Timeout – Von Bodyfit bis Dance Fusion

„Die ‚Queenax Brücke‘ ist ein beliebter Spielplatz für unsere Fitnesssportler“, erklärt timeout-Leiter Wolfgang Hüsgen lächelnd. Dabei stehen wir vor einem übermannshohen Metallgerüst mit Sprossendach, in das diverse Schlaufen eingehängt sind. „Hier kann man wunderbar mithilfe seines Eigengewichts trainieren“, ergänzt er und demonstriert gleich, was damit gemeint ist, indem er sich rücklings in die Schlaufen hängt und mehrmals nach oben zieht. „Da die Queenax-Brücke den gesamten Raum überspannt, können hier bis zu 20 Kursteilnehmer gleichzeitig trainieren“, so der Sportlehrer.

Direkt im Nebenraum treffen wir auf drei Fitnesssportler, die gerade ihre Faszien stimulieren. „Faszien, das sind die Bindegewebshüllen, die alle Muskeln und Organe umgeben“, erklärt Inge Königs-Schmitt, die das timeout-Kurscenter leitet. „Früher hat man gemeint, die Faszien hätten keine wichtige Funktion. Heute ist uns klar, dass sie sehr wichtig für die Beweglichkeit des gesamten Körpers sind und viele Rezeptoren enthalten. Bewegt man sich zu wenig, verklebt dieses Bindegewebe. Um es wieder zu lockern, macht man spezielle Übungen, wie hier mit der sogenannten Black Roll.“ Sie zeigt mir eine Rolle aus hartem, schwarzen Schaumstoff mit etwa 15 Zentimetern Durchmesser.

Inge Königs-Schmitt

Kurscenter-Leiterin Inge Königs-Schmitt

„Egal ob alt oder jung, Mann oder Frau, wir haben für jeden den passenden Kurs.“

„Die Kursangebote ‚Rücken-Faszienfit‘ und ‚Faszienstretch‘ werden zurzeit sehr gut angenommen“, weiß Inge Königs-Schmitt. „Anfänger sollten allerdings nicht mit der ganz harten Rolle trainieren, sondern mit einer etwas weicheren Variante anfangen.“ Die beiden Faszien-Kurse sind zwei von aktuell über 60 Kursen, die im timeout angeboten werden. Dabei geht es um Kraft, Ruhe und Wellness, Bewegung und Ausdauer oder auch Tanz und Choreographie. „Egal ob alt oder jung, Mann oder Frau, wir haben für jeden den passenden Kurs“, freut sich die Kurskoordinatorin. „Wir haben Klassiker wie Step und Aerobic im Angebot, aber auch Spezialitäten wie unser TRX-Training (gleichzeitiges Trainieren von Kraft, Ausdauer, Koordination und Beweglichkeit) oder den H.I.T.-Zirkel (funktionales Training rund um die Queenax-Brücke). Dabei ist uns natürlich klar, dass es jeden Kurs irgendwo anders auch schon gibt. Allerdings nicht in dieser Kombination und Bandbreite.“ Tatsächlich wird man in Krefeld kaum ein Fitnessstudio finden, dass ein ähnlich breites Angebot, und das bei konsequenter sportwissenschaftlicher Betreuung, bereitstellt.

Kurs, Sport, Rad„Uns ist wichtig, immer ganzheitlich an das Training heranzugehen“, betont Wolfgang Hüsgen und ergänzt: „Jeder benötigt einen individuellen Trainingsmix. Ein ‚Büromensch‘ braucht etwas Anderes als jemand, der schon in seinem Beruf körperlich arbeitet, und eine sportliche 20-Jährige sollte anders trainieren als ein 50-Jähriger mit zwei Bandscheibenvorfällen. Deshalb machen wir immer erst einen Fitnesscheck, um die individuelle Kondition des Trainierenden festzustellen. Dann empfehlen wir die passenden Kurse oder Geräte für eine sinnvolle Kombination aus beidem.“ Neben den sportwissenschaftlichen Empfehlungen sind natürlich auch die persönlichen Vorlieben des Einzelnen wichtig für die Kursauswahl. Bei ‚Zumba‘ und ‚Bokwa‘ zum Beispiel bewegen sich die Kursteilnehmer zu Musik. Bei beidem geht es um Straffung und Kräftigung des gesamten Körpers. „Wer Spaß an lateinamerikanischen Rhythmen hat, ist bei Zumba gut aufgehoben, wer lieber zu den neuesten Charts schwitzen will, bei Bokwa“, erläutert Inge Königs-Schmitt. „Ebenso gibt es Menschen, die gerne neue Choreographien einstudieren und andere, die lieber zu einfachen Schrittfolgen trainieren. Die sind dann bei ‚Bodyfit‘ genau richtig.“

Die sportwissenschaftliche Expertise des timeout ist auch ein wichtiges Argument für Auftraggeber aus der Wirtschaft. Betriebliches Gesundheitsmanagement ist ein wichtiges Standbein des timeout-Angebots. „Unseren Firmenkunden bieten wir unter anderem Analysen zur Ergonomie von Arbeitsplätzen, Verhaltenstrainings und Beratung bei der Anschaffung von Hilfsmitteln“, so Hüsgen. „Dabei gehen wir in die Betriebe, laden die Mitarbeiter aber auch ein, bei uns zu trainieren. Genauso wie im Privatbereich empfehlen wir nie Lösungen aus der Schublade, sondern erstellen immer individuell abgestimmte Konzepte.“ Ein weiteres timeout-Angebotselement ist der Reha-Sport. Auch hier werden sowohl Kurse als auch individuelle Trainings konzipiert. Wobei die Kurse, genau wie im betrieblichen Bereich, natürlich nicht öffentlich sind. „Im Reha-Sport geben wir auch immer viele Alltagstipps. Wir verstehen das vor allem als Hilfe zur Selbsthilfe“, betont Inge Königs-Schmitt. „Dieses Prinzip gilt natürlich für alle Menschen, die fitter werden wollen. Es geht darum, Bewegung in den Alltag zu integrieren. Nur so kann Training wirklich wirksam werden. Wer es schafft, immer wenn es geht, die Treppe anstatt des Aufzugs zu nutzen und nicht den Parkplatz zu nehmen, der am nächsten an seinem Ziel liegt, tut mehr für seine Beweglichkeit als jemand, der zweimal die Woche bei uns trainiert, sich aber ansonsten wie ein ‚Couch Potatoe‘ verhält.“

Andererseits ist Entspannung auch ein wichtiges Element der timeout-Philosophie. Kurse wie Qi Gong und Tai Chi betonen eindeutig die meditative Seite körperlicher Übungen, und auch im Yoga wechseln sich Anspannung und Entspannung notwendigerweise ab. Wer sich schließlich nach getaner Fitness-Arbeit etwas Wellness gönnen möchte, kann die hauseigene Sauna benutzen. Außerdem werden an drei Wochentagen Massagen angeboten, die allerdings separat bezahlt werden müssen, während der Saunagang wie auch das gesamte timeout-Kursangebot im monatlichen Grundpreis enthalten sind.

timeout Fitness & Gesundheitscenter
Löschenhofweg 70, 47829 Krefeld-Uerdingen
Telefon: 02151-444 6 333, www.scbayer05.de