„Der Reifenscholli“
Joachim Witte

Joachim Witte rät: „Lieber nicht im Internet recherchieren, sondern den Fachmann fragen.“

Vor allem für viele Sankt Töniser ist Joachim Witte (48) kein Unbekannter.
Über 20 Jahre war er der technische Kopf von „Reifen Scholl“. 2015 wurde daraus „Der Reifenscholli“: mit demselben Reifenfachmann und dem bewährten persönlichen Konzept, allerdings mit neuer Adresse in Krefeld. An der Siempelkampstraße 102 bietet Joachim Witte seinen Full Service rund um Reifen jeder Art an.
Er bereift Fahrzeuge aller Fabrikate.
Dazu gehören auch Leicht-Lkw, Hänger, Wohnmobile, Motorräder und Oldtimer. Sogar platte Schubkarren darf man vorbeibringen. Mit Eloquenz, Leidenschaft und 25-jähriger Erfahrung begegnet der sympathische Reifenprofi seinen Kunden. Da werden sogar Themen wie „Achsvermessung“,
„Direktes Reifendruckkontrollsystem“ und „3PMSF“ plötzlich spannend und mit nachhaltigem Mehrwert für die Kunden rübergebracht. Vor allem die Achsvermessung liegt Joachim Witte am Herzen. Er ist stolz darauf,
dass er diesen Service als einer von wenigen in der Branche anbieten kann, übrigens auch für viele Werkstättenim Umkreis. Eine Achsvermessung sorgt für die optimale Fahrwerkseinstellung, weniger Reifenverschleiß und höhere Sicherheit.

Achsvermessung

“Bei den derzeitigen schlechten Straßen mit Schlaglöchern und dergleichen verstellt sich die Spur sehr gerne. Das sollte man bei jedem Radwechsel oder alle zwei bis drei Jahre prüfen lassen.“

Der Reifenspezialist erklärt: „Bei den derzeitigen schlechten Straßen mit Schlaglöchern und dergleichen verstellt sich die Spur sehr gerne. Das sollte man bei jedem Radwechsel oder alle zwei bis drei Jahre prüfen lassen.“ Viele neue Fahrzeuge ab der Mittelklasse mit Ausnahme von VW und AUDI haben ein sogenanntes direktes Reifendruckkontrollsystem. Ist der Luftdruck zu niedrig, melden das Sensoren, die unmittelbar hinter den Ventilen angebracht sind. Auf dem Fahrer-Display erscheint eine entsprechende Warnung.
Viele Markenwerkstätten kommunizieren, dass nur sie das Reifendruckkontrollsystem programmieren können. Mit einer pfiffigen Idee kann das allerdings auch Joachim Witte – und zwar für jeden Reifen.
Mit einem speziellen Auslesegerät klont er einen zweiten Sensorensatz.
Vorteil für den Kunden: Er zahlt im Gegensatz zu Markenwerkstätten nur einmalig die Programmierung für die Winterräder, denn ein Umprogrammieren ist durch die Klone nicht mehr erforderlich. Joachim Witte weist abschließend auf eine wichtige Gesetzesänderung hin: Ab 2018 produzierte Reifen gelten nur als Winter- oder Ganzjahresreifen, wenn sie das 3PMSF-Piktogramm tragen. Das steht für „Three Peak Mountain Snow Flake“ und zeigt eine Schneeflocke in einem Berg. Diese Information ist wichtig für Fahrzeughalter, die gerne auf Billigreifen zurückgreifen.
Alle Markenreifen sind bereits mit diesem Symbol ausgestattet. Eine Übergangsfrist gilt bis Ende September 2024. Wird man auf einer winterlichen Straße mit solchen Billigreifen erwischt, wird ein Bußgeld in Höhe von 75 Euro fällig. Der Tipp des Reifenprofis: „Lieber nicht im Internet recherchieren, sondern sich beim Fachmann informieren. Schließlich geht es um die eigene Sicherheit.“ Nimmermüde, was neue Konzepte angeht, hat Reifenfachmann Witte schon den nächsthöheren Gang geschaltet: Er möchte mittelständische Unternehmen, zum Beispiel Pflegedienste, für die regelmäßige Reifen-Wartung ihres Fuhrparks gewinnen.

 

Der Reifenscholli,
Siempelkampstraße 102,
47803 Krefeld
Telefon: 02151-794480,
info@der-reifenscholli.de,
www.reifenscholli.de