Selbstabholung in der Autostadt: Den Neuwagen zelebrieren!

Ein neues Auto. Wer sich diesen Traum bereits erfüllt hat, kennt die damit verbundene Vorfreude. Ein makelloser Lack, die jungfräuliche Pedalerie und der betörende Neuwagengeruch lassen das Herz PS-affiner Automobilliebhaber höher schlagen. Wer glaubt, mit der Anschaffung sei die Klimax hochpolierter Benzinträume bereits erreicht, irrt. Denn: Abgesehen von Käufern eines Phaeton kann jeder, der einen brandneuen VW im Hause Tölke & Fischer erwirbt, diesen persönlich in der Wolfsburger Autostadt abholen und damit auch die Übergabe in angemessener Weise zelebrieren. Die KR-ONE, die im Rahmen der langjährigen fruchtbaren Zusammenarbeit mit Tölke & Fischer ihre Firmenwagen über das renommierte Krefelder Autohaus bezieht, hat diese Möglichkeit in Anspruch genommen. Ein Akt in zwei Teilen, samt Höhepunkt.

Autostadt NeuwagenabholungWer sich Wolfsburg nähert, erkennt dies auch ohne Straßenschilder und Navigationsgerät. Rund 90 Prozent aller Fahrzeuge tragen das VW-Logo auf der Motorhaube in der jüngsten und reichsten Industriestadt Deutschlands, die erst 1938 eigens als Produktionsstandort gegründet wurde. Wie riesige Wegweiser ragen die vier Türme des Stammwerks in den Himmel. Wenn in Italien alle Wege nach Rom führen, so reichen in Niedersachsen alle Straßen zum größten Arbeitgeber der Region. Bereits der Blick aus der Peripherie der Zubringer lässt erahnen, wie groß das im Jahre 2000 zur Expo gegründete Areal der Autostadt wirklich ist. Zahlreiche futuristische Bauten schrauben sich wie Skulpturen in den Himmel. Architektur, Fortbewegung und Design verschmelzen an diesem Punkt zu einer Symbiose.

Selbstabholer eines neuen PKW sollten zwei Tage als Verweildauer einplanen, um zumindest einen Großteil der Angebote des 28 Hektar umfassenden Areals wahrnehmen zu können. Das einzige und damit obligatorische Hotel auf dem Gelände, das Ritz-Carlton-5-Sterne-Ressort, kostet normalerweise 265 Euro pro Nacht, für Abholer ist es allerdings kostenlos. Allein diese ultramoderne Herberge wäre mit seinem Restaurant, dem Spa- und Fitnessbereich sowie der Bar einen Besuch wert. Wer sich allerdings zur Erkundung der gesamten Autostadt entschließt, verbringt hier lediglich die Nacht. Zu groß ist die Fülle der anderen Attraktionen.

Vor Beginn aller Aktivitäten gilt es, die Formalitäten an der Anmeldung zu klären. Sind diese erledigt, steht der Abholung am nächsten Tag nichts mehr im Wege. Die zahlreichen Hinweisschilder und die vielen Servicekräfte helfen im Hauptgebäude gerne bei der Abwicklung. Niemand muss sich also sorgen, etwas zu verpassen oder nicht zu verstehen. Wer diesen Pflichtteil erledigt hat, kann selbst entscheiden, ob er zunächst auf eigene Faust die Pavillons erkundet oder sich einer geführten Tour durch das Werk anschließt. Werktourinteressenten sollte sich zu jeder vollen Stunde am Ableger vor dem Hauptgebäude einfinden. Dort beginnen die Touren auf einem Schiff, das bis vor die Werkstore schippert und seine menschliche Fracht später einer Bimmelbahn übergibt. Sechs Touren gibt es täglich, jede in einen Bereich der Produktion. Da es leider fast ausgeschlossen ist, jede Führung mitzumachen, werden Infovideos zu weiteren Fachbereichen über Monitore in die Besucherbahn übertragen. Hat man Glück und erwischt den Bereich „Fertigung & Montage“, wird man Zeuge höchstakkurater Robotorarbeit, maximaleffizienter Produktionsstraßen und sogar einer „Hochzeit“. So heißt es nämlich im Fachjargon, wenn Chassis und Karosserie miteinander verbunden werden. 836.931 Fahrzeuge haben im Jahre 2014 so das Band verlassen. Das sind rund 2292 am Tag, 96 in der Stunde und 1,6 in der Minute. Bemerkenswert ist dabei, dass im Wolfsburger Stammwerk lediglich die Modelle Golf, Tiguan, Touran und Sportsvan von den circa 55.000 Angestellten produziert werden. Insgesamt zählt der VW-Konzern beinahe 400.000 Mitarbeiter. In Deutschland ist er damit der zweitgrößte Arbeitgeber nach dem Flughafen Frankfurt.

„Die Reise beginnt bei Gottlieb Daimlers erstem Automobil und reicht bis zu Konzeptstudien der Neuzeit.“

Den Neuwagen zelebrieren!

Nach der Werkstour, mit reichlich Informationen gefüttert, empfiehlt sich der Besuch des werkseigenen Museums, das sich in der Autostadt „Zeithaus“ nennt. Hier ist die gesamte Geschichte der Mobilität anhand motorisierter Meilensteine abgebildet. Die Reise beginnt bei Gottlieb Daimlers erstem Automobil und reicht bis zu Konzeptstudien der Neuzeit. Hier in Anspruch zu nehmende Programmpunkte sind das 3D-Kino und die riesige Carrerabahn, die heiße Rennaction im Miniaturformat verspricht.

Es ist allerdings nicht nur die Marke VW selbst, die sich in der Autostadt präsentiert. Über die Jahrzehnte hat der Weltkonzern zahlreiche Marken in das Unternehmen eingegliedert. Diese werden in einzelnen Pavillons präsentiert. Ob Porsche, Audi, SEAT oder Skoda, jede Tochter stellt hier die Highlights der eigenen Produktpalette vor. Gerne können sich Besucher dabei in die Autos setzen und umfassend beraten lassen. Besonders hervorzuheben ist der Pavillon von Bugatti, der einem Teil der Rennstrecke Le Mans nachempfunden wurde. Im Inneren steht ein Veyron im Chrom-Design. Die Speerspitze automobiler Ingenieurskunst. Das Grün und Bunt des liebevoll angelegten Landschaftsparks schafft eine sanfte Zäsur zwischen den einzelnen architektonischen Elementen, die wichtig ist, um den Kopf frei zu machen für die Eindrücke des nächsten Erlebnisses.

Den Neuwagen zelebrieren!

Für all jene, die lieber selbst aktiv werden als Informationen und Eindrücke zu rezipieren, bietet das Außenterrain jede Menge Abwechslung. Hier können Geländewagen und Elektroautos getestet werden. Außerdem hilft ein Fahrsicherheitstraining dabei, stets Herr des neuen Automobils zu sein. Leider reicht ein zweitägiger Besuch beileibe nicht aus, um wirklich das gesamte Angebot zu nutzen. Rückt der Moment der Übergabe näher, tritt diese Erkenntnis allerdings in den Hintergrund und das Kundencenter, gleich neben den großen Neuwagentürmen, wird zum Mekka mit magischer Sogwirkung. Hunderte Autos warten hier tagtäglich darauf, von ihren neuen Besitzern in Empfang genommen zu werden. Die dahinter stehende Logistik ist immens und in Perfektion durchgetaktet. Erst folgt der Aufruf, dann die Einweisung. Eine zweite „Hochzeit“ beginnt, die des Autos und seines stolzen Besitzers. Makelloser Lack, jungfräuliche Pedalerie und betörender Neuwagengeruch. Der absolute Höhepunkt.

Tölke und Fischer GmbH & Co.KG.n Gladbacher Strasse 345,
47805 Krefeld, 
Telefon: +49 2151 339-0, Telefax: +49 2151 339-192
www.toefi.de

 

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen