Tölke & Fischer- Zwischen Tradition und Moderne

Der Brückenschlag zwischen Neubau, Digitalisierung und alten Grundsätzen

Mit acht Marken unter einem Dach und 13 Standorten innerhalb der Stadtgrenzen Krefelds und Willichs gehört die Tölke & Fischer Gruppe buchstäblich zu den größten Motoren der lokalen Wirtschaft. Besonders der Umbau des Haupthauses an der Gladbacher Straße zu einem der größten VW-Zentren Europas zeigt beispielhaft, in welcher Phase sich das Traditionsunternehmen derzeit befindet. Modern, einladend und vor allem zukunftsweisend präsentiert sich die immer noch im Bau befindliche Fensterfront des fortan stadtbildprägenden Gebäudes. Die Wandlung des äußerlichen Erscheinungsbildes ist dabei ein Spiegelbild der im inneren stattfindenden Prozesse. Denn auch im Rahmen der stetig voranschreitenden Digitalisierung schlägt TöFi ein neues Kapitel der Unternehmensgeschichte auf.
Tölke & Fischer-Bau

Digitalisierung: Gewohntes aufbrechen und Neues erlernen

Nicht selten geistert der Begriff der Digitalisierung wie ein Schreckgespenst durch Industrie und Handel. Dabei geht es in erster Linie darum, sich auf das geänderte Nutzerverhalten von Kunden einzustellen und interne Abläufe unter Einbindung moderner Medien zu rationalisieren und zu optimieren. Das reicht bei TöFi von der Entgegennahme einer Anfrage via E-Mail oder Soziale Medien über die digitale Fahrzeugerfassung bis hin zum papierlosen Archiv. Digitalisierung bedeutet aber auch, sich von arrivierten Handlungsabläufen zugunsten neuer Methoden zu verabschieden. Eine Umstellung, die nicht jedem leichtfällt. „Natürlich stellen wir unsere Mitarbeiter derzeit vor große Herausforderungen“, erklärt Geschäftsführer Markus Tölke und ergänzt: „Zu der Aufgabe, den Betrieb während des Umbaus, vom Kunden weitestgehend unbemerkt, aufrechtzuerhalten, müssen nun mitunter Jahre lang erlernte Handlungsmuster aufgebrochen und durch neue ersetzt werden. Über die Bereitschaft und das Engagement unserer Mitarbeiter, diesen Spagat zu bewältigen, freue ich mich sehr. Wenn sowohl der Umbau als auch der Digitalisierungsprozess abgeschlossen sein werden, wird sich das nicht nur positiv auf unsere Kunden, sondern auch auf unsere internen Arbeitsabläufe auswirken. Dankbar sind wir auch dafür, dass sowohl unsere Kunden als auch unsere Mitarbeiter so viel Verständnis für die mit dem Umbau in Zusammenhang stehenden Ablaufstörungen aufbringen. Zukünftig werden wir aber dadurch die stetig gewachsene Nachfrage durch eine deutliche Teamverstärkung besser bedienen und die Erreichbarkeit ausbauen können.“

Tatsächlich ist der Einzug moderner Technik gleichbedeutend mit einer starken Vereinfachung von Abläufen. Wenn ein Kunde zukünftig zur Wartung seines Fahrzeugs auf das Gelände des Autohauses fährt, wird sein Nummernschild über einen Sensor erfasst. Alle nachfolgenden Handlungen und Daten werden digital koordiniert. Doch Digitalisierung bedeutet nicht nur mehr Effizienz, sondern einen Mehrwert an Spaß. Bei einem Neuwagenkauf können Kunden bald beispielsweise ihr Fahrzeug virtuell erleben und somit die Vorfreude auf die Auslieferung noch ein bisschen steigern.


Aufbruch zu neuen Ufern unter Erhalt der traditionellen Unternehmenswerte

Wer in der computergestützten Prozessoptimierung eine Abkehr vom unternehmenstypischen Selbstverständnis der TöFi-Gruppe wähnt, wird von den Worten Markus Tölkes beruhigt: „Digitalisierung bedeutet bei uns alles andere als Anonymisierung. Jeder Kunde wird in Zukunft eine individuelle Betreuung erhalten. Wir verstehen uns auch weiterhin als Familie und halten an den Säulen fest, die uns durch die vergangenen Jahrzehnte getragen haben. Unsere Tradition ist das Fundament, auf dem jede Neuausrichtung steht. Das gilt natürlich auch für unsere Verbindung zum Standort Krefeld.“ Deswegen wird die Gruppe auch weiterhin mit Krefelder Vereinen aus Sport und Brauchtum kooperieren und die Stadt bereichernde Initiativen unterstützen. „Wir sind mit der Stadt eng verbunden und freuen uns über die derzeitige Entwicklung, die sehr gut zu unserer eigenen passt“, so Tölke weiter.

Ebenfalls festhalten will Tölke & Fischer an der äußerst erfolgreichen Ausbildungspolitik. Mit 24 Azubis in ganz unterschiedlichen Bereichen verzeichnet das Unternehmen in diesem Jahr einen absoluten Rekord. Und auch die Übernahmequote liegt weit über dem Durchschnitt. Tatsächlich werden sogar beinahe alle Azubis übernommen. „Unser hausinternes Auswahlverfahren ist sicherlich sehr streng und anspruchsvoll, aber es gewährleistet, dass wir nur die Heranwachsenden beschäftigen, die den Herausforderungen des Berufsalltags gewachsen sind“, erklärt Marketing-Leiter Christian Rauen. Sehr oft tummeln sich TöFi-Azubis unter den besten Absolventen ihres Jahrgangs. Ein Umstand, der die interne Förderung belegt. Das Jahr 2017 ist für die Tölke & Fischer-Gruppe also in vielerlei Hinsicht ein Jahr des Brückenschlags. Entscheidende Veränderungen wollen mit dem Selbstverständnis und der Tradition in Einklang gebracht und zu etwas völlig Neuem geformt werden. Eine extreme Herausforderung, die aber mit Blick auf die Zufriedenheit der Kunden, besonders vor dem Hintergrund des Mangels baulicher Veränderung seit den Sechzigerjahren, zwingend erforderlich ist. Prozesse wie diese sind alternativlos, möchte man auch in Zukunft zu den größten Motoren der hiesigen Wirtschaft zählen. Und diesen Anspruch hat man bei TöFi fraglos.

 

Tölke und Fischer GmbH & Co.KG.,
Gladbacher Strasse 345, 47805 Krefeld,
Telefon: +49 2151 339-0

 

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