Monty Python‘s Spamalot – Krefeld freut sich auf skurriles Heldenepos

Monty Python‘s Spamalot – Musical-Premiere bereits ausverkauft

Einst ritten Sie auf der Suche nach dem heiligen Gral durch Britanniens grüne Berge. Die edlen Ritter von König Arthurs Tafelrunde – der unglaublich tapfere Sir Lancelot, der äußerst weise Sir Bedivere, der sehr edle Sir Galahad und der nicht ganz so tapfere und nicht ganz so furchtbar edle Sir Robin. Und ein klitzekleines bisschen abweichend von der altehrwürdigen Sage nutzen diese Helden Kokosnüsse, um das typische Reitgeräusch zu erzeugen.

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Spätestens an dieser Stelle hat es bei 90 Prozent der erwachsenen Mitteleuropäer „Klick“ gemacht. Die „Ritter der Kokosnuss“ und ihre genialen Erfinder, die englische Komikertruppe „Monty Python“, gehören nämlich längst zum abendländischen Kulturgut. Nicht nur Menschen, die bei der Filmpremiere 1975 bereits auf der Welt waren, können diesen Klassiker passagenweise auswendig zitieren. Etwas weniger bekannt ist immer noch die nicht minder geniale Musical-Version des skurrilen Heldenepos „Monty Python´s Spamalot“, die 2005 in New York offiziell das Licht der Bühnenwelt erblickte. Aber, wer in Krefeld und Umgebung zu den bisher Unwissenden gehört, kann das nun kurzfristig ändern. Ab dem 3. Februar startet die humoristische Heldensage nämlich auf der Bühne des Theaters Krefeld und Mönchengladbach, und ist somit nach einer Vielzahl von Aufführungen in anderen Teilen Deutschlands zum ersten Mal am Niederrhein zu sehen.

Dabei geht die Krefelder Inszenierung von Regisseurin Christine Hofer ihren ganz eigenen Weg, der sich so eng wie möglich am Spirit der britischen Humor-Anarchisten orientiert. „Wir verzichten ganz bewusst auf bombastische Kostüme und ein vielköpfiges Orchester“, erklärt Dramaturg Thomas Blockhaus. „Für uns sind Monty Python die Pioniere der Standup Comedy, und so albern-ironisch inszenieren wir Spamalot auch. Perfektion ist absolut nicht unser Ziel. Unsere Schauspieler sind alle gestandene Bühnenprofis, aber selbstverständlich keine Musical-Sänger, und das sollen sie auch gar nicht sein.“ Mit Charme und Klamauk werden die sehr speziellen Charaktere entwickelt: Der glorreiche King Arthur zum Beispiel kann kaum bis drei zählen, der überaus kriegslustige Sir Lancelot entdeckt seine weiche, ja weibliche Seite und alle vier edelmutigen Ritter wundern sich, wo sie den sagenumwobenen Gral am Ende tatsächlich finden.

Die einzige weiblich besetzte Hauptrolle ist die anmutige „Fee vom See“, die zugleich als übellaunige Diva vergessen in der Theaterkantine sitzt, während auf der Bühne das pralle Leben tobt. „In unserer Inszenierung spielen wir bewusst mit den Handlungsebenen“, so Isabelle Küster, die zweite Dramaturgin. „Unsere Helden sind zugleich Ritter, die auf Befehl Gottes den heiligen Gral suchen und heutige Schauspieler, die auf sehr unperfekte Weise versuchen, heroische Gralssucher zu spielen. Wir freuen uns alle schon riesig, unser Stück im Februar endlich auf der Bühne zu sehen, und ich bin überzeugt, dass auch die Zuschauer einen Riesenspaß an der Sache haben werden.“

Die begehrten Karten für Monty Python‘s Spamalot können im Internet Tag und Nacht gebucht werden und von Montag bis Freitag von 10 bis 19 Uhr sowie Samstag von 10 bis 14 Uhr direkt an der Theaterkasse. Die nächsten (zurzeit noch buchbaren) Vorstellungen von Monty Python‘s Spamalot finden am 9., 18., 22. und 24. Februar statt.

Theater Krefeld, Theaterplatz 3, 47798 Krefeld
Theaterkasse: 02151-805-125,
www.theater-kr-mg.de

Redaktioneller Hinweis: Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Advertorial. 

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