Etwa zwei Drittel der Deutschen besitzen eine Brille, darunter etwas mehr Frauen als Männer. Augenoptikermeister Peter Schwinn schätzt, dass sogar 80 Prozent der Menschen eine Brille tragen würden, wenn es rein nach ihrer Sehstärke ginge. „Leider gibt es auch sehr viele unzufriedene Brillenträger“, weiß der Krefelder Optiker zu berichten, der selbst natürlich ebenfalls eine Brille auf der Nase trägt. „Oft werden Brillen zu schnell und zu billig gekauft und erfüllen dann ihren Zweck nur sehr unzureichend. Daher lautet unser Motto: Eine Brille muss sitzen, passen und aussehen!“

Brillen, die passen! - Bei Minke-Optics wird die alte Handwerkskunst des Brillenmachens noch gelebt

Peter Schwinn und Uta Schwinn-Minke

Minke-Optics heißt das Unternehmen, das 1957 von Herbert Minke gegründet wurde und seit daher nicht mehr von Krefelds klassischer Einkaufsmeile, dem Ostwall, wegzudenken ist. Heute wird das Geschäft von Minkes Tochter Uta zusammen mit ihrem Mann Peter Schwinn geführt. In über 50 Jahren hat sich natürlich auch in der Augenoptik sehr viel geändert: neue Technik, neue Materialien, neue Mitbewerber. Geblieben ist im Krefelder Traditionsbetrieb die Liebe zur alten Handwerkskunst des Brillenmachens. Das zieht sich bei Minke-Optics wie ein roter Faden durch alle Arbeitsschritte. So entstehen Brillen, die wirklich passen.

Sitzen, passen, aussehen! Damit die Brillengläser richtig sitzen, beginnt die Kundenberatung bei Minke immer mit einer ganz genauen Vermessung. Denn nur wenn Bügellänge, Nasenpassform und Neigungswinkel exakt bestimmt sind, kann eine Brille hergestellt werden, die wirklich sitzt. „Modebrillen verkaufen kann jeder“, erklärt Peter Schwinn. „Wir verkaufen unseren Kunden keine Brillen, die zwar toll aussehen, aber nicht auf die Nase passen.“

Springen wir zum Aussehen: Bekanntermaßen passt nicht jede Brille zu jedem Gesicht. Ob modisch oder klassisch, groß oder klein, rund oder eckig – was bei dem einen apart oder interessant wirkt, steht dem anderen überhaupt nicht. Damit niemand mit einer unpassenden Kombination das Geschäft verlässt, nimmt man sich bei Minke-Optics für die Auswahl der zukünftigen Lieblingsbrille so viel Zeit wie erforderlich. Um die Qual der Wahl zu erleichtern, steht den Kunden dabei immer ein guter Geist zur Seite – auf Wunsch kann die Fassungswahl sogar videogestützt geschehen.

Wer schon einmal in den Geschäftsräumen am Ostwall war, weiß, dass fachkundige Unterstützung bei der Auswahl des passenden Brillengestells hier wirklich nötig ist. Groß ist die Auswahl der angebotenen Fassungen und vielfältig. „Wir legen großen Wert auf interessante, individuelle Kollektionen“, betont Inhaberin Uta Schwinn-Minke. Dabei stehen für uns nicht die angesagten Design-Labels im Vordergrund. Wir wollen nicht haben, was alle haben. Unsere Kunden sind häufig Individualisten.“ Betrachtet man die ausgestellten Brillen, fallen einem vor allen Produkte kleiner Manufakturen aus Deutschland und Europa ins Auge. Hersteller wie zum Beispiel Flair aus dem Münsterland oder Menrad aus Schwäbisch-Gmünd mit den Labels Joop!, Davidoff und Guess, oder Eschenbach aus Nürnberg mit Titanflex und Freigeist. Aktuell neu im Programm ist die exklusive und sehr hochwertig gearbeitete Kollektion „Chopard“ der italienischen Brillenmacher-Familie De Rigo. Ergänzt wird das Angebot mit individuell gefertigten Brillen von kleinen Start-up-Unternehmen aus Deutschland und den Niederlanden.

Ein besonderes Steckenpferd Peter Schwinns sind Naturhornbrillen, die aus den Hörnern asiatischer  Wasserbüffel hergestellt werden. Hier arbeitet der Krefelder Optiker-Betrieb eng mit der Brillenmanufaktur Hoffmann aus der Eifel zusammen, die jedes Stück in Handarbeit herstellt. Die natürliche Faserstruktur des Materials bewirkt, dass keine Naturhornbrille der anderen gleicht. Jede Brille ist ein Unikat und hat heute nichts mehr mit den alten, spießigen Hornbrillen zu tun. Aufgrund der jahrzehntelangen Spezialisierung auf diesen Werkstoff zählt Minke-Optics inzwischen zu den führenden Anbietern und hält eines der größten Sortimente in Nordrhein-Westfalen vorrätig. Übrigens muss kein Wasserbüffel nur wegen seiner Hörner für die Brillenproduktion sterben, die Naturhornherstellung wird streng nach dem internationalen Artenschutzabkommen überwacht.

Bleibt noch das Wichtigste bei einer Brille: das Sehen. Um auch die Brillengläser optimal auf ihre Träger abzustimmen, nutzt Minke-Optics modernste computergestützte Messsysteme wie den „Relaxed Vision Terminal“ vom deutschen Weltmarktführer Carl  Zeiss. Mit dieser Technik werden die Augenzentrierungen in die gewählten Brillenfassungen genauestens vermessen und die Daten professionell ausgewertet. Bei speziellen Fehlsichtigkeiten ist es sinnvoll, ein weiteres High-Tech-Gerät, den Keratograph, einzusetzen. Der erstellt mit über 20.000 Messpunkten ein äußerst exaktes topographisches Abbild der Hornhaut, die genau wie ein Fingerabdruck bei jedem Menschen individuell aussieht. Der Keratograph hilft vor allem bei der perfekten Anpassung von Kontaktlinsen. Dank modernster Technik und fachkundigem Personal kann Minke-Optics es sich so leisten, eine Verträglichkeitsgarantie ohne „Wenn und Aber“ zu geben. Sollten die Brillengläser wider Erwarten doch Probleme bereiten, werden sie anstandslos ausgetauscht.

Brillen, die passen! - Bei Minke-Optics wird die alte Handwerkskunst des Brillenmachens noch gelebt

Bei so viel Service und Handwerkskunst wundert es nicht, dass man für eine Erstberatung am Ostwall mindestens ein bis eineinhalb Stunden einrechnen sollte. Deshalb ist eine vorherige Terminvereinbarung  auch empfehlenswert. „Unser Ziel ist es, unseren Kunden wirklich perfekte Brillen zur Verfügung zu stellen, mit denen sie dauerhaft sehr zufrieden sind“, erklärt Peter Schwinn. „Das ist unsere Leidenschaft und das kostet natürlich auch etwas mehr Zeit und Geld als woanders. Zum Glück haben wir langjährige Kunden, die das zu würdigen wissen und es kommen immer wieder neue dazu.“

Minke-Optics, Ostwall 71, 47798 Krefeld
Telefon: 02151-2 52 69, www.minke-optics.de