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Landesweites Festival „Tanz NRW“ vom 6. bis zum 13. Mai in Krefeld

6. Mai 2017 bis 13. Mai 2017

Das landesweite biennale Festival „Tanz NRW“ zeigt vom 3. bis 14. Mai in acht Städten eine Auswahl aktueller Tanzproduktionen von über 20 Kompanien aus Nordrhein-Westfalen. Seit der Gründung des Festivals vor zwölf Jahren beteiligt sich auch das Kulturbüro der Stadt Krefeld mit dem Spielort Heeder an der Veranstaltung. Neben den internationalen Fachbesuchern soll durch das Festival die nordrhein-westfälische Tanzlandschaft einem breiten Publikum präsentiert werden.

Die Krefelder Besucher erwartet mit dem Special „Wahrscheinlich Wintermond“ eine außergewöhnliche und beeindruckende Performance auf dem Stadtwaldweiher. Nach einer Choreografie von Sabine Seume tanzt Andreas Simon im Licht des Mondes auf einem Ponton im Weiher im Stadtwald. Die Zuschauer können ab 22 Uhr am Mittwoch, 10. Mai, von der Wiese am Stadtwaldhaus und dem übrigen angrenzenden Ufer die Open-Air-Tanzdarbietung kostenfrei verfolgen.

Zum ersten Mal werden im Rahmen des Festivals auch städtische Bühnen aus Nordrhein Westfalen in das Programm eingebunden. Das Ballett des Gemeinschaftstheaters Krefeld und Mönchgladbach führt am Samstag, 6. Mai, um 18 Uhr (Uraufführung) und am Donnerstag, 11. Mai, um 19.30 Uhr das Stück „Teufelskreis“ im Theater Krefeld auf. In seinem Handlungsballett „Teufelskreis“ erzählt Choreograf Robert North mit teils ernstem, teils ironischem Blick von einer Familie und ihren einzelnen Mitgliedern, die sich mit den Verlockungen und Herausforderungen der heutigen Zeit konfrontiert sehen. Eine weitere zentrale Rolle spielt der Teufel als traditionelle Personifizierung des Bösen.

Für das Kernprogramm des Festivals mussten sich die Teilnehmer erstmals bewerben. „Es gab 118 Bewerbungen von rund 90 Choreographen und Compagnien aus Nordrhein-Westfalen“, so Dorothee Monderkamp von Kulturbüro der Stadt Krefeld. Ausgewählt wurden 24 Produktionen von 22 Ensembles, für Krefeld sind es Emanuele Soavi Incompany und das Analogtheater, die Cocoondance Company und die israelische Tänzerin Reut Shemesh. Ihrem Auftritt in der Fabrik Heeder geht die Präsentation von „Sprungbrett – Tanzrecherche NRW“ von Nachwuchskünstlern am Samstag, 13. Mai, voraus. Die beiden anderen Veranstaltungen werden mit einem „Extra“ begleitet.

Das Festival Tanz NRW kostet 240 000 Euro, davon trägt das Land 50 Prozent der Kosten, 30 000 Euro bezahlt die Kunststiftung NRW, 90 000 Euro entfallen auf die acht beteiligten Städte. „Das wir uns in Krefeld regelmäßig beteiligen können, hängt damit zusammen, dass uns die Sparda Bank West seit Jahren unterstützt“, so Jürgen Sauerland-Freer, Leiter des Kulturbüros der Stadt Krefeld. Seit 2009 fördert die Bank Tanzveranstaltungen des Kulturbüros, so auch 2017 mit 7500 Euro. Das entspreche dem Anteil der Stadt Krefeld für das Festival. „Wir finden es wichtig, die Stadt, in der wir vertreten sind, zu unterstützen. Wir denken, es ist eine Verpflichtung, die Unternehmen vor Ort haben“, sagt Andrea Hambloch, Filialleiterin der Sparda-Bank in Krefeld.

Das Krefelder Festivalprogramm wird durch Kulturdezernenten Gregor Micus am Samstag, 6. Mai, um 20 Uhr in der Fabrik Heeder an der Virchowstraße 130 eröffnet. Karten zum Preis von 13, ermäßigt 7,50 Euro können im Kulturbüro der Stadt Krefeld, Friedrich-Ebert-Straße 42, zu den Geschäftszeiten erworben werden.

Weitere Information unter www.krefeld.de und www.tanz-nrw-17.de

Details

Beginn:
6. Mai 2017
Ende:
13. Mai 2017