Liebe Krefelder,

am 01. April 2011 haben wir nach vielen durchgearbeiteten Nächten die Erstausgabe der KR-ONE im Vapiano präsentiert. Das war der Start einer über fünf Jahre bis hier hin führenden Reise. Und wie bei tatsächlich unternommenen Reisen auch, fällt einem meistens erst in der Rückschau auf, was man so alles erlebt hat. Die Produktion der Jubiläumsausgabe war für uns eine Art Dauer-Déjà-vu, ein Schlüssel zu zahlreichen Erinnerungskästchen, in denen wertvolle Erfahrungen abgelegt sind. Doch die Beschäftigung mit unseren Titelgeschichten ist nicht nur eine Reminiszenz an das Gewesene, sondern auch ein Blick nach vorn. So wie wir haben sich nämlich auch die Menschen verändert, deren Geschichten wir einst erzählten und mit denen wir nun noch einmal über die jüngste Vergangenheit sprachen.

Der KR-ONE steht mit der Jubiläumsausgabe der Eintritt in ein neues Zeitalter bevor, in dem wir uns auf breitere Füße stellen und ein noch weiter gefächertes Leseangebot schaffen. Dafür werden wir ab sofort eigene Themen-Spezials als Sonderausgaben produzieren und die KR-ONE auch als Online-Magazin erlebbar machen, das viel mehr ist als nur die ins Internet übertragene Druckversion. In Zukunft finden Sie dort auch Beiträge, die nicht in der KR-ONE erschienen sind, Hintergrund-
Berichte, viel mehr Fotos, Videos und einen stets aktualisierten Kalender, der zahlreiches Infos zu Events bereit hält. Natürlich werden wir auch unsere Facebook-Präsenz weiter ausbauen, die immer mehr Fans gewinnt.

Doch wir wollen in unserer Fünf-Jahres-Ausgabe natürlich auch das präsentieren, was die KR-ONE für viele Leser so einzigartig macht: Der Blick hinter die Fassade eines Menschen, aufbereitet als sensibles Portrait. Dafür haben wir Hans Kohhaas besucht, der 1982 mit seinem Fahrrad aus seiner Geburtsstadt Krefeld aufbrach und nach Jahren in Simbabwe ankam. Dort baute er sich ein beachtliches Leben auf, samt gut laufendem Unternehmen und eigenen Ländereien. Er führte ein glückliches Leben, bis eines Tages Schergen seinen Hof stürmen, Mitarbeiter erschießen, ihn verkrüppeln und enteignen. Inzwischen hat sich Kohlhaas weitestgehend von diesem traumatischen Erlebnis erholt und versucht nun seine alte neue Heimat Krefeld wieder als Heimat zu begreifen.

Wir, die wir jeden Tag ein Magazin von Krefeldern für Krefelder machen, waren sehr bewegt, welch tolle ­Resonanz wir anlässlich unseres Geburtstags aus der Bevölkerung erhalten haben. Diese Rückmeldung weckt in uns die Motivation und die Verpflichtung, genauso unermüdlich die nächsten fünf Jahre anzugehen. Vielen Dank für Ihre Treue, ihr Lob und die Kritik. Ein Magazin ist erst lebendig, wenn es von seinen Lesern diskutiert wird. Auf viele weitere Ausgaben, ihr KR-ON-Juwelen!

Viel Spaß beim Lesen!
Christhard Ulonska und Michael Neppeßen

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