Know-how und Service für besseres Hören

In der modernen Welt sind wir fast ständig von Geräuschen umgeben, die man nicht einfach ausblenden kann – selbst wenn man zu den Menschen gehört, die sich gut konzentrieren können. Umso schlimmer, wenn Umgebungsgeräusche zu Lärm werden, zu Tönen, die das eigene Wohlbefinden, die eigene Gesundheit, beeinträchtigen. Vor allem in Umgebungen mit besonders lauten Geräuschen ist es daher wichtig, sich zu schützen. Denn Lärmschwerhörigkeit ist nach der Altersschwerhörigkeit die zweithäufigste Art einer Hörminderung. Ab einer Belastung von 85 Dezibel – das entspricht etwa dem Geräuschpegel von starkem Straßenverkehr – nimmt das menschliche Gehör auf Dauer Schaden. Bei wesentlich höherem Lärm – zum Beispiel bei einem Gewehrschuss oder einer Explosion – können auch schon einmalige Schallereignisse irreversible Schäden hervorrufen.

Empfangsbereich

Der Empfangsbereich der Neuroth Hörcenters auf der Rheinstraße

Aus diesem Grund ist Gehörschutz für das aus Österreich stammende Traditionsunternehmen Neuroth ein ebenso wichtiges Thema wie Hörhilfen für Menschen mit verminderter Hörfähigkeit. Denn natürlich gilt auch beim Hören: Vorsorge ist besser als Nachsorge. Dabei heißt moderner Gehörschutz für Neuroth nicht nur einfach, „etwas in den Gehörgang zu stecken“, um Geräusche zu vermindern. „Mit Earwear haben wir spezielle Gehörschutzlösungen entwickelt, die genau an die Trägerin oder den Träger angepasst werden und die es für verschiedenste Lebensbereiche gibt“, erklärt Benjamin Glaser, Leiter des Neuroth-Hörcenters Krefeld-City. Er führt weiter aus: „Bei einem Musiker zum Beispiel muss der Gehörschutz Lautstärke insgesamt reduzieren, darf aber keine Töne verzerren. Bei einem Jäger oder Förster geht es darum, den Schussknall abzumildern und trotzdem feine Geräusche, wie ein Rascheln im Laub, wahrnehmen zu können. Für eine Sportschwimmerin kommt es dagegen vor allem darauf an, ihr Ohr gegen zu viel Wasser im Gehörgang zu schützen.“ Neuroth setzt demnach auf vielfältige, häufig elektronisch gesteuerte, intelligente „Hearing Protection“, die auf die anatomischen Besonderheiten des jeweiligen Ohrs angepasst wird. „Bei uns ist jedes Ohrstück ein maßgeschneidertes Unikat, das sogar im Design individuell angepasst werden kann“, so Benjamin Glaser.

Hörgeräteakustikermeister Benjamin Glaser“Bei Neuroth wird wirklich jeder individuell betreut und wir versuchen immer, die beste Lösung für jeden einzelnen unserer Kunden zu finden.”

Genauso individuell geht Neuroth natürlich auch bei der Unterstützung hörgeminderter Menschen vor. Wobei die Basis jeder Hörgeräteversorgung immer ein professioneller Hörtest sein sollte, den man sowohl beim Hörgeräteakustiker als auch bei einem Hals-Nasen-Ohren-Arzt durchführen lassen kann. Neben der Ermittlung der jeweiligen Hörminderung ist das Feststellen der individuellen Anforderungen an eine Hörhilfe von großer Bedeutung. Hörexperte Glaser erläutert: „Für die optimale Einstellung der Hörsysteme fragen wir unsere Kunden nach den Hörsituationen, in denen sie sich häufig aufhalten. Geht es vor allem darum, in ruhiger Umgebung Gesprächen folgen zu können? Geht jemand viel ins Theater oder hält er sich im Freien in unruhigem Umfeld auf?“ Um den Prozess der Bedarfsermittlung, die Hörgeräte-Konfiguration und anschließende Gewöhnung an die Hörhilfe zu systematisieren, hat Neuroth eine „3-Phasen-Hörgeräte-Anpassung“ entwickelt. „Dabei geht es in der ersten, etwa sechs Wochen dauernden, Phase darum, die Art der eigenen Höreinschränkungen und die individuellen Hörvorlieben zu erkennen. In dieser Zeit sollte der Nutzer seine neuen Hörgeräte mindestens 12 Stunden am Tag tragen und einmal pro Woche bei uns vorbeischauen“, sagt der Hörcenter-Leiter. „In der zweiten Phase geht es darum, sich wirklich auf die neue Situation als Hörgeräte-Nutzer einzulassen und die Geräte weiterhin regelmäßig zu tragen. Nur so kann die Konditionierung auf die neue Situation weiter fortschreiten.“

Hörgeräte

Nach rund drei Monaten beginnt die letzte Phase, in der sich das Hörempfinden an die neue Situation gewöhnt. Es wird nun leichter, die Hörgeräte täglich zu tragen. Am Ende dieser rund dreimonatigen „konsolidierenden Phase“ wird noch einmal gemeinsam mit dem Hörgeräte-Akustiker analysiert, wie es um die Hörqualität des Nutzers im Alltag steht. „Die Gewöhnung an Hörgeräte ist ein intensiver Prozess, den unsere Kunden mit unserer professionellen Hilfe und Begleitung aber erfolgreich bewältigen“, weiß Benjamin Glaser und fügt hinzu: „Eine viel größere Hürde ist es für viele Menschen leider, überhaupt erst einmal den Schritt zum Ohrenarzt oder Akustiker zu gehen. Brillen gelten heute fast schon als schick, aber Hörgeräte haben für viele immer noch ein Stigma. Da kommt es vor, dass Menschen erst nach sieben Jahren, und nachdem sie von ihrer Umgebung massiv auf ihr ‚schlechtes Hören‘ hingewiesen worden sind, zu uns finden. Das ist sehr schade, denn wir hätten schon viel früher bei der Verbesserung ihrer Lebensqualität helfen können.“

Die Aufgabe als Leiter des Neuroth-Hörcenters auf der Rheinstraße hat Benjamin Glaser erst vor kurzem übernommen. Dabei profitiert der junge Hörgeräteakustiker-Meister sehr von dem gebündelten Know-how eines der ältesten Familienunternehmen Österreichs, das vor 110 Jahren gegründet wurde und inzwischen über 240 Hörcenter in sieben europäischen Ländern betreibt. Glaser betont: „Ich habe mich damals bewusst für Neuroth entschieden, weil mich die Philosophie und die familiäre Atmosphäre überzeugt haben. Bei Neuroth wird wirklich jeder individuell betreut, und wir versuchen immer, die beste Lösung für jeden einzelnen unserer Kunden zu finden. Unser Qualitätsanspruch bezieht sich sowohl auf die Technik als auch auf unseren Service. Auf der einen Seite arbeiten wir nur mit namhaften Herstellern wie Widex, Oticon oder Phonak zusammen. Auf der anderen Seite investieren wir sehr viel Zeit in die individuelle Anpassung der Technik an die Bedürfnisse unserer Kunden. Für Neuroth ist jedes Ohr ein Unikat. Das ist genau meine Philosophie!“

 

 Neuroth-Hörcenter Krefeld-City,
Rheinstraße 95, 47798 Krefeld
Telefon: 02151-36 04 464,
www.neuroth.de