„No Pain – No Gain“ für jedermann

iFunc

Pünktlich zum Jahresbeginn sind die guten Vorsätze in Bezug auf die nicht mehr vorhandene Fitness und das allmählich unzufrieden machende Körpergewicht zurück. Speziell nach den üppigen Festtagen verursacht der Blick auf die Waage unmittelbares Unbehagen. Bisher lautete die Devise nach dem anfänglichen Schock: Ignorieren und Weitermachen. Doch in diesem Jahr soll sich das ändern. Regelmäßiger Sport und im Idealfall ein paar Kilos weniger stehen auf meiner Agenda. Wenn man sich einige Jahre gänzlich aus dem sportlichen Geschehen rausgehalten hat, ist es jedoch gar nicht so einfach, eine geeignete Betätigung zu finden. Zwischen zahllosen Fitnessangeboten, Trendsportarten und dem klassischen Joggen im Freien verliert man leicht den Überblick. Könnte das „Functional Fitness“-Angebot von „iFunc“ das Richtige für mich sein? Ein Versuch.

Bei meinen Recherchen bin ich zunächst skeptisch. Zwar verspricht man auf der Website des noch jungen Fitnessstudios iFunc ein individuelles Trainingsprogramm, das für jeden Fitness-Status und sogar für gesundheitlich eingeschränkte Menschen geeignet ist, beim Durchklicken der Fotos stoße ich jedoch hauptsächlich auf durchtrainierte Muskelpakete, die Gewichte und Reifen heben, als seien es Zahnstocher. Kann das wirklich etwas für jemanden sein, dem derzeit schon das Hochtragen von Einkaufsbeuteln die Schweißperlen auf die Stirn treibt? Ich lasse mich nicht abschrecken und mache mich auf den Weg in die iFunc-Halle in Krefeld-Oppum. Wie viel Engagement der Geschäftsführer Michael „Mic“ Bongers in sein 2017 eröffnetes Studio gesteckt hat, erkennt man auf den ersten Blick. Moderne Badezimmer und Umkleideräume, eine stilvoll illuminierte Bar, ein gemütlicher Aufenthaltsbereich und eine modern ausgestattete großräumige Sporthalle vermitteln den Eindruck, hier gut aufgehoben zu sein. Auf den zweiten Blick fallen weitere Details ins Auge: Markige Fitness-Sprüche wie „No Pain – No Gain“ oder „Genieße das Brennen“ zieren die Wände der Halle – meine Zweifel kehren zurück.

Geschäftsführer Michael “Mik” Bongers

Mit seiner sympathischen und unkomplizierten Art zerschlägt Mic diese jedoch innerhalb von Sekunden. „Functional Fitness ist das Thema und die Philosophie unseres Studios und steht für ein umfassendes Trainingsprogramm, das sich an Alltagsbelastungen orientiert. Unser Ziel ist es, Menschen von allen
Fitness- und Gesundheits-Voraussetzungen abzuholen und fit für ihren persönlichen Alltag und gleichzeitig für jede sportliche Herausforderung zu machen“, erläutert der erfahrene Fitnesstrainer sein Hauptangebot, das von zahlreichen weiteren Trainingsangeboten flankiert wird, die sich eher an Sportler und Menschen in körperlich sehr belastenden Berufen richten. So trainieren zum Beispiel die Mannschaften und auch einige Spieler der Krefeld Pinguine, des KFC Uerdingen 05 und des VfR Fischeln regelmäßig bei iFunc. „Das Functional Fitness-Training ist in Gruppenkursen mit stark begrenzten Teilnehmerzahlen organisiert. Dennoch ist es komplett individuell, denn jede einzelne Übung lässt sich so skalieren, dass sie für jedermann zu bewältigen ist – quasi ein Personaltraining in der Gruppe“, erklärt der Fitnessfachwirt, der im Rahmen zahlreicher Weiterbildungen eine schier unerschöpfliche Expertise in den Bereichen Sport, Gesundheit und Fitness erlang und diese bei iFunc erstmalig zu einem schlüssigen Trainingskonzept bündelt. „Gearbeitet wird weniger an Geräten, sondern hauptsächlich mit dem eigenen Körpergewicht. Hinzu kommt eine Vielzahl an Hilfsmitteln, zum Beispiel Medizinbälle, Seile oder Hämmer. Das Training ist so angelegt, dass möglichst alle Grundfähigkeiten des Menschen wie Kraft, Ausdauer, Koordination und Beweglichkeit gleichmäßig trainiert werden“, so Mic weiter während sich die Halle mit den Teilnehmern des heutigen ­Zirkeltrainings füllt. Ich ziehe mir die eingestaubten Turnschuhe an und geselle mich zu den anderen in die Mitte der Halle. Es wird ernst.

“Gearbeitet wird weniger an Geräten, sondern hauptsächlich mit dem eigenen Körpergewicht…”

Mic erläutert die anstehenden Übungen detailliert, denn jede Trainingseinheit fällt anders aus, sodass immer wieder neue Anforderungen an den Körper gestellt werden. An acht Stationen gilt es, an Seilen hochzuklettern, Medizinbälle zu werfen oder Schlitten mit Gewichten zu bewegen – je vier Intervalle von je 40 Sekunden pro Station. „Selbstverständlich sollte man versuchen, die Übungen wie vorgesehen zu absolvieren. Überanstrengen muss sich aber niemand, denn es werden ebenfalls sofort verschiede Belastungsstufen für die einzelnen Übungen angeboten. Wenn man eine Pause braucht, braucht man eine Pause. Dafür verurteilt einen hier niemand“, betont Mic und die anwesenden etwa 30- bis 40-jährigen Sportler nicken unisono. Nach den Erläuterungen beginnt das gemeinsame Aufwärmtraining: Kniebeugen, Liegestütze, Dehnübungen. Schnell merke ich, wie schlecht es um meine Fitness und Beweglichkeit bestellt ist. Die mehrjährige Sportabstinenz fordert ihren Tribut. Ich beiße die Zähne zusammen und halte durch. Dann beginnt das eigentliche Zirkeltraining. Mic dreht die Musikanlage auf, und zu hämmernden Elektro-Beats gibt eine Computerstimme den Takt vor: „3, 2, 1, begin!“. Was in der Demonstration so leicht aussah, entpuppt sich als kräftezehrende Mammutaufgabe. Mühsam gehe ich bis an mein Limit, um die verschiedenen Stationen zu absolvieren. Ich hebe, ziehe, schlage, werfe und nutze dabei gefühlt jede Faser meines Körpers. Mic begleitet mich, achtet auf die korrekte Haltung und motiviert dazu, durchzuhalten. Zwischen den Stationen gewährt einem die erbarmungslose Computerstimme gerade genug Zeit, zur nächsten Übung zu laufen. Etwa 20 Minuten später erreiche ich die letzte Station, bei der es gilt, sich vom Boden aus an einem Seil hochzuziehen. Ich mobilisiere die letzten Kraftreserven und schaffe es.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Nach der Anstrengung folgt das Glücksgefühl: Ich habe es tatsächlich geschafft. Ein Blick in die Augen der anderen Teilnehmer zeigt, dass es ihnen genauso geht. Alle klatschen ab und gratulieren sich dazu, wieder einmal durchgehalten zu haben. Als Muskelkater-Prophylaxe endet die Trainingseinheit mit gemeinsamen Dehnübungen. Ich werde ihn trotzdem bekommen – überall. Aber das ist gut so und geht vorbei. Ich erinnere mich beim Verlassen der Halle an die markigen Sprüche an den Wänden. „No Pain – No Gain“ – So ist es. Ich komme wieder.

 

iFunc,
Bischofstr. 84a,
47809 Krefeld,
Tel.: 02151 1577225,
Web: www.ifunc.de

Redaktioneller Hinweis: Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Advertorial. 

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen