Warum wir dieses Projekt unterstützenBernd Heuer,
Unternehmer und Immobilien-Experte

Vielen Menschen ist nicht bewusst, welchen ökonomischen und gesellschaftlichen Stellenwert „Baukultur“ für eine Stadt hat. Tatsächlich bilden aber alle diesem Themenfeld zuzuordnenden Branchen, wie Architekten, Bauingenieure, Bau- und Immobilienwirtschaftler, Baufinanzierer, Bauzulieferer sowie Bauhandwerke, zusammen den wichtigsten Wirtschaftsfaktor. Doch Baukultur speist seine Bedeutung eben nicht nur aus harten Zahlen und festen Steinen, sie prägt das gemeinsame Miteinander, die innere Haltung und bildet den Rahmen für ­zwischenmenschliche Begegnungen. Daher ist Architektur stets in Korrelation mit dem Menschen zu betrachten. Aus diesen und einigen weiteren Gründen war es mir ein Bedürfnis, an einer Publikation mitzuarbeiten, die genau diese Themen in den Fokus rückt und so der Mitte der Gesellschaft zugänglich macht.

Bei der Auswahl der Themen für das Magazin „Baukultur und Architektur“ wirken aus allen Bereichen der Wirtschaft und Verwaltung ­Persönlichkeiten mit. Sie sind im Redaktionsbeirat versammelt und beraten die Redaktion bei der Themenauswahl. Als Mitinitiator der Publikation betrachte ich es als Privileg, diesem Redaktionsbeirat vorzustehen.

 

Warum wir dieses Projekt unterstützenDr. Birgit Roos,
Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Krefeld

Ganz Krefeld ist eine Baustelle. Das ist ein gutes Zeichen. Denn wo Baukräne rotieren, ­entsteht Neues. Auch die Sparkasse investiert und trägt damit zu einer Aufwertung des Stadtbildes bei. Am Traditionsstandort Friedrichstraße, dem Sitz der ehemaligen Stadtsparkasse von 1962, ermöglichen wir den Neubau eines attraktiven Geschäftsgebäudes. Mit ­dieser Investition runden wir unser Investitionsprogramm in der Krefelder Innenstadt ab, ­wo im letzten Jahrzehnt ein hoher Millionenbetrag in den Neubau des Bürogebäudes ­Rheinstraße und in die Kernsanierung des Atriumgebäudes geflossen ist.

Neben diesen eigenen Beiträgen zum Stadtbild war uns die Pflege der Krefelder Baukultur ein besonderes Anliegen. Deswegen haben wir im Mai 2013 über unsere Kulturstiftung ­die Errichtung des Golfclub-Projektes „Mies 1:1“ auf dem Egelsberg mit einem namhaften ­Betrag unterstützt. Wir sahen in diesem Projekt die große Gelegenheit, der Stadtgestaltung in Krefeld Impulse zu verleihen und die breite Öffentlichkeit zum Nachdenken über ­Architektur zu ­be­wegen. Diese Hoffnung verbinden wir auch mit der Unterstützung dieser Publikation.

 

Warum wir dieses Projekt unterstützenThomas Siegert,
Geschäftsführer der Wohnstätte Krefeld AG 

Aus der baukulturellen Tradition über den Stadtplaner Vagedes, den Architekten Buschhüter, Mies van der Rohe, Eiermann, Benisch und weiteren hervorragenden Planern, international, national und regional, war Architektur immer ein Bürgerthema in Krefeld. Auch die ­Architekturabteilung der Werkkunstsschule Krefeld, mit ihrer interdisziplinären Ausbildung, hielt die Diskussion um Bauen und Architektur in Krefeld hoch. Stadtgrundriss, Gebäude­architektur aber auch die hervorragenden ­Planungen der Parks und mit Kunst im öffentlichen Raum zeichnet Krefeld weit über die Landesgrenzen hinaus aus.

Mit Publikationen dieser Art wird für die Krefelder Bürger das Gespür für gute Form und ­Architektur sensibilisiert oder stößt auch weitere Diskussionen an. Die neuen Architekturen von Sparkasse, Volksbank, Mediathek, Ostwallpassage und das Verwaltungsgebäude ­der Wohnstätte im Bereich der alten Werkkunstschule sorgen dafür, dass Krefeld eine Archi­tekturstadt bleibt. Auch die öffentlichen Debatten über Denkmalschutz, Theaterplatz und Seidenweberhaus zeigen, dass die Krefelder mit Auge und Gefühl diskutieren wollen und hierfür auch ein gewisses Gespür besitzen.

Die Wohnstätte Krefeld AG hat sich entschlossen das Projekt „KR-ONE Spezial ­Archi­tektur und Baukultur“ zu unterstützen, weil wir zurzeit mit unseren Objekten „Neubau Verwaltungsgebäude am Standort der ehemaligen Werkkunstschule“ und den „Geschäftshäusern im Bereich Ostwall / Peterstr. / Neue Linner Str.“ wichtige Baumaßnahmen in der Innenstadt realisieren. Hierzu haben wir auch zwei europa­weite Architektenwettbewerbe durchge­führt um eine hohe architektonische Qualität zu sichern. Auch für die Neubebauung der Her­bertzstr. haben wir vor kurzem einen europaweiten Architekten durchgeführt. Von daher ist das Thema „Architektur und Baukultur“ für uns ein wichtiges Anliegen.

 

Warum wir dieses Projekt unterstützenMichael von Ameln,
unabhängiger Finanzdienstleister

Architektur und Baukultur sind prägende Elemente einer Stadt. In Krefeld gibt es eine Vielzahl sehr unterschiedlich gestalteter Objekte zu entdecken. Oft Gebäude, die dem Bauhausstil zuzuordnen sind, dann wiederum zahlreiche Gründerzeithäuser rund um den Bismarckplatz und auch der Südstadt, die meines Erachtens einen Dornröschenschlaf durchlebt, oder auch der gesamte Uerdinger Innenstadtbereich. Viele jüngere Gebäude sind ebenfalls architektonisch anspruchsvoll sowie ansprechend und von daher stilprägend. ­Die Gestaltung einer Stadt hat auch eine Wirkung auf die in ihr lebenden Menschen. Krefeld ­ist sehr facettenreich und verfügt über viele ansprechende Bauten, die es hervorzuheben gilt.

KR-ONE tut seit fünf Jahren viel für Krefeld. Mit dieser Sonderedition wird der Facettenreichtum Krefelds herausgestellt. Dies ist ein lohnenswertes Ziel und daher ist auch diese Sonderedition der KR-ONE unterstützenswert.

 

Warum wir dieses Projekt unterstützenAlexander P. Köser,
NBG Niederrheinische Baugesellschaft

Baukultur beschreibt die Bedeutung des verantwortungsvollen Bauens und Gestaltens, da Bauen auch gesellschaftliche Zustände reflektiert. Krefeld hat er­freu­licherweise Zeugnisse qualitätsvoller Baukultur mit zeitloser Architektur. Mit dem Architekten Mies van der Rohe und den wohlhabenden Bauherren Lange u.A. findet Krefeld international Beachtung. Dieses Kulturerbe ist zugleich Verpflichtung und Chance.

Durch Krieg und Wirtschaftsentwicklung der Stadt hat sich der Qualitätsanspruch an das Bauen nicht so fortführen lassen. Heute wächst dieses Bewusstsein wieder: Im Wettbewerb der Städte, der Mobilität und den wachsenden Ansprüchen der Bürger wird dem Thema wieder große Beachtung geschenkt. Wir möchten stolz auf unsere Stadt sein und dazu gehören gute Architektur, funktionierende Gebäude und Ihre Einbindung in die lebenswerte Stadt.

Wir haben uns über 40 Jahre als Projektentwickler, Generalbauunternehmer und als Investor in Krefeld engagiert und am Gesamtbild mitgebaut. Daher unterstützen wir gern die ­Initiative der KR-ONE, sich qualitätsvollen ­Bauens und städtischen Lebens bewusst zu werden. Die Umsetzung braucht das Engagement aller!

 

Warum wir dieses Projekt unterstützenEckart  Preen,
Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft  Krefeld mbH 

Gerade in einer Stadt wie Krefeld, in der insbesondere im 20. Jahrhundert weltberühmte ­Architekten wie Mies van der Rohe, Eiermann oder Behnisch gewirkt und bemerkenswerte Ergebnisse ihres Schaffens hinterlassen haben, kann man die Bedeutung von Architektur wohl kaum überschätzen.

Konkret wird das nicht zuletzt daran deutlich, dass das dritte der insgesamt fünf Themenjahre im Rahmen des „Krefelder Perspektivwechsels“ im Bauhaus-Jahr 2019 dem Thema Architektur gewidmet ist. Auch das gemeinsame Immobilien- und Investorenforum von IHK und Wirtschaftsförderung hat bereits im vergangenen Jahr das Motto „Architektur und ­Baukultur“ gewählt und hierzu einige renommierte Redner und Podiumsgäste geladen. Sie unterstrichen sehr dezidiert die Bedeutung von hochwertiger Architektur für die langfristige Werterhaltung und Wertsteigerung von Immobilien. Diese zeigt sich zum Beispiel in den Leerstandsquoten am Krefelder Büromarkt: Während die vielfach recht gesichtslose ­Architektur der 50er bis 90er Jahre Leerstandsquoten von knapp über zehn Prozent aufweist, sind es bei den – natürlich entsprechend sanierten – Objekten der Zeit vor 1945 ­weniger als fünf Prozent. Daher erleben wir auch im Campus Fichtenhain – trotz des nicht unerheblichen Sanierungsaufwandes – seit einiger Zeit eine erheblich gestiegene Nachfrage nach den denkmalgeschützten Objekten mit ihrem einmaligen Zusammenspiel von Architektur und grüner Umgebung.

Das von der Wirtschaftsförderung mitorganisierte Immobilien- und Investorenforum kann für die Betonung der hohen Bedeutung von Architektur und Baukultur einen wichtigen ­Impuls setzen, bleibt aber als einmalige Tagesveranstaltung zwangsläufig punktuell und in Anbetracht einer Teilnehmerzahl von knapp einhundert Personen auch in seiner Reichweite begrenzt. Punktuelle Veranstaltungen oder die WFG-Zeitschrift „kreation“ stellen für eine breite Kommunikation der Bedeutung von Architektur nicht das geeignete Medium dar. Es ist wichtig, diese Botschaften dauerhaft zu verbreiten und einem möglichst großen Adressatenkreis ­zugänglich zu machen, was über eine regelmäßig erscheinende Publikation ­besser möglich ist.

Die Wirtschaftsförderung Krefeld unterstützt daher das Architektur- und Baukultur-Spezial der KR-ONE und stellt sich hinter seine wichtige Botschaft.

 

Warum wir dieses Projekt unterstützenNils Eich, Thorsten Wenning und
Nils Röttges, GTW Anwälte

August Biebricher, Karl Buschhüter, Günter Behnisch und Ludwig Mies van der Rohe – diese Namen verbindet jeder Krefelder mit dem äußeren Erscheinungsbild seiner Heimatstadt. Aber dies allein weckt noch nicht unser Interesse an der „Krefelder Baukunst“. Es ist vielmehr der stete Wandel und die momentan an jeder Stelle sichtbare Veränderung, die das Befassen mit Bauen und Immobilien in Krefeld interessant macht. Seien es z.B. die großen Neubauten am Ostwall, die Umgestaltung von Fabriken in Büroflächen (z.B. Mies-van-der-Rohe-Businesspark) oder in Mietwohnungen und Wohnungseigentum (Dujardin, alte Seidenweberei etc.) oder der Kauf eines Einfamilienhauses – jedes Projekt hat seinen eigenen Reiz.

Als eine auf Bau- und Immobilienrecht spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei war es daher nicht nur eine Verpflichtung, sondern auch unser ausdrücklicher Wunsch, dieses Projekt zu unterstützen, um die Region Krefeld auch in Zukunft als lebens- und liebenswert zu erhalten.

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