Flammkontor und Umbra Sonnenschutzsysteme

 

Ständig erreichbar sein, andauernd kommunizieren und jede freie Minute mit vermeintlich wichtigen Inhalten füllen – Ob bewusst oder unbewusst: Längst ist der Alltag vieler Menschen vollständig durchgetaktet. Zwischen Smartphone, Terminkalender und den neuesten Neuigkeiten bleibt oft wenig Zeit für echte Freizeit. Auch Michael Wolter kennt das nur zu gut, leitet er von seinem Ladenlokal in Meerbusch-Osterath doch gleich vier Unternehmen. Doch Wolter hat seine Exit-Strategie aus dem alltäglichen Stress gefunden.

Michael Wolter mit Hund Verdi

Geschäftsführer Michael Wolter mit Hund Verdi

„Der Schritt über die Schwelle der Terrassentür ist der Schritt in die Freiheit. Draußen im Garten herrscht ein anderes Lebensgefühl. Plötzlich legt man das Handy beiseite, hört die Vögel zwitschern und kümmert sich geduldig um das Essen“, schwärmt Wolter, der seine Philosophie gegen den Alltagsstress „Outdoor Living“ nennt. „Outdoor Living ist Freizeit, Emotion und Lifestyle“, ergänzt der sympathische Unternehmer, in dessen Geschäft „Flammkontor“ sich passenderweise alles um Produkte dreht, die das heimische Outdoor-Erlebnis noch angenehmer werden lassen.

Betritt man das mit viel Liebe zum Detail eingerichtete Ladenlokal, springt einem sofort eine üppige Anzahl an Grills in allen erdenklichen Ausführungen samt Zubehör ins Auge. Beim genaueren Hinsehen bemerkt man zwischen den eisernen Hauptdarstellern einer jeden Terrassen-Szenerie dann auch ausgefallene Upcycling-Gartenmöbel, die Wolter unter dem Label „Strandgold“ anfertigt und vertreibt. Erst wenn man nach oben blickt, fallen einem dann schließlich jene Requisiten auf, die das Bühnenbild einer jeden Terrasse vervollständigen: Markisen, Sonnensegel und sogenannte Pergotenden.

„Mit diesen drei Produkttypen decken wir im Grunde jedes erdenkliche Terrassen-Szenario ab“, erklärt der Outdoor-Experte und nennt die Vorteile der jeweiligen Lösung: „Klassische Markisen sind das Produkt für Traditionalisten, die einen möglichst einfachen Schutz vor Sonne und Regen suchen. Sonnensegel eignen sich für stilbewusste Individualisten, denn sie verleihen einer jeden Terrasse ein maritimes Flair. Pergotenden, also komplette Abdeckungssysteme mit Textil- oder Lamellen-Faltmarkise, bieten schließlich die größte Flexibilität.“ Während die klassische Markise, die ihre Hochphase in den 70er- und 80er-Jahren hatte, laut Wolter heute keine große Rolle mehr spiele, sind Sonnensegel und Pergotenden seit Jahren die Spezialitäten des Fachhändlers.

„Der Medienhafen in Düsseldorf ist sozusagen unsere Außenausstellung.“

„Einfache Markisen sind immer brachial aufgespannt. Bei Sonnensegeln ist das anders“, erklärt Wolter, während er eines der Ausstellungsexponate mit einem Fockroller, einer im Segelsport verwendeten Kurbel, ohne große Anstrengung in Position bringt. „Wenn ein leichter Wind geht, bewegt sich das Segel, und man fühlt sich fast wie am Strand. Außerdem beeinflusst das Segel das Lichtempfinden. Selbst bei bedecktem Himmel meint man, dass die Sonne scheint. Der Sommer wird mit einem Segel einfach schöner.“ Seit bereits elf Jahren vertreibt Wolter Sonnensegel und hat sich im Laufe der Zeit mit seiner Firma „Umbra Sonnenschutzsysteme“ einen Namen als ausgewiesener Spezialist gemacht. „Der Medienhafen in Düsseldorf ist sozusagen unsere Außenausstellung“, scherzt er mit Blick auf prestigeträchtige Großaufträge wie die Außengastronomie des Hyatt-Hotels oder die Terrasse der Meerbar.

Im Gegensatz zu Markisen und Sonnensegeln sind Pergotenden erst seit wenigen Jahren am Markt, erfreuen sich aber immer größerer Beliebtheit, wie Wolter ausführt: „Die Firma Corradi, die in Italien sehr bekannt ist, hat mit dem patentierten Pergotenda-System ein raffbares, dichtes, regenfestes Terrassendach erfunden. Es vereint die Vorteile einer massiven Überdachung mit denen einer textilen Lösung und ist daher sehr gefragt.“ Die Besonderheit: Obwohl die italienische Terrassenüberdachung den gleichen Regenschutz wie ein Wintergarten bietet – und so die Terrasse auch bei schlechtem Wetter nutzbar macht – benötigt man keine Baugenehmigung. „Es handelt sich um eine textile Verschattung und daher eben nicht um ein Bauwerk“, erläutert Wolter die Besonderheit des Systems, das ein langwieriges baurechtliches Genehmigungsverfahren verhindert und zudem den unschätzbaren Vorteil bietet, eben nicht immer unter einem Glasdach sitzen zu müssen.

Egal ob Terrassenbedachungen, Grills oder Möbel – Der Flammkontor und Umbra Sonnenschutzsysteme in Meerbusch sind die erste Adresse für all jene, die die heimische Terrasse genauso als Hort der Ruhe und Gegenentwurf zum durchgetakteten Alltag empfinden wie Michael Wolter. Denn der unternehmerische Tausendsassa, der mit der „Fair Service Partner GmbH“ bereits seit 1997 ebenfalls eine erfolgreiche Messebaufirma führt, verfügt nicht nur über die nötige handwerkliche Expertise, sondern vor allem über eine flammende Leidenschaft für das schöne Leben im Freien.

Flammkontor, Breite Straße 10, 40670 Meerbusch,
Telefon: 02159-2071, www.flammkontor.de oder www.umbra-arte.de