Pottbäckermarkt Kunst Der Pottbäckermarkt lädt zum 25. Mal in die Innenstadt ein. Zeitgemäßes Keramikdesign, Kunsthandwerk, weißes Porzellan und traditionelle Ware findet in Krefeld eine Präsentationsfläche auf dem 25. Pottbäckermarkt am Samstag, 7. Mai, von 10 bis 18 Uhr und am Sonntag, 8. Mai, von 11 bis 18 Uhr rund um St. Dionysius.

Zum silbernen Jubiläum bieten zirka 90 regionale, nationale und inter-nationale Keramikkünstler, Designer und Traditionalisten ihr Spektrum kreativer Vielfalt an. Musikalische Unterhaltung durch Gitarre und latein-amerikanische Harfenklänge sowie eine ansprechende Gastronomie runden das Angebot ab. Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Pottbäckermarktes haben die Organisatoren des Krefelder Stadtmarketings in Zusammenarbeit mit dem Grafikbüro Zweiplus eine neue Werbelinie entwickelt.


„Zum silbernen Jubiläum bieten zirka 90 regionale, nationale und internationale Keramikkünstler, Designer und Traditionalisten ihr Spektrum kreativer Vielfalt an.“

Keramik aus Japan
Erstmalig wird es in diesem Jahr auf dem Pottbäckermarkt handgefertigte japanische Keramik geben. Die Herstellungsmethode „Tobe-Yaki“ aus der Präfektur Ehime ist seit der Edo-Zeit (cirka 17. Jahrhundert) eine bekannte Brennmethode Japans. Das Grundmaterial von Tobe-Porzellan besteht aus Restbeständen, die bei der Herstellung von Messer-Schleifsteinen anfallen. Neben den traditionellen Mustern aus indigofarbenen Schnörkeln auf milchig-weißem Untergrund gibt es auch unterschiedliche moderne Muster.

Kreatives Potenzial und Erfolg bringende Kooperationen
Seit vielen Jahren ist der Krefelder Pottbäckermarkt ein beliebtes Ereignis, nicht nur für Designer aus Deutschland, sondern auch aus Belgien, den Niederlanden, England, Ungarn, Italien und anderen europäischen Nachbarländern. In Krefeld wird an der Hochschule Niederrhein, Fachbereich Design, Schwerpunkt Produkt-Design, dem Bedarf an kreativer und künstlerischer Gestaltung sowie theoretischem Wissen Rechnung getragen. Dank der hohen Qualität der potenziellen Nachwuchsdesigner ergeben sich regelmäßig kreative Kooperation zwischen der Hochschule Niederrhein und dem Krefelder Stadtmarketing gerade auch im Zuge des Pottbäckermarktes.

Kulturelle Erfolgsgeschichte
Krefelds kulturelle Erfolgsgeschichte hat neben weltweit bekannten Architekturhighlights wie den Mies-van-der-Rohe-Bauten auch im künstlerischen Bereich durch die frühere „Handwerker und Kunstgewerbeschule zu Crefeld“ und dem heutigen Fachbereich Design der Hochschule Niederrhein über Jahrzehnte namhafte Kunstschaffende und Designer hervor gebracht.
Jan Thorn-Prikker und Peter Bertlings kamen beispielsweise als Lehrer für die „Handwerker und Kunstgewerbeschule zu Crefeld“ in die Stadt. Unter ihnen entwickelten sich Künstler wie Heinrich Campendonk, Helmut Macke, Josef Strater unter anderem.
Zeugnisse keramischer Geschichte, sowohl Bruchscherben als auch vollständige Gebrauchsgegenstände aus Ton, sind im Museum Burg Linn ausgestellt. Die hier ansässige größte Sammlung niederrheinischer Keramik, rückdatierbar bis ins 18. Jahrhundert, belegt die lange Tradition der Pott- und Pannenbäcker, Schotteldreher, Töpfer und Häfner in Krefeld.

Niederrheinischer Keramikpreis
Am Sonntag, 8. Mai, vergibt die Stadt Krefeld um 15 Uhr den mit 1.000 Euro dotierten 17. „Niederrheinischen Keramikpreis“ an einen der ausstellenden Keramikdesigner. Der Gewinner wird von einer fachkundigen Jury aus Keramikdesignern und Fachlehrern ausgewählt. Im letzten Jahr ging der Preis an Frank Schillo. Mit der Verleihung des Preises unterstützt die Design-Stadt Krefeld die Entwicklung im Bereich des keramischen Designs.

Pottbäckermarkt Stände

Brennofen
Zur Pflege keramischer Wurzeln planen die Kunstmuseen Krefeld einen großen Brennofen im Kaiser Wilhelm Museum.

Pottbäcker-Stadtteil
Der Heimatverein Hüls präsentiert das frisch sanierte Pottbäcker-Denkmal aus Kacheln und Granit mit vier Reliefs. Das Kunstwerk an der Konventskirche zeigt die Arbeit der Pottbäcker. Auf dem Hülser Berg, dort, wo schon vor 300 Jahren die Pottbäcker ihren Lehm in Kuhlen gestochen und fertige Ware angeboten haben, kann entlang des „Pottbäckerwegs“ gewandert werden.

Genussvolles
Ebenfalls an diesem Samstag, 7. Mai 2016, laden die Geschäftsleute der Innenstadt zum „Märkte für Genießer” ein. Die Genießertour führt über den rheinischen Bauernmarkt, Stadtmarkt, „Genießer-Markt“ am Schwanenbrunnen und über den Schwanenmarkt bis zum Neumarkt.

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