Pluspunkt Apotheke Krefeld

 

In Deutschland gibt es etwa 20.000 Apotheken. Was zunächst nach einer hohen Anzahl klingt, ist tatsächlich der niedrigste Stand seit den frühen 1990er-Jahren. Grund für das neuerliche Apothekensterben ist vor allem die Landflucht und die damit einhergehende zunehmende Konzentration auf innerstädtische Apotheken, die diese Entwicklung vor neue Herausforderungen stellt. In der Krefelder Innenstadt ist die Pluspunkt Apotheke im Schwanenmarkt seit einigen Jahren ein wichtiger Pfeiler der pharmazeutischen Versorgung. Wir haben hinter die Kulissen geblickt und dabei viel Wissenswertes über die vielfältigen beruflichen Möglichkeiten und Herausforderungen der Branche erfahren. 

Erik und Katja Sellinger

Inhaber Erik und Katja Sellinger

„In unserer Krefelder Filiale führen wir bis zu 50.000 Artikel und versorgen täglich etwa 500 Kunden“, sagt Erik Sellinger, studierter Apotheker und Inhaber von insgesamt drei im Zentrum gelegenen Apotheken in Krefeld, Essen und Bochum. Damit diese enorme pharmazeutische, logistische und kaufmännische Aufgabe zu lösen ist, verlässt sich der sympathische Familienvater auf ein Team von insgesamt 48 hochqualifizierten Mitarbeitern, darunter alleine 15 aller Altersklassen in der Seidenstadt. „Das Apothekenwesen ist seit jeher ein wichtiger Pfeiler der Gesundheitsversorgung und Apotheken leisten weit mehr als nur den Verkauf von Arzneimitteln. Eine fundierte Ausbildung und ständige Weiterbildung ist deshalb in unserem Berufsfeld unerlässlich“, erläutert Katja Sellinger, die die Geschicke des Unternehmens gemeinsam mit ihrem Mann leitet.

Das Führungsduo Sellinger, das sich beim Pharmazie-Studium in Marburg kennenlernte, später für die Industrie in Köln arbeitete und dann aus familiären Gründen wieder nach Krefeld zog, schätzt besonders den direkten Kontakt zum Menschen, wechselte deshalb im Jahr 2007 auf die Versorgerseite und eröffnete die erste Apotheke. „Eines von vielen Klischees über unsere Branche besagt, dass nur Töchter und Söhne von Apothekern einen Einstieg in den Beruf finden und Apotheken zwangsläufig tradierte Familiendynastien sind. Wir sind das lebendige Gegenbeispiel und haben keinen entsprechenden familiären Hintergrund“, betont Erik Sellinger. Doch ein Studium der Pharmazie ist nicht der einzige Weg in das Apothekenwesen, das sich in drei große Berufsbilder gliedert: Apotheker, Pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA) und Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte (PKA).

Geschäft, Apotheke„Ein Pharmaziestudium dauert mindestens acht Semester und wird ergänzt durch ein abschließendes praktisches Jahr. Voraussetzung für eine erfolgreiches Studium sind neben einem guten Abitur und einer naturwissenschaftlichen Begabung auch kommunikative Fähigkeiten, denn die meisten Apotheker arbeiten später direkt am Kunden“, weiß Volker Braf, approbierter Apotheker und Filialleiter der Pluspunkt Apotheke. Der Arzneimittelfachmann ist Hauptverantwortlicher für die Beratung und Betreuung von Kunden, übernimmt aber auch administrative Aufgaben wie die Arbeitsplanung, Kontrolle von Rezepturen und die allgemeine Führung des Teams. Doch auch jenseits akademischer Pfade bietet die Pharmazie interessante Berufsfelder, so wie das von Susanne Woo, die seit 30 Jahren als PTA arbeitet. „Nach einer zweijährigen Ausbildung und einem ausgedehnten Praktikum schließt man auch als PTA mit einem Staatsexamen ab. Der Arbeitsalltag besteht hauptsächlich aus der Beratung von Kunden und der Herstellung von Rezepturen. Wichtig ist es, sich stets fortzubilden, denn ständig kommen neue Medikamente und pharmazeutische Erzeugnisse auf den Markt. Es ist ein sehr dynamischer Beruf“, freut sich die Krefelderin. Die Ausbildung zur PKA schließlich komplettiert den pharmazeutischen Dreiklang. „Als PKA arbeitet man hinter den Kulissen und widmet sich vor allem administrativen und kaufmännischen Tätigkeiten wie dem Einkauf und der Buchführung“, erläutert Angela Friedrichs, die ebenfalls seit vielen Jahren in Apotheken tätig ist. Voraussetzung für die beiden Lehrberufe ist ein Realschulabschluss und grundsätzliches naturwissenschaftliches oder kaufmännisches Interesse.

WaageBraf, Woo und Friedrichs schätzen die täglichen Herausforderungen ihrer anspruchsvollen Tätigkeiten und freuen sich, in der Pluspunkt Apotheke einen Arbeitgeber gefunden zu haben, der sich aktiv für seine Mitarbeiter einsetzt. „Wenn wie bei uns eine gute Arbeitsatmosphäre und Vertrauensbasis herrscht, überträgt sich das auch positiv auf die Kunden. Deshalb legen wir viel Wert auf Zusammenhalt und eine aktive Förderung unserer Mitarbeiter“, betont Katja Sellinger und verweist auf regelmäßige Team-Events, Fortbildungsangebote und Inhouse-Schulungen. „Bei uns geht es um den ganzen Menschen und da unterscheiden wir nicht zwischen Kunden und Mitarbeitern.“

Logo PlusPunkt ApothekeMit ihrem großen und hervorragend ausgebildetem Team ist die Pluspunkt Apotheke nicht aus der Seidenstadt wegzudenken und leistet für zahllose Stammkunden und Laufkundschaft einen wichtigen Dienst am Menschen. „Um dieses Ziel auch weiterhin zu erreichen, suchen wir jederzeit neue Mitarbeiter für unser Team und freuen uns über Initiativbewerbungen. Wer einmal unverbindlich in den Berufsalltag reinschnuppern möchte, ist auch dazu herzlich eingeladen. In naher Zukunft werden wir zudem ein PTA-Stipendium auflegen. Näheres dazu kommunizieren wir demnächst über unsere Facebook-Seite“, bemerkt Katja Sellinger zum Abschluss unseres kleinen Rundgangs durch die sympathische und moderne Apotheke im Schwanenmarkt.

Pluspunkt Apotheke im Schwanenmarkt, Hochstraße 114, 47798 Krefeld, Tel.: 02151 1546901, www.pluspunkt-apotheke-krefeld.de, www.facebook.com/PluspunktApotheke