Flexibilität ist eine Qualifikation, die Arbeitsuchenden auf dem Arbeitsmarkt enorme Vorteile gegenüber Mitbewerbern verschafft. Die Zeiten, in denen man eine Tätigkeit bis zum Ende seines Berufslebens ausübte, sind lange vorbei. Ein im stetigen Wandel begriffener Markt erfordert es, die eigenen Fähigkeiten mit ihm weiterzuentwickeln. Für Dietmar Lemke, Inhaber von adlatus Personaldienste, einem Vermittler von Zeitarbeitern und Fachkräften, ist Flexibilität aber noch weitaus mehr als eine Sekundärtugend: Sie ist Dreh- und Angelpunkt seines Berufs.

 

Plötzlich, so erzählt Lemke, stand ein aufgeregter Mann mit grauem Kittel in seinen Geschäftsräumen. „Wo sind denn die ganzen Schlosser?“, fragte er verständnislos. Er hatte das Büro des Personaldienstleisters aufgesucht, weil er dringend einen Schlosser brauchte und er war der festen Überzeugung, dass diese in einem Wartezimmer auf Abruf bereitstehen. Die Anekdote ist schon gute 20 Jahre alt und sie verdeutlicht uns, was damals unter Zeitarbeit irrtümlicherweise verstanden wurde. Auch schon damals zeichnete sich diese Branche aber durch etwas aus, was Lemke bis heute begeistert: Die Dinge sind auf den zweiten Blick nie so wie sie im ersten Moment scheinen, und kein Tag ist wie der andere. Nachdem Lemke dem Mann erklärt hatte, dass leider keine Schlosser auf Abruf im Büro warten, fragte er ihn, für welchen Zeitraum er denn überhaupt einen Schlosser brauche. Für eine Stunde, entgegnete der Mann wie aus der Pistole geschossen. Lemke war zuerst verwirrt und geneigt abzusagen, aber dann fragte er sich: „Warum denn eigentlich nicht? Arbeit ist Arbeit.“

Der Beruf des Personaldienstleisters erfordert nicht nur ein gutes Gespür für die Bedürfnisse des Gegenübers, hohes Kommunikationstalent, Menschenkenntnis und lösungsorientiertes Denken, sondern auch und besonders die Fähigkeit, „out of the box“ zu denken. „Vermittelt man einem Unternehmen wirklich die geforderten Fachkräfte für die einfache Bedienung einer Maschine, mit der Gefahr, dass diese sich langweilen, oder empfiehlt man besser motivierte Anlernkräfte, die zwar keine Ausbildung haben, den Job aber genauso gut und noch dazu mit Freude erledigen?“ Lemke kann solche Fragen nicht zuletzt deshalb stellen, weil er seine Laufbahn mit einer handwerklichen Ausbildung begann, es sein Beruf aber generell erfordert, sich immer wieder in andere Köpfe, Berufe und Branchen hineinzudenken, um passgenaue Lösungen zu liefern. „Die Grenze zur Unternehmensberatung ist mitunter fließend“, bestätigt er.

Über mangelnde Arbeit kann sich das adlatus Team nicht beklagen, ebenso wenig wie die im Einsatz tätigen Mitarbeiter der adlatus GmbH. „Wir verstehen uns nicht nur als Dienstleister für Firmen, die Personalengpässe ausgleichen oder auf Produktionsspitzen reagieren müssen, sondern auch für unsere externen Arbeitskräfte. Im Idealfall profitieren beide von dem getroffenen Arrangement, und am schönsten ist es natürlich, wenn einer unserer Kandidaten übernommen wird“, gesteht er glaubhaft. Das passiert übrigens gar nicht so selten. „Das weit verbreitete Bild vom unterqualifizierten Zeitarbeiter, der am Fließband steht, hat mit der Realität nicht mehr viel zu tun. Klar gibt es auch solche, aber wir vermitteln mittlerweile verstärkt Fachkräfte mit guten Karriere- und Übernahmechancen“, sagt Lemke. Ein Arbeitnehmermarkt und der viel beschworene Fachkräftemangel sind die Ursache für diesen Wandel.

Der Ruf der karrieretechnischen Sackgasse, der der Zeitarbeit anhaftet, muss also dringend revidiert werden. „Jemand, der über einen längeren Zeitraum anspruchsvolle Tätigkeiten für die unterschiedlichsten Unternehmen verrichtet hat, verfügt über unschätzbare Erfahrungswerte“, fasst Lemke den Mehrwert, den mancher Zeitarbeiter gegenüber dem Festangestellten mitbringt, zusammen. Seine Ausführung öffnet eine ganz neue Perspektive: Zeitarbeit eben nicht als Sackgasse begriffen, sondern als spannender Karriereweg und breites Betätigungsfeld mit immer neuen Herausforderungen. Dass der Zeitarbeiter hierzulande weit unter Wert bezahlt wird, ärgert ihn aus diesem Grund auch. „Das sind mitunter Arbeitskräfte, die eine höhere Qualifikation mitbringen als die Festangestellten. Warum sollte man sie nicht entsprechend entlohnen?“ So wie in den skandinavischen Ländern etwa, in denen schon lange „equal pay“ gilt.

Auch wenn wir davon noch weit entfernt sind: Die Firma adlatus GmbH arbeitet in einem Wirtschaftsbereich mit enormer Zukunftsperspektive und sucht deshalb auch aktuell nach jungen Menschen, die Interesse an der Ausbildung zum/zur Personaldienstleistungskaufmann/-frau haben, Wer Abwechslung zu schätzen weiß und nichts schlimmer findet als den Alltagstrott, für den lohnt sich die Bewerbung. Ihn erwartet ein vielseitiger Kundenstamm mit zahlreichen, interessanten und anspruchsvollen Aufgaben. Nur das Wartezimmer mit den Schlossern, das gibt es immer noch nicht.

 

adlatus GmbH
Ostwall 63, 47798 Krefeld
Telefon: 02151-781562
Mail: info@adlatus-personaldienstleister.de
Web: www.adlatus-personaldienstleister.de

 

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