design international

 

Der Showroom von „design international“ am Großmarkt ist seit über sechs Jahren eine der ersten Adressen in Krefeld, wenn es um handverlesene, moderne und exquisite Inneneinrichtung geht. Gemeinsam mit seiner Lebenspartnerin Eva Grünen betreibt Sascha Haag das kleine Krefelder Design-Mekka und hat sich vor allem durch seine Kompetenz als stilsicherer Kurator im Dschungel der Gestaltungsmöglichkeiten einen Namen machen können. Das neueste Angebot fällt jedoch auf den ersten Blick komplett aus dem Rahmen: „di“ bietet ab sofort exklusive Elektroroller in drei verschiedenen Varianten an. Wie das zusammen passt, haben wir vor Ort erfahren und sind natürlich auch probegefahren.

Eva Grünen und Sascha Haag

Eva Grünen und Sascha Haag

Wir treffen Eva Grünen und Sascha Haag gut gelaunt am bisher wärmsten Tag des Jahres vor ihrem Showroom am Großmarkt. Gerade montiert Haag behutsam eine Möbelbox aus Dänemark mit Werbeaufdruck auf dem Edelstahl-Gepäckträger eines der drei Elektroroller, die erst vor wenigen Tagen eingetroffen sind. Der Claim „design + mobil * konzept“ ziert den quadratischen Werbeträger – eine kleine, aber bedeutende Abwandlung des eigentlichen Firmen-Claims „design + möbel * konzept“. „Tauscht man einen Buchstaben, macht es sofort wieder Sinn, dass wir neuerdings auch Elektroroller verkaufen“, schmunzelt Haag. „Ich hatte schon länger den Wunsch, wieder einmal einen klassischen Roller zu fahren. Und auf das Thema Elektromobilität und Nachhaltigkeit legen wir privat und beruflich ohnehin sehr viel Wert. Bei Recherchen zu aktuellen Modellen stießen wir dann auf das kleine Familienunternehmen ‚Kumpan‘ aus Remagen, verliebten uns sofort in die Roller und wollten sie unbedingt auch anderen Krefeldern zugänglich machen“, erzählt Eva Grünen von der Entdeckung. Schaut man sich in der perfekt in Szene gesetzten Ausstellung um, wird schnell klar, dass es sich bei der Entscheidung, die Roller der kleinen Manufaktur tatsächlich ins Portfolio aufzunehmen, um keinen Zufall handeln kann. Im Gegenteil: So durchdacht wie die sorgsam kuratierte Möbel-Ausstellung ist, war auch diese Entscheidung.

„Design hört für mich nicht bei Möbeln auf, sondern zieht sich durch alle Bereiche des Lebens. Was man trägt, wo man sich aufhält und wie man dort hin kommt.“

Roller, Schwarz

Auf dem Modell 1954 finden zwei Personen Platz

„Design hört für mich nicht bei Möbeln auf, sondern zieht sich durch alle Bereiche des Lebens. Was man trägt, wo man sich aufhält und wie man dort hin kommt– all das und noch mehr sind Aspekte des Lebens, die designt werden können“, erläutert der sympathische Krefelder seinen ganzheitlichen Design-Begriff. „Und weil – nennen wir es Mobilitäts-Design – in Zeiten eines veränderten ökologischen Bewusstseins immer wichtiger wird, möchten auch wir einen Beitrag zu diesem Aspekt leisten.“ Auf die Elektroroller trifft Haags Design-Begriff also gleich in zweifacher Hinsicht zu: Ganz unmittelbar, aufgrund ihrer äußeren Erscheinung, aber eben auch mittelbar, aufgrund ihrer umweltschonenden wie zukunftsweisenden Technik.

Roller, KabelBereits die Namen der Elektroroller verweisen auf das, was optisch geboten wird. Die Modelle „1950“, „1953“ und „1954“ bestechen durch einen klassischen Retro-Look der 50er-Jahre. Doch es steckt noch mehr in der Optik, wie Design-Aficionado Haag anmerkt während er mit der Hand über die Bambus-Trittfläche des Tretrollers „1950“ fährt: „In den Kumpan-Rollern finden sich viele Strömungen wieder: Klassische Stilelemente, die an Retro orientiert sind, gleichzeitig aber auch moderne Aspekte, die erst in heutiger Zeit umsetzbar sind.“ Während sich der Zweisitzer „1954“ und der Einsitzer „1953“ hauptsächlich in ihrer Optik und Größe unterscheiden, handelt es sich beim Modell „1950“ um einen faltbaren Tretroller mit zuschaltbarem Elektromotor. Alle drei für die Straße zugelassenen Modelle eint neben dem detaillierten und eleganten Design eine ausgereifte Technik Made in Germany und ein ausgesprochen hoher Komfort. „Die Akkus lassen sich zügig an jeder herkömmlichen Steckdose aufladen und halten dann bis zu 150 Kilometer. Das Fahren mit den Kumpan-Rollern ist somit nicht nur emissionsfrei und grün, sondern spart auch bares Geld. Umgerechnet kosten 100 Kilometer nämlich nur etwa einen Euro Strom“, betont Haag.

Zubehör, GrünWir haben uns von der Begeisterung für die edlen Elektroroller anstecken lassen und es wird Zeit für eine Probefahrt. Ausgerüstet mit dem passend zum Fahrzeug gestalteten Helm stecken wir die optisch nicht minder ansprechenden Akkus in das Modell „1954“ und schalten den Motor ein. Völlig lautlos und fast wie von selbst setzt sich der Roller in Bewegung und erreicht bei der kleinen Runde über den Großmarkt schnell seine zügige wie angenehme Höchstgeschwindigkeit von 45 Stundenkilometern. Sofort kommt Fahrfreude auf und die Blicke neugieriger Passanten sind dem ausgefallenen Gefährt sicher. Spätestens aber als wir den Roller nach der kleinen Proberunde wieder in den Showroom fahren und ihn dort neben den exklusiven Möbeln sehen, verstehen wir, was Mobilitäts-Design bedeutet.

Unverbindliche Probefahrten mit den Kumpan-Rollern sind jederzeit möglich. Voraussetzung ist lediglich ein Führerschein der Klasse B. design international by Sascha Haag, Oppumer Straße 175, 47799 Krefeld, Telefon: 02151-5797199, E-Mail: info@di-einrichten.de