich, wie die Rechtsanwälte Gero Lichters und Jakob Matysiak übereinstimmend betonen. Ebenso wichtig ist es, nicht irgendeinen Anwalt zu beauftragen, sondern eine Kanzlei, die sich mit Verkehrsrecht wirklich auskennt und über eine entsprechende Erfahrung verfügt wie AdvoAutomobil. Aufgrund ihres verkehrsgünstigen Standorts im Gewerbegebiet Willich-Münchheide ist das Unternehmen für Mandanten aus der gesamten Region mit dem PKW gut zu erreichen. Für den engen Bezug zu Krefeld sorgt Rechtsanwalt Gero Lichters, der selber Krefelder ist und nach wie vor viele Mandanten aus seiner Heimatstadt betreut.

AdvoAutomobil, Hanns-Martin-Schleyer-Str. 35,
47877 Willich, 02154-88 40 50, www.advoauto.de