Im idyllisch gelegenen Landhaus in Traar geht es zu wie in einem Bienenstock: Trocken- und Fensterbauer geben sich die Klinke in die Hand. Es wird geschraubt, gebohrt, geklebt und geschliffen. Die Fassade wird neu gedämmt, und insgesamt 16 Fenster werden ausgetauscht. Es gilt, das in den frühen Fünfzigerjahren erbaute Haus Stück für Stück ins 21. Jahrhundert zu befördern. Der Bauherr, ein junger Pilot, erzählt: „Wir haben uns für dieses Haus entschieden, weil die Lage für uns perfekt ist. Wegen des Zustandes der Immobilie haben wir tatsächlich mit dem Gedanken gespielt, sie völlig abreißen und neu bauen zu lassen, aber wir haben uns in den Landhaus-Flair verliebt, und so haben wir uns entschlossen, die bestehende Bausubstanz kernzusanieren.“ Zu den wichtigsten Kriterien dieser weitreichenden Maßnahme gehören die Steigerung der Wärmedämmung und die daran gekoppelte Energieeffizienz. „Unser Gasverbrauch war schon dramatisch hoch“, so der Bauherr weiter.

Neumeyer, Fenster

Für Dirk Neumeyer, Chef des in Fischeln angesiedelten Traditionsunternehmen „Neumeyer – Fenster, Türen und Terrassenlösungen“ ist das Projekt der jungen Familie in der Krefelder Vorstadt ein perfektes Beispiel dafür, was bei einer energetischen Sanierung beachtet werden muss: „Wärmedämmung und Energieeffizienz fußen auf drei Säulen: Dach, Fenster und Fassade. Nur wenn die Dämmung dieser drei Bereiche aufeinander abgestimmt ist, entsteht ein in sich funktionierendes System.“ Bei der Überlegung, sich neue dreifachverglaste Fenster einbauen zu lassen, sei eine vorherige Überprüfung der Bausubstanz daher obligatorisch. „Als Faustregel gilt: Die Fassade darf nicht schlechter gedämmt sein als das einzubauende Fenster. Andernfalls wird der Isothermenverlauf gestört, und es droht Schimmelbildung im Gemäuer. Üblicherweise ist bei nach 1978 erbauten Gebäuden die Dämmung so gut, dass hier ohne Weiteres dreifachverglaste Fenster eingesetzt werden können“, veranschaulicht der Kopf des Meisterbetriebes das Prozedere.

Neumeyer, Fenstereinbau

Jede Fenstermontage wird von Neumeyer tag gleich fertiggestellt

Neben der Prüfung der baulichen Voraussetzungen ist die Auseinandersetzung mit Fördermöglichkeiten ein wichtiger Aspekt. Denn: Wer energetisch saniert, wird vom Staat belohnt. Zehn Prozent der aufgewendeten Summe jeder Einzelmaßnahme wird von der KfW erstattet. Aber nur unter gewissen Voraussetzungen. „Um die Förderung zu erhalten, wird bei uns jeder Sanierungswillige nach der Bestandsaufnahme mit einem mit uns kooperierenden Energieberater verbunden. Dieser prüft die Gegebenheiten und erstellt ein Konzept, das er später auch selbständig einreicht. Wird der Antrag bewilligt – das wird er in der Regel sehr schnell – kann die Maßnahme durchgeführt werden“, erklärt der Experte. Dazu besteht die Möglichkeit, ein Darlehen mit extrem geringen Zinsen für energetische Baumaßnahmen zu beantragen. „Aufgrund des geringen Zinsniveaus ist es schon fast dumm, dieses Geld nicht zu beantragen“, lautet Neumeyers Tipp.

Wer sich für dreifachverglaste, einbruchshemmende und schallgeschützte Fenster entscheidet, investiert in das eigene Wohlgefühl und schließt aus monetärer Sicht einen Vertrag mit der Zukunft. „Wer vollumfassend energetisch saniert, kann, in Kombination mit der Anschaffung einer neuen Heizung, bis zu 50 Prozent Heizkosten einsparen. Diesen Aspekt stelle ich allerdings in der Beratung ungerne in den Fokus, weil das Heizverhalten in verschiedenen Haushalten extrem unterschiedlich ist. Bei den meisten unserer Kunden ist der Wohlfühlfaktor wichtiger. Es beeinflusst den Wohnkomfort schon erheblich, wenn ich endlich nicht mehr das Gefühl habe, eine kalte Wand im Rücken zu haben, wenn ich vor einem Fenster sitze“, erklärt Neumeyer und räumt mit einem Schreckgespenst auf, das im Zuge dreifachverglaster Fenster immer wieder umhergeistert. „Es ist ein Mythos, dass durch den Einsatz modernster Fenster das Schimmelrisiko erhöht würde. Es muss lediglich das Lüftungsverhalten geändert werden, weil die Fenster nun tatsächlich dicht sind.“ Auch die Angst vor wochenlangen Baustellen sei völlig unbegründet. „Die Planungsphase beträgt rund sechs bis acht Wochen, die Durchführung der Maßnahme wird bei uns allerdings taggleich fertiggestellt“, verspricht der Sanierungsprofi.

Im Traarer Vorstadtidyll geht das Sanierungsprojekt in diesen Tagen auf die Schlussgerade: Alle Fenster sind montiert, und auch die Fassade ist fertig gedämmt. Für die vollständige energetische Sanierung und den damit verbundenen Eintritt ins Wohnen des 21. Jahrhunderts bedarf es nur noch der Generalüberholung des Daches. „Natürlich ist das alles mit Stress verbunden, vor allem, wenn man auf der Baustelle wohnt“, erklärt der Bauherr, „aber wir freuen uns jetzt schon auf der fertige Ergebnis. Wenn alles gut läuft, verbringen wir ein mollig warmes und gemütliches Weihnachtsfest. Das ist in Geld gar nicht aufzuwiegen.“ Da hat er Recht. Und für den Rest gibt es die KfW und natürlich „Neumeyer – Fenster, Türen und Terrassenlösungen“. //kor

Neumeyer – Fenster, Türen und Terrassenlösungen,
Hammersteinstraße 1, 47807 Krefeld, info@neumeyer-hv.de
Tel.: 02151 3268300 oder 02151 3268301, www.neumeyer-hv.de