Erlauben Sie sich doch einmal den Spaß und googeln Sie „Lächeln ohne Zähne“.
Was sie dort in der Bilderauswahl zu sehen bekommen, sind Fotomontagen von Prominenten ohne Zähne.
Die vorher ach so schöne Angelina Jolie sieht plötzlich aus wie die heroinabhängige Pfortenwärterin aus dem Vorhof der Hölle. Zugegeben: Ein Mund ganz ohne Zähne kommt im Alltag selten vor, aber diese Bilder zeigen eindrucksvoll, wie bedeutend sie für den Gesamteindruck eines Gesichtes sind.
Ungepflegte, schiefe oder lückenhafte Zähne nehmen nicht nur maßgeblichen Einfluss auf die Attraktivität eines Menschen, sondern sind überdies mit wenig schmeichelhaften Assoziationen belegt.
Diese reichen von Dummheit über Verantwortungslosigkeit bis hin zu sozialer Herabstufung. Ganz unbegründet sind diese Einschätzungen nicht. Denn wer nicht einmal Verantwortung für den eigenen Kauapparat übernehmen kann – obwohl es relativ einfach ist – wird auch sonst im Leben Schwierigkeiten damit haben. Umgekehrt sind schöne Zähne der Schlüssel für ein mehr oder minder privilegiertes Leben.
Studien haben herausgefunden, dass Menschen mit schönen Zähnen und einer damit gesteigerten Attraktivität bessere Jobs bekommen, mehr Geld verdienen und im Alltag vorteilhafter behandelt werden. Gerade beim ersten Eindruck, für den es bekanntlich keine zweite Chance gibt, sind Zähne essentiell. Ihr Zustand bestimmt maßgeblich die Wahrnehmung des Gesichtes und der gesamten Person. In seine eigenen Zähne zu investieren, ist also weit mehr als ein Beitrag für den Körper.
Es ist ein Investment ins gesamte Leben!

Ihr Wojtek Honnefelder

(Wojtek Honnefelder ist Zahnarzt und Spezialist für Ästhetische Zahnheilkunde. Er schreibt in der KR-ONE über seinen beruflichen Alltag und Phänomene in der Zahnmedizin)