Schreinerei Klapdor

 

Auch 30 Jahre nach der Gründung seines Unternehmens fährt Ludwig Klapdor gerne mit dem Fahrrad zu seinen Baustellen, wie er das schon mit 27 als junger Selbständiger getan hat. „Es kommt immer wieder vor, dass mich Kunden fragen, ob ich keinen Führerschein habe“, erzählt er schmunzelnd und ergänzt: „Aber das ist nicht der Grund. Ich bewege mich einfach gerne an der frischen Luft.“ Den Spaß an der selbständigen Arbeit mit Holz teilt der Schreinermeister mit seinem jungen Mitarbeiter Pascal Uebermuth, der den Betrieb seines jetzigen Chefs einmal übernehmen möchte.

Pascal Uebermuth

Mitarbeiter Pascal Uebermuth

Die Leidenschaft für das Fahrradfahren hat Klapdor seinem designierten Nachfolger allerdings noch nicht vermitteln können. „Ich fahre doch eher mit dem Auto zur Arbeit“, erklärt Pascal, der zurzeit neben seiner Arbeit im Betrieb die Meisterschule besucht.  „Als ich damals aus der Meisterschule kam, hatte ich keinen Job. Dann habe ich kurzerhand entschieden, mich selbständig zu machen. Eine Entscheidung, die ich nicht bereut habe“, berichtet Ludwig Klapdor.

„Wir haben zwar auch eine CNC-Maschine, arbeiten aber trotzdem sehr viel handwerklich. Sonst würde mir das Ganze auch keinen Spaß machen.“

Ludwig Klapdor

Schreinereimeister Ludwig Klapdor

In den 30 Jahren seit Klapdors Unternehmensgründung hat sich natürlich auch im Schreinerhandwerk einiges verändert. „Heute werden viel mehr Maschinen eingesetzt. Das geht so weit, dass manche Betriebe inzwischen wie kleine Fabriken arbeiten und mit ihren CNC-Maschinen Serienproduktion betreiben. Bei uns ist das nach wie vor anders. Wir haben zwar auch eine CNC-Maschine, arbeiten aber trotzdem sehr viel handwerklich. Sonst würde mir das Ganze auch keinen Spaß machen“, so der Unternehmer. Das Leistungsspektrum der Schreinerei Klapdor reicht vom Möbel- und Ladenbau über Fenster und Türen bis zu Holzböden und Holzterrassen. „Eine Spezialität ist aktuell der Bau von Tischen speziell nach Kundenwunsch – vielfach Eiche rustikal geölt. Die können wir günstiger anbieten als in hochwertigen Möbelgeschäften“, so Klapdor. „Wir sind uns aber auch nicht zu fein, zum Kunden zu fahren, nur um eine Schranktür zu reparieren. Zu einem guten Kundenservice gehört es auch, nicht nur die ‚dicken Dinger‘ zu machen“, ergänzt Pascal Uerbermuth.

Die Krefelder Schreinerei arbeitet zu einem großen Teil für Privatkunden. Es gibt aber immer auch wieder größere Projekte für Unternehmen oder Arztpraxen, wie den kompletten Innenausbau des Willicher Orthopädietechnik-Unternehmens IOS. „Das macht natürlich Spaß, wenn wir uns mal so richtig kreativ austoben können, so wie kürzlich beim italienischen Feinkostgeschäft ‚Gustare‘ in der Innenstadt. Da haben wir den gesamten Laden gebaut und durften sogar ohne Vorgaben eines Architekten arbeiten“, freut sich Klapdor. Zunehmend wichtig wird auch der Bereich Einbruchschutz – also die fachmännische Sicherung von Fenstern und Türen. Der Schreinermeister erklärt: „Dabei arbeiten wir häufig mit Pilzzapfen aus Stahl und nicht einfach mit verstärkten Beschlägen. Das hat den großen Vorteil, dass man nicht jede Tür x-mal aufschließen muss. Dazu sind wir inzwischen zu Experten für Automatikschlösser geworden. Damit verriegeln sich zum Beispiel Haustüren automatisch, auch wenn man nicht abschließt. Als Ausgleich zu all der modernen Technik restauriere ich ab und zu gerne historische Haustüren. Dabei kann ich wunderbar abschalten.“

Schreinerei Klapdor, Elisabethstraße 62-64, 47799 Krefeld Telefon: 02151-80 18 26, www.schreinerei-klapdor.de