Wir bewegen etwas in Krefeld: 
Staubwolke 09 Fischeln

Frank Tichelkamp, Marketingleiter der Brauerei Königshof

Die Tage werden länger, das Thermometer klettert so langsam in Richtung T-Shirt-freundlicher Temperaturen, und die Sonne kommt allmählich aus ihrem Winterversteck. Kurzum: Der Frühling bricht über Krefeld herein und mit der klimatischen Veränderung zieht es die Bürger vermehrt ins Freie, steigt die Lust auf Bewegung und auf ein leckeres Königshofer danach. So auch bei Markus Besch, einem 49-jährigen Hülser, der vollends mit dem Radsportvirus infiziert ist. Und das aus gutem Grund: Als Geschäftsführer des Radsportvereins „Staubwolke 09 Fischeln“ steuert Besch einerseits die Geschicke des 85 Mitglieder starken Stadtteilvereins.

Als Trainer im Jugendbereich von „Staubwolke“ schwingt er sich zusätzlich an mehreren Tagen in der Woche selbst auf sein Zweirad und führt Kinder und Jugendliche an den Radsport heran. „Bei uns werden die Nachwuchssportler allerdings nicht um jeden Preis auf Leistung getrimmt. Vielmehr verstehen wir uns als Breitensportverein, in dem jeder willkommen ist und Spaß am Radfahren haben soll“, erklärt Besch. Im Jugendbereich sind die jüngsten Mitglieder neun Jahre alt. In dieser Altersklasse starten sie bei „Staubwolke Fischeln“ auf dem Mountainbike, fahren über hügelige Pisten im Außengebiet von Hüls und den umliegenden Ortschaften am Niederrhein. „Mountainbiking ist seit etwa fünf Jahren wieder richtig angesagt, vor allem, weil sich in der Entwicklung der Räder unglaublich viel getan hat“, weiß Markus Besch. Deshalb nutzen auch immer mehr ältere Jugendliche die Offroad-Bikes, und „Staubwolke Fischeln“ bietet jedes Jahr neben einen Trainingslager für junge Mountainbiker eins für geübte Fahrer an. „Da können sie auf schwierigen Parcours ihre Grenzen austesten. Aber alles nur mit der richtigen Schutzkleidung. Ohne die fährt bei uns keiner“, erklärt Markus Besch. Das Konzept geht auf, mehr als 50 Prozent der jungen Leute binden sich dauerhaft an den Verein. Zudem melden sich jeden Monat neue Kids an. „Eine gute Quote“, findet Markus Besch.

Wir bewegen etwas in Krefeld: 
Staubwolke 09 Fischeln

„Mountainbiking ist seit etwa fünf Jahren wieder richtig angesagt, vor allem, weil sich in der Entwicklung der Räder unglaublich viel getan hat“

Die richtige Ausrüstung zu haben, das ist nicht nur beim Mountainbiking, sondern vor allem in der zweiten großen Gruppe des Radsportvereins wichtig: bei den Rennradfahrern. Beginnend nach den Osterfeiertagen bietet „Staubwolke“ an jedem Dienstag und Freitag ab 17 Uhr ausgedehnte Trainingsrunden an: Bei einer Länge von bis zu 90 Kilometern können die Fahrer nicht mal eben umkehren, wenn ein Teil des Equipments fehlt oder den Geist aufgibt. Dann treten alle Rennradfahrer unter den 85 Vereinsmitgliedern gemeinsam in die Pedale, wobei die starken Fahrer vorweg fahren und den Rest der Gruppe führen. Wer mitfahren will, sollte eine gewisse Grundausdauer mitbringen bei kleineren Wehwehchen auch mal auf die Zähne beißen können, denn während die mit elf Jahren jüngsten Rennradfahrer zwischendurch mal anhalten, reißen die alteingesessenen Fahrer die Strecke gänzlich ohne Pause an einem Stück ab. „Wer geübt ist, der kann auch zwischendurch zur Trinkflasche greifen oder sich einen Energieriegel greifen. Das geht schon“, weiß Markus Besch. Als Alternative bieten sich auch isotonische Getränke wie das alkoholfreie Weizen der Brauerei Königshof an, mit der der Radsportverein kooperiert. Es ist eine gute Belohnung gerade auch nach einer anstrengenden ­Trainingsrunde, wo die kleinen Sprint-Duelle nochmals gerne durchgesprochen werden. Das weiß auch der Marketingleiter der Brauerei Frank Tichelkamp als Hobby- und Genuss-Radler zu schätzen.

Ähnlich sehen sie es auch bei „Staubwolke Fischeln“, wo das Genießen von Bewegung und Natur im Vordergrund steht und wo die Sportler nach einem ausgiebigen Trainingstrip bei einem Königshofer Malz oder Radler zusammensitzen und den Tag Revue passieren lassen. Sportliche Höchstleistung bis über die Grenzen des Körpers und damit der Gesundheit hinaus sind hingegen verpönt. „Dafür können sich die meisten Menschen, sofern die Gesundheit mitspielt, die Grundlagen für das Radfahren selbst über mittlere oder große Distanzen antrainieren. Sie müssen es nur wollen“, findet Markus Besch.

Wir bewegen etwas in Krefeld: 
Staubwolke 09 Fischeln

Dieses Credo wird auch am 26. April gelten, wenn „Staubwolke Fischeln“ seine traditionsreiche Serie „Rund um Fischeln“ ausrichtet. In insgesamt neun Rennen werden mehr als 500 Athleten und Hobby-Rennradfahrer ihr Können auf dem 1,3 Kilometer langen Kurs in die Waagschale werfen und dabei von mehreren Hundert Zuschauern am Streckenrand angefeuert. „Die Organisation ist jedes Jahr ein immenser Aufwand, den wir nur durch die vielen ehrenamtlichen Helfer und unsere Sponsoren wie der Brauerei Königshof stemmen können. Aber wenn wir anschließend in die glücklichen Augen der Sportler blicken, war es jede Mühe wert“, ist Markus Besch überzeugt.

Das Renn-Event hat „Staubwolke Fischeln“ bereits durch die jüngsten Dekaden seiner Vereinsgeschichte hindurch begleitet: Zum mittlerweile 39. Mal richtet der Verein die Rundfahrt nun schon aus. Zum ersten Mal kann ein Aktiver aber sein Lebendgewicht umgewandelt in Königshofer Bier gewinnen. Insgesamt spielt die Geschichte des Radsportvereins aber schon deutlich länger: Im Jahr 1909 gegründet, etablierte sich „Staubwolke Fischeln“ zunächst als Hort des Kunstradfahrens. „Seinerzeit waren die Gehwege und Straßen in deutlich schlechterem Zustand. Das Rad wurde vor allem in der Halle genutzt. Der Breitensport hat sich hingegen erst in den 1980er und 1990er Jahren entwickelt“, hat sich der 49-jährige Besch informiert. Der gebürtige Saarländer hegte bereits zu Studienzeiten eine Passion für das Radfahren, als er sich einem Studentenradklub anschloss. Mittlerweile lebt Besch seit mehr als zwanzig Jahren in Krefeld – „ich möchte hier nicht mehr weg“ – ist glücklich verheiratet und hat zwei Söhne. Als sich die beiden ebenfalls für Zweiräder begeistern konnten, es aber an Trainer fehlte, legte Besch kurzerhand die Trainerprüfung ab. „Fleiß, Disziplin, Hartnäckigkeit, das alles wird den Kids durch das Radfahren vermittelt“, schildert Markus Besch. Wenn in diesen Tagen die Wetterkurve nach oben zeigt, lässt sich der Begriff „Spaß“ mühelos in diese Reihe einfügen. Und auch die älteren Fahrer, denen es nichts ausmacht, bei Wind und Wetter zu fahren, dürften sich freuen: Denn wenn die Sonne scheint, und die Radler nach dem Sport ein frisches Brauerei Königshof Bier genießen können, dann entspannt sich die Gemütslage umso mehr.