25 Jahre Elektro Hucken

 

Frank Hucken ist in Krefeld wohlbekannt und erarbeitete sich in den letzten 25 Jahren einen beachtlichen Stamm an privaten und gewerblichen Kunden. Zum 25-jährigen Jubiläum blickt der sympathische Elektromeister zurück auf sein Berufsleben, das bis heute durch die beiden großen Säulen Beharrlichkeit und Innovation geprägt ist und auf eine Branche, die sich auch heute noch im ständigen Umbruch befindet. 

Vom Einzelkämpfer zum Firmenchef

Wir treffen Frank Hucken im Büro in seinem Einfamilienhaus in Krefeld-Elfrath, in dem er gemeinsam mit seinen beiden Söhnen und seiner Frau lebt und arbeitet. „25 Jahre – das ist eine lange Zeit und ein guter Zeitpunkt, um meine bisherige Laufbahn Revue passieren zu lassen“, sagt Hucken und blättert durch alte Fotoalben. „Meine Faszination für Elektronik und Strom begann schon sehr früh. Bereits als Kind liebte ich es, in der elterlichen Garage an alten Transistor-Radios zu werkeln. In der Rückbetrachtung stand mein Weg wohl schon sehr früh fest“, schmunzelt Hucken, der 1982 seine Lehre begann, 1986 den Gesellenbrief machte und nach den nötigen fünf Gesellenjahren dann 1992 mit dem Meisterbrief in der Tasche sein eigenes kleines Unternehmen gründete. Damals war Hucken gerade einmal 28 Jahre alt und voller Tatendrang. „Es ist damals wie heute nicht einfach, als Handwerker Fuß zu fassen. Meinen Einstieg in die Branche ermöglichte mir vor allem mein Vater, der als Immobilienmakler viele Kontakte in die Immobilienwirtschaft pflegte. Arbeit gab es daher von Beginn an genug“, erinnert sich Hucken beim Blick auf alte Baustellenfotos aus den frühen 90iger-Jahren.

Zu seiner ersten Baustelle fuhr Hucken damals noch mit seinem privaten Triumph Spitfire –  mit einem spärlichen Werkzeugsortiment im Kofferraum. „Das war auf der Hammerschmidtstraße. Dort sollte ich in einem Mehrfamilienhaus eine Sprechanlage und das Flurlicht installieren. Als ich mit meinem Spitfire vorfuhr, waren die Kunden überrascht und fragten, ob das tatsächlich mein Firmenauto sei“, erinnert sich Hucken noch genau und lacht. „Viele Jahre lang arbeitete ich zunächst ganz bewusst ohne Mitarbeiter. Ich liebte es, nur für mich alleine verantwortlich zu sein. Wenn ich etwas verbockte, bügelte ich es selber wieder aus.“ Mit der Zeit und wachsender Auftragslage eignete sich der Elektromeister daher besondere Techniken und Arbeitsweisen an, die es ihm ermöglichten, Aufträge alleine zu schaffen, die üblicherweise mehrere Mitarbeiter erfordern würden – eine One-Man-Show aus Passion. Die harte Arbeit zahlte sich aus: Der Kundenstamm wuchs, Hucken kaufte sich einen schwarzen Ford Escort als erstes echtes Firmenfahrzeug, mietete ein Lager an und trug schwarze Arbeitskleidung mit Firmenlogo. „In Deutschland trug damals jeder Handwerker einen Blaumann. Bei einer USA-Reise kam mir die Idee, eine einprägsame Arbeitskleidung mit Logo zu tragen.

 

Elektromeister Frank Hucken

Elektromeister Frank Hucken

 

“Viele Jahre lang arbeitete ich zunächst ganz bewusst alleine. Ich liebte es, nur für mich alleine verantwortlich zu sein.”

 

In Krefeld war ich damit wohl einer der ersten“, erzählt Hucken und kramt einen alten Porti, ein Mobiltelefon der ersten Stunde, aus einer Kiste. „2000 Mark hat das Gerät damals gekostet – ein Vermögen. Doch ich habe eben immer versucht, mit der Zeit zu gehen und war wohl auch mit einer der ersten Handwerker, der neben Werkzeug auch ein Mobiltelefon auf der Baustelle dabei hatte.“ Mit den Jahren schätzten immer mehr private und geschäftliche Kunden die gute Arbeit und die innovativen Ansätze des Elektromeisters und irgendwann sah sich Hucken gezwungen, seine ehrbare Einzelkämpfer-Mentalität aufzugeben. „Aufgrund der guten Auftragslage konnte ich irgendwann alleine beim Baufortschritt nicht mehr mithalten und stellte einen ersten Gesellen ein“, erinnert sich der Krefelder.

Heute beschäftigt Hucken sieben Mitarbeiter, darunter drei Gesellen, einen Meister im Ruhestand, zwei Auszubildende und seine Frau, die sich um die Buchführung des organisch gewachsenen Familienunternehmens kümmert. „Auch wenn die Firma heute größer ist, lege ich immer noch viel Wert darauf, selber vor Ort zu sein und mitzuarbeiten. Ich kann eben nicht anders, auch wenn ich nicht mehr 28 bin und nach einem harten Arbeitstag erst einmal in die Badewanne muss“, schmunzelt Hucken und ergänzt: „Auch nach 25 Jahren ruhe ich mich nicht aus. Das Wichtigste ist, dass der Kunde zufrieden ist, auch wenn das für mich einen Mehraufwand bedeutet.“ Von der klassischen Elektroinstallation über den Neubau und Altbausanierungen bis hin zum Komplett-Service für gewerbliche und private Immobilien bietet Frank Hucken immer noch die gesamte klassische Bandbreite eines Elektrobetriebs an, doch die Branche hat sich verändert und es sind viele neue Arbeitsfelder hinzugekommen, wie der erfahrene Elektroniker weiß: „Komplette Datennetze, Solarpanels, Kabel- und Satellitenanlagen, Videotechnik, Smart Home – die Bandbreite dessen, was ein Elektromeister anbietet, ist heute größer und anspruchsvoller denn je. Und das ist gut so, denn es hält den Job spannend und stellt mich stets vor neue Herausforderungen.“

Unter allen Neuerungen hat es Hucken eine innovative Technologie besonders angetan: E-Mobilität. „Erst kürzlich habe ich die Ladestation für das erste privat genutzte Elektrofahrzeug in ganz Krefeld installiert. Darüber habe ich mich besonders gefreut, denn meine Prognose, dass die Technik sich allmählich auch im privaten Bereich durchsetzt, wurde bestätigt. In Zukunft möchte ich den Bereich Elektromobilität stark forcieren, denn es gibt noch viel zu tun“, schwärmt der Elektromeister, der bereits für fünf Jahren Seminare zum Thema E-Mobility belegte, derzeit seine Firmenflotte auf reine Elektromotoren umrüsten möchte und für alle Fragen und Aufträge rund um das Thema bestens gerüstet ist. Dann wirft Frank Hucken noch einmal einen Blick auf sein altes Porti und prognostiziert: „Vor 20 Jahren konnte man mit einem riesigen Akku nur eine halbe Stunde telefonieren, heute halten Smartphones tagelang. Eine ähnliche Entwicklung wird es auch im Bereich der Elektromobilität geben. Die Akkus werden effizienter, die Reichweiten werden steigen und die Technik wird für immer mehr Menschen attraktiv.“ Hört man Frank Hucken zu, wenn er begeistert Zukunftsszenarien wie dieses entwirft, wird man angesteckt von der Beharrlichkeit und dem Innovationsdrang eines Mannes, der schon viel bewegt hat und noch

 

Meisterbetrieb Elektro Hucken GmbH,
An der Elfrather Mühle 91, 47802 Krefeld,
Tel.: 02151 473700,
Web.: www.elektro-hucken.de