Büroflächen gibt es viele. Zumeist findet man sie in der Innenstadt oder in Gewerbegebieten. Beide Modelle haben fraglos ihre Vor- und Nachteile. In direkter Nachbarschaft zum Sollbrüggenpark an der Uerdinger Straße gibt es mit dem sogenannten „Campus Sollbrüggen“ jedoch ein innovatives Projekt im Grünen, das alle Vorteile in sich vereint und dabei überhaupt nicht wie ein Bürokomplex wirkt. Denn das Gebäudeensemble war nie als „grauer Büroklotz“ geplant und blickt zurück auf eine persönliche Geschichte.

Dr. Tilman Herzog

Dr. Tilman Herzog, Eigentümer des Campus Sollbrüggen

Dr. Tilman Herzog, der derzeitige Eigentümer des Campus Sollbrüggen, sitzt im lichtdurchflutetenden Büro seiner hier ansässigen Anwaltskanzlei und blickt durch die riesige Fensterfront zufrieden in den gerade zum Leben erwachenden Obstgarten, der einst zum Sollbrüggenpark gehörte. „Derzeit entwickelt sich die Natur aufgrund der vielen Sonnentage geradezu explosionsartig. Die Kirschblüte, Forsythien, Kamelien, wilden Pflaumen und Felsenbirnen fangen an, wie jedes Jahr, das Grundstück in ein kleines Paradies zu verwandeln“, freut sich der Anwalt, der nach einer langen und erfolgreichen Karriere allmählich zur Ruhe kommen und neben seinem eigenen Büro auch zahlreiche weitere Räume innerhalb des Gebäudes vermieten möchte. Dr. Herzog, der selbst einmal klein anfing und in seinem späteren Beratungsunternehmen in Spitzenzeiten hunderte Angestellte beschäftigte, kennt die Bedürfnisse von Jungunternehmern und Start-Ups, die er sich besonders gut als Mieter vorstellen kann: „Neben der fraglos wunderschönen natürlichen Umgebung profitieren Mieter im Campus Sollbrüggen von einer idealen Verkehrslage, einer guten internen Infrastruktur und Räumlichkeiten, die gerade für junge Unternehmen genau die richtige Größe haben und daher bezahlbar sind.“

„Die Mieter sollen sich wohlfühlen, angenehme Menschen um sich haben, mit denen sie ein Schwätzchen halten, aber auch gemeinsame Projekte angehen können.“

Büste, KopfKleinteilige Mieteinheiten, gestaffelt in einzelne Arbeitsplätze in Gemeinschaftsbüros sowie Ein- und Zweizimmerbüros sind deshalb derzeit vakant. Dabei können alle Mieter auf die gute interne Infrastruktur des erst vor kurzer Zeit komplett sanierten Komplexes zurückgreifen: Zahlreiche Parkplätze, möblierte Empfangsbereiche, Besprechungs- und Konferenzräume, Küchen, Toiletten, moderne Telekommunikationsleitungen und eine zentrale Postverteilung. Darüber hinaus kann aus einem großen Fundus an bestehenden Büromöbiliar ausgewählt werden, das auf Wunsch mitvermietet wird. Die Rahmenbedingungen sind also ideal, doch noch ein weiterer Aspekt ist dem Eigentümer wichtig: die Gemeinschaft der Mieter. „Viele verschiedene Disziplinen sollen auf dem Grundstück und in dem Gebäude tätig sein, Unternehmen gründen und voneinander profitieren“, betont Herzog mit Blick auf die bereits ansässigen Unternehmen und ergänzt: „Die Mieter sollen sich wohlfühlen, angenehme Menschen um sich haben, mit denen sie ein Schwätzchen halten, aber auch gemeinsame Projekte angehen können.“ Derzeit befindet sich neben den größeren Mietern bereits ein technologisches Start-Up von Professoren und Studenten der Universität Düsseldorf, eine Headhunterin und ein Beratungsbüro für Rechnungswesen in dem insgesamt 3.300 Quadratmeter messenden Gebäude.

Mit der Idee, junge Menschen in das Gebäude zu holen, greift Dr. Tilman Herzog heute den Gedanken des Vaters auf, der das 11.000 Quadratmeter große Grundstück nach dem zweiten Weltkrieg erwarb und bebaute – als Absicherung gegen erneute Kriege und die damit einhergehende Hungersnot, die auch die Familie Herzog schwer traf. „Mein Vater war ein weltweit führender Arzt und Wissenschaftler im Bereich der Extremitätenchirurgie und entwickelte zum Beispiel den sogenannten Herzog-Nagel, mit dem auch heute noch weltweit Knochenbrüche geheilt werden. Für seine Forschungen und den Vertrieb seiner Erfindungen nutzte er damals zwei Räume im Elternhaus an der Sollbrüggenstraße und wollte dort junge Leute interessieren, die bei der unternehmerischen Umsetzung der Erfindungen mitwirken sollten“, erinnert sich Dr. Herzog. Doch der Chirurg starb früh und die Pläne mussten verworfen werden. Gemeinsam mit seiner Frau, einer Zahnärztin, bezog der heutige Eigentümer dann 1976 das elterliche Wohnhaus und realisierte den Traum vom Leben und Arbeiten an einem Ort. „Zunächst war meine Anwaltskanzlei und die Praxis meiner Frau noch im ursprünglichen Wohnaus, das noch heute von uns bewohnt wird, untergebracht. Später folgten dann nach und nach weitere Anbauten auf dem Grundstück. Der letzte Anbau erfolgte in den 90er-Jahren und rundete den Gebäudekomplex in Richtung Uerdinger Straße architektonisch ab“, erklärt der heutige Vermieter weiter.

Grün, Haus, GartenMit dem erhofften Einzug junger Unternehmer würde sich der geschichtliche Kreis des backsteinfarbenen Gebäudekomplexes mit seiner weitläufigen Parkanlage schließen. Doch auch im Bezug auf die ganze Stadt sieht Dr. Tilman Herzog ein großes Potenzial in der Vermietung an junge Unternehmer: „Da ich in Krefeld aufgewachsen bin und an der Stadt hänge, möchte ich mit dem Projekt auch einen positiven Impuls für die Stadtentwicklung setzen. Wenn der ein oder andere Existenzgründer angezogen wird und vom Campus Sollbrüggen aus eine tolle Unternehmung startet, würde mich das auch persönlich sehr freuen.“

Campus Sollbrüggen, Uerdinger Str. 532, 47800 Krefeld, Web: www.buero-im-gruenen.de Ansprechpartner für Besichtigungstermine: Herr Weidner, Tel.: 0179-1842402, Mail: info@buero-im-gruenen.de

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