Christhard Ulonska

Christhard Ulonska

Herausgeber

In der KR-ONE-Affenhorde ist Christhard Ulonska der Silberrücken, die uneingeschränkte Autorität. Dabei gehört Christhard der rar gesäten Spezies an, die niemals die Stimme erhebt, niemals verletzend oder gar abfällig wird. Nein, selbst in größten Stresszeiten ist die fleischgewordene Qualitätssicherung der Fels in der Brandung, der Kapitän der MS KR-ONE, der das Schiff mit zengleicher Ruhe stets in den sicheren Hafen navigiert. Gerne nutzt Christhard die gemeinsam verbrachte Mittagspause, um seiner Horde die Welt zu erklären. Mal steht Politik und mal Geschichte auf dem Stundenplan. Heute wundert sich niemand mehr, wenn ein Satz mit „Wisst ihr noch, die Sumerer“ beginnt. Abgesehen von seiner Kernkompetenz als Diplom-Designer ist Christhard Chefdenker und Stratege im KR-ONE-Konstrukt. Er zeigt beispielhaft, wie man in Lösungen und nicht in Problemen denkt. Wenn für uns der Arbeitstag endet, beginnt seine zweite Hälfte. Sein hellerleuchtetes Büro ist dabei wie ein Leuchtturm im Krefelder Nachthimmel, ein Lichtsignal für alle Workaholics. Allerdings gibt es eine Sache, die ihm noch wichtiger ist als die Arbeit und das ist seine Familie. Obwohl wir in der fünften Etage weit über dem Meeresspiegel liegen, scheint Christhard täglich Hochwasser zu befürchten, zumindest kann man diesen Schluss vom Sitz seiner Hose ableiten.

Michael Neppeßen

Michael Neppeßen

Herausgeber

Wer etwas länger mit Michael Neppeßen zusammenarbeitet, wundert sich nicht mehr, wenn er am Samstag-Morgen um 2:45 Uhr eine geschäftliche E-Mail erhält. Für Michael, die zweite Hälfte unseres Führungs-Duos, gibt es keine festgesteckten Arbeits-Intervalle. Gerne nutzt er die Zeit, in denen andere ausgelassen feiern, um ­Liegengebliebenes abzuarbeiten oder die neue Woche vorzubereiten. In Krefeld ist Michael in­zwischen so bekannt wie der berühmte gepunktete Hund. Die meisten kennen ihn, wie er entweder auf seinem Fahrrad oder auf der Vespa sitzend, mit einem breiten Lächeln auf dem Gesicht durch die Stadt fährt, die er so liebt und für die er so viel in Bewegung setzt. Für die KR-ONE ist Michael maßgeblich für den Vertrieb und damit für die solide Finanzierung verantwortlich. Mit Ehrgeiz, Fleiß und einer charmanten Hartnäckigkeit gelingt es ihm, Menschen für sich und die Sache zu begeistern. Außerdem trägt er die KR-ONE-Fahne so unermüdlich wie ein Duracel-Hase durch die Stadt. Selbst wenn Michael dann einmal doch auf einer Party ge­sichtet wird, ist er dort selten zum Spaß, denn als Netzwerker muss man auch dort arbeiten, wo andere ihren Feierabend genießen. Sollten Sie ihn einmal dabei ertappen, wie er gutturale Grunzlaute von sich gibt: keine Sorge, Michael ist völlig gesund.

David Kordes

David Kordes

Chefredakteur

Eigentlich wollte David Kordes Meeresbiologe werden. Oder Chirurg. Oder Hugh Heffner. Also irgendetwas Geniales. Stattdessen wurde er Schwamm. Ein genialer Schwamm mit dem Herz am rechten Fleck. Würde man sein Gehirn in dessen Einzelteile zerlegen, käme Unglaubliches ans Tageslicht: ein etymologisches Wörterbuch, ein Weinführer, ungeschriebene Dissertationen zu mindestens vier verschiedenen wissenschaftlichen Fachgebieten, eine Sammlung von vermeintlich interessanten Fernsehmitschnitten (Bevor Sie fragen: Ja, auch der 'Bachelor' ist von völlig unterschätztem kultur-soziologischem Wert!) sowie eine bisher unveröffentlichte Kordes'sche Grammatik der Deutschen Sprache, kommentiert selbstverständlich. Da lässt sich der leidenschaftliche Sprachliebhaber und Perfektionist nicht lumpen. Der Rest ist privat. Zumindest solange Sie sich nicht als Gesprächspartner auf Augenhöhe entpuppen. Unser Chefredakteur ist ein Mann vieler Talente. Mit dem Anspruch, sich selbst ständig zu verbessern. Dabei ist er bereits dort, wo es für den unbedarften Alltagssprachverwender schwer wird, ihm zu folgen. Der Mann kennt Worte, die gibt es gar nicht. Scrabble-Weltmeister müsste eigentlich die Berufswunschliste anführen. Unangefochten würde er Jahr für Jahr breit grinsend den Pokal entgegennehmen. Das träfe sich, denn Reden schreiben kann er auch. Verlieren ist ohnehin keine Option. Auch nicht in sportlicher Hinsicht. Einzig sein kombattantes Verhältnis zu seinem Körper (Hypochondrie) könnte ihn davon abhalten, das Siegertreppchen zu erklimmen. Obwohl – eigentlich schon wieder interessant, wie sich Schmerztabletten zu Cortison verhalten, nicht wahr Herr Kordes?

Carolin Seel

Carolin Seel

Art Direktorin

Carolin Seel ist nicht nur die uneingeschränkte Herrscherin über Pixel und Knotenpunkt aller Projekte, sondern ganz nebenbei auch noch Chefsekretärin, Pädagogin, Psychologin, Stilbeauftragte, Kassenwart, Raucherecken­vorsteherin und Gute-Laune-Ministerin. Kurzum: Sie ist der soziale Kit, der das KR-ONE-Gefüge zusammenhält und wahrscheinlich die einzige Frau auf dieser Welt, der es gelingt, rund 20.000 Worte in zwei Minuten zu sprechen. Ein weiteres verborgenes Talent schlummert in ihren Telefonfähigkeiten, zumindest darf man davon ausgehen, da jedes Gespräch mit einem langezogenen „Suuuper!“ endet. Zur Realisierung ihres langgehegten Traums, ein Bierpong-Turnier in der Agentur auszutragen, hat die gewiefte Rothaarige ein revolutionäres Finanzierungssystem geschaffen: Jeder, der die Haustür länger als fünf Sekunden offen stehen lässt, muss einen Euro in ein Sparschwein stecken. Bei Kreativen ein einträgliches Geschäftsmodell. Schluss mit Lustig ist bei Carolin immer dann, wenn die KR-ONE-Schlussproduktion anbricht. Dann heißt es: Ansprechen auf eigene Gefahr. Man munkelt, Amnesty International plant, in dieser Zeit ihren Schreibtisch mit einem Flatterband zur Sieben-Meter-Sperrzone zu erklären.

Rebecca Heisterhoff

Rebecca Heisterhoff

Redakteurin

Wer sich mit gefährlichem Halbwissen auf eine Diskussion mit Rebecca Heisterhoff einlässt, läuft Gefahr, nach allen Regeln der Kunst seziert und anschließend in aller Öffentlichkeit lebendig verspeist zu werden. Rebecca ist schlicht ein Bollwerk des akademischen Wissens, dazu belesen wie Marcel Reich-Ranicki und so eloquent wie Roger Willemsen mit Lachgaseinspritzung. Nach einer kurzen Etappe in der Bel Ètage des hiesigen Magazinwesens im Jahre 2012 ist die Theaterliebhaberin erst vor zwei Monaten wieder zum KR-ONE-Team gestoßen und hat gleich den Eindruck erweckt, als wäre sie nie weg gewesen. Manchmal muss Rebecca aber auch gebremst werden, denn wegen ihres unerschütterlichen Idealismus’ mutiert ein Advertorial bisweilen zu einem Pamphlet mit weltverbessernden Absichten. So hartnäckig wie sich die Speerspitze der weiblichen Emanzipation auch in kontroverse Debatten stürzt, so sanft und nachsichtig ist sie mit Menschen, die ihr wohlgesonnen sind. Wer sie respektvoll behandelt, findet in ihr eine stets loyale Kollegin, auf die man sich immer verlassen kann. So lange, bis etwas Süßes auf dem Tisch liegt, dann übernehmen animalische Instinkte das Ruder.

Adam Mathea

Adam Mathea

Social Media Manager / Vertriebler

Adam Mathea ist ein Hans Dampf in allen Gassen. Das muss er auch sein, ist er doch gleich in zwei Ressorts beheimatet. Neben seiner Funktion als Leiter der Sozialen Medien ist er an der Seite von Michael Neppeßen für den Vertrieb verantwortlich. Dazu ist Adam Chefkoordinator der Verteilung und erster Ansprechpartner in Fragen technischen Supports. Mit seiner bodenständigen und unaufgeregten Art gilt er als absoluter Sympathie-Träger bei Kunden und Kollegen. Wenn man ein Problem hat, wünscht man sich einen Menschen wie ihn an seiner Seite. Missfallen löst der Mann, der binnen einer Stunde eine Diät beginnt und auch wieder beendet, immer dann aus, wenn er mit dem Beginn der Mittagspause nur noch schnell eine E-Mail schreiben oder ein Telefonat führen muss. Richtig sauer wird der passionierte Fußballspieler nur, wenn seine Borussia aus Dortmund nicht die gewünschte Leistung auf den Platz bringt. Insgeheim ist Adam nämlich der festen Überzeugung, dass er, in den letzten zehn Minuten eingewechselt, noch den Unterschied machen könnte.

Marc Pannek

Marc Pannek

Redakteur / Social Media-Texter

Marc Pannek ist der personifizierte Beweis für Gionanni di Lorenzos These, dass das Schreiben ein Begabungsberuf ist. Binnen weniger Monate hat der nebenberufliche DJ ein textliches Niveau erreicht, das selbst alteingesessene Redakteure vor Neid erblassen lässt. Ob Wirtschaft, Politik oder Kultur, Marc fühlt sich in jedem Terrain zuhause. Selbst Modeartikel werden in seinen Händen zu kleinen Juwelen, obwohl man den Neu-Krefelder gewiss nicht zu den Vogue-Abonnenten zählen kann. Neben seinem virtuosen Umgang mit der deutschen Sprache ist es vor allem sein gesellschaftliches Gespür, das ihn auszeichnet. Gibt man ihm einen halben Liter eines isotonischen Kaltschalengetränks wird aus Marc Pannek Marc Sokrates. Gerne philosophiert er dann ausufernd über das bestehende Paradigma in der Popmusik und beantwortet anschließend die selbst aufgeworfene Frage, ob es Popularmusik in Zukunft überhaupt noch geben könne. Wir freuen uns auf die nächste Weihnachtsfeier, Marc.

Almut Steinecke

Almut Steinecke

Redakteurin

Gibt man Almut Steinecke den Auftrag, fünf Themen in den nächsten zwei Tagen zu recherchieren, erhält man zwei Stunden später 20 verwertbare Vorschläge. Wie sie das macht, bleibt ihr Geheimnis. Doch es sind nicht nur ihre Recherche-Qualitäten, die sie auszeichnen, sondern ihr überaus hohes Maß an Empathie und Mitgefühl, von ihren schreiberischen Qualitäten einmal ganz zu schweigen. Die Lieblingsthemen der Frau, die ihren Vornamen einem Burgfräulein verdankt, das vor rund 43 Jahren mächtig Eindruck auf ihren Vater hinterließ, sind Kinder und Tiere. Stundenlang könnte Almut mit Hunden spielen oder Kinder dabei beobachten, wie sie die Welt entdecken. Doch Almut, die auch für den Spiegel-Verlag schreibt, könnte wahrscheinlich über fast jedes Thema fundiert berichten, vielleicht abgesehen von Gastro-Tipps, denn bei Innereien zieht sie einen kategorischen Schlussstrich. Am Ende seien alle Welpenbesitzer gewarnt: Es ist zu befürchten, dass Almut bald nicht mehr an sich halten kann und ihnen den Vierbeiner entreißt. Aber sie meint es natürlich ganz lieb.

Petra Verhasselt

Petra Verhasselt

Redakteurin

Wollte man sich die ideale Redakteurin selbst zusammenbasteln, so müsste sie nach dem Vorbild von Petra Verhasselt entstehen. Denn: Bei ihr trifft Kompetenz auf Umgänglichkeit, Charme auf Bodenständigkeit und eine filigrane Schreibe auf einen beispielhaften Umgang mit Kritik. Ob Radio, PR oder Print, auf jedem Parkett macht die Universal-Autorin eine gute Figur. Kein Wunder, möchte man meinen, stammt Petra doch aus einer Journalisten-Dynastie. Auch ihr Vater verdiente seine Brötchen nebenbei mit gehobener Texterei. Bei der KR-ONE gilt Petra als Mrs. Zuverlässig. Besonders schwierige und komplexe Sachverhalte werden von ihr unmittelbar verstanden und lesergerecht aufbereitet. Nur ihre männlichen Gesprächspartner verlieren manchmal den Faden. Das hat nicht etwa etwas mit ihrem Interviewstil zu tun, sondern ist der Tatsache geschuldet, dass Petra wahrlich nicht mit Hässlichkeit geschlagen wurde. Wer in Zukunft mit ihr zu tun hat, darf sich also aus vielerlei Gründen freuen.

Lisa-Marie Wiebach

Lisa-Marie Wiebach

Jahrespraktikantin

Lisa-Marie Wiebach hatte bereits nach wenigen Tagen ihres Gestaltungs-Praktikums alle Herzen der KR-ONE-Mitarbeiter im Sturm erobert. Das liegt zum einen an ihrem knuffigen Kindchenschema-Gesicht, zum viel größeren Teil aber an ihrer unglaublichen herzlichen und fröhlichen Art. Wissbegierig und mit viel Fleiß hat sie alles aufgesaugt, was ihre direkte Chefin, Carolin Seel, ihr in den vergangenen 12 Monaten so alles beigebracht hat. Und so ist es ihr bereits nach kurzer Zeit gelungen, weit mehr Aufgaben zu übernehmen, als für Praktikanten üblich, zum Beispiel in der Mitgestaltung der KR-ONE. Leider müssen wir ausgerechnet mit der Jubiläumsausgabe Abschied nehmen von unserem jüngsten Spross, der nun Flügge wird, um seine Ausbildung abzuschließen. Aber das Ende ihres Praktikums bedeutet noch lange nicht, dass sie kein Teil der KR-ONE-Familie bliebe. Sicherlich sieht man sich bald mal wieder, wahrscheinlich in der Raucherpause, obwohl Lisa eigentlich gar nicht raucht...

Simon Erath

Simon Erath

Fotograf

Simon Erath bloß als Fotografen zu beschreiben, wäre in etwa so, als würde man Tony Hawk als irgendeinen Skateboarder bezeichnen. Simon ist vielmehr ein Magier hinter der Linse, sein Zauberstab ist eine Nikon D700. Mit seinen handwerklichen Fähigkeiten und seinem beispielhaften Gefühl für Winkel und Proportionen gelingt es ihm, selbst aus einer Pommesbude die Sixtinische Kapelle zu machen. Neben der Architektur-Fotografie sind es vor allem Portrait-Aufnahmen, bei denen er seine besonderen Fähigkeiten ausspielt. Mit viel ­Fingerspitzengefühl und Geduld beobachtet er sein Gegenüber und entdeckt dabei die schönste Seite. Dank seiner zwischenmenschlichen Fähigkeiten schafft er es immer wieder, eine Wohlfühlatmosphäre zu erzeugen, in der Menschen entspannen können. Nicht nur aufgrund seiner Arbeit für die KR-ONE, sondern auch wegen seines Portraits des Affen Kidogos aus dem Krefelder Zoo, hat Simon in Krefeld eine gewisse Berühmtheit erlangt. Daran sollte der Kategorie C-Hooligan unter den Feingeistern denken, wenn er in Zukunft am Wochenende auf allen Vieren nach Hause kriecht und sich wie ein Ninja den Abend noch einmal durch den Kopf gehen lässt.