Porsche Zentrum Willich – Neubesetzung auf der Pole-Position

Porsche, das weiß jeder, steht für größtmögliche Ansprüche an die Technik und Optik von Automobilen. Am Niederrhein werden die Premium-Fahrzeuge seit 1989 im Porsche Zentrum Willich vertrieben, das als eines der ersten exklusiven Porsche-Zentren Deutschlands jährlich etwa 650 Fahrzeuge verkauft – ein Volumen, mit dem auch ein größtmöglicher Anspruch an den Kundendienst einhergeht. Für die zahlreichen Kunden verantwortlich zeichnet mit Thomas Küch neuerdings ein vielseitig ausgebildeter Porsche-Enthusiast, der mit seiner reichen Berufserfahrung die Idealbesetzung für die wichtige Position ist.

Porsche Zentrum

Wenn Thomas Küch morgens zur Arbeit erscheint, führt ihn seine Runde durch fast alle Abteilungen der Porsche-Dependance, denn als After-Sales-Leiter zählen Wartungen, Reparaturen, Kundenanliegen, der externe Verkauf von Teilen, Zusatzausstattungen, die Mode- und Lifestyle-Produkte der Porsche Driver’s Selection sowie die betriebliche Arbeitssicherheit zu seinem umfangreichen Aufgabengebiet. „Kurzum bin ich für alles verantwortlich, was nach dem Kauf passiert. Dazu zählen alle zwölf Werkstatt-Mitarbeiter, unsere vier Lageristen und unsere elfköpfige, liebevoll ,Teppichmannschaft‘ genannten Kundenservice-Mitarbeiter“, sagt Küch und deutet zur Erklärung schmunzelnd auf den CI-getreu mit Teppich ausgelegten Empfangs- und Service-Bereich des Autohauses.

Porsche, Auto, Plane

Neben den täglichen Runden durch die verschiedenen Abteilungen und das organisatorische Tagesgeschäft sind es vor allem aber übergeordnete konzeptionelle Aufgaben, die der sympathische 36-Jährige seit Mitte des Jahres übernimmt. „Wir können nicht mehr größer werden, sondern nur noch besser. Daher habe ich meine bisherige Zeit im Unternehmen dazu genutzt, alle Bereiche, die nach dem Kauf eines Fahrzeuges relevant sind, zu optimieren“, sagt Küch und führt aus: „Wir haben im Bereich der Kundenzufriedenheit Team-Zuständigkeiten und Reporting-Strukturen auf- und ausgebaut, das Service- und Werkstatt-Team vergrößert und einen Qualitätsbeauftragten eingesetzt, der sämtliche abgeschlossenen Werkstatt-Aufträge abnimmt. Auch am allgemeinen Umgang mit Fehlern habe ich etwas ändern können: Fehler sollen gefeiert werden, denn nur so kann man lernen.“

Die strukturellen und kulturellen betrieblichen Umwälzungen, die Küch in nur kurzer Zeit in Gang gesetzt hat, zeugen von den Führungsqualitäten, die sich der Porsche-Enthusiast trotz seines jungen Alters in einem turbulenten beruflichen Werdegang aneignete. „Im Grunde kehre ich mit meinem heutigen Beruf zurück an den Anfang meiner Biografie, denn ich begeistere mich bereits seit meiner Kindheit für Autos im Allgemeinen und Porsche im Speziellen. Nach der Schule habe ich daher eine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker gemacht“, erinnert sich Küch, der nach seiner Lehre und dem Zivildienst beim Deutschen Roten Kreuz jedoch zunächst für fast zehn Jahre im Rettungsdienst arbeitete.

Porsche, Werkzeug

„Während meiner Zeit als Rettungsassistent baute ich mir nebenbei eine Selbstständigkeit als Unternehmensberater und Dozent im medizinischen Bereich auf. 2010 kündigte ich dann meinen festen Job und hatte nur zwei Jahre später bereits 40 Mitarbeiter“, berichtet Küch von seiner ersten erfolgreichen Firma, die medizinische Fachkräfte aus dem Ausland mit Sprachkursen für den deutschen Arbeitsmarkt qualifizierte. Während dieser Phase ereignete sich ein schwerer Betriebsunfall in Küchs Belegschaft, der ihn dazu brachte, sich zur Fachkraft für Arbeitssicherheit ausbilden zu lassen – ein für den weiteren Verlauf seines beruflichen Werdegangs entscheidender Umstand. „Nach zwei Jahren veräußerte ich meine Firma und stieg als Geschäftsführer in das Unternehmen meines Vaters ein, eine mittelständische Zeitarbeitsfirma im Lebensmittel- und Logistikbereich“, erzählt Küch von einer weiteren überraschenden Wendung seiner Biografie, denn in seiner neuen Position musste er sich in einer ihm fremden Branche beweisen. Da ihn der Lebensmittelbereich jedoch langfristig nicht reizte, gründete er erneut ein eigenes Unternehmen und war fortan deutschlandweit als Berater für Arbeitssicherheit, Qualitätsmanagement und Führungskräfte-Schulungen tätig, wodurch er schließlich über einen Auftrag auch mit seinem heutigen Arbeitgeber in Kontakt kam.

„Auch wenn es vielleicht etwas hochtrabend klingt, habe ich das Gefühl, dass mich meine bisherigen biografischen Stationen auf die heutige Aufgabe vorbereitet haben“, resümiert Küch seine vielseitigen Erfahrungen. „Das technische Know-how über Fahrzeuge habe ich aus meiner Ausbildung. Aus den Jahren im Rettungsdienst habe ich vor allem die Fähigkeit mitgenommen, in schwierigen Situationen standhaft zu bleiben. Und in meiner Selbstständigkeit und meiner Tätigkeit als Geschäftsführer konnte ich Führungserfahrung sammeln, sowohl in Bereichen, in denen ich mich auskenne, als auch in Bereichen, die mir fachlich fremd sind.“

Thomas Küch

After-Sales-Leiter Thomas Küch

Ein hochsensibles Feld wie der Kundendienst einer Premium-Marke wie Porsche erfordert erfahrene, vielseitige und führungsstarke Persönlichkeiten. Thomas Küch vereint diese Eigenschaften fraglos und bereichert eines der Flaggschiff-Autohäuser der Tölke + Fischer Gruppe nicht nur mit seiner fachlichen Kompetenz, sondern auch mit seiner sympathischen und geerdeten Art, die neben den Kunden auch die zahlreichen Mitarbeiter sichtlich zu schätzen wissen.

Porsche Zentrum Willich, Jakob-Kaiser-Straße 1, 47877 Willich
Telefon: 02154-91890, www.porsche-willich.de