Arbeiten im Forderungsmanagement: Weiche Schale, harter Kern

 

Über Geld spricht man nicht. Und über Schulden noch viel weniger. Der Makel der Verschuldung haftet am Schuldner wie ein Stigma, dabei kann es wirklich jeden treffen: Erst kürzlich berichtete Der Spiegel, dass jeder siebte unter 30-Jährige verschuldet sei. Bei coeo Inkasso wird nicht um den heißen Brei herumgeredet: Schulden gehören hier zum Tagesgeschäft. Für die neue Niederlassung in Krefeld sucht das Unternehmen noch junge motivierte Mitarbeiter, die als Forderungsmanager ohne Berührungsängste und mit kommunikativem Feingefühl an Schuldner herantreten.

Die coeo Inkasso wurde 2010 gegründet. In den neun Jahren des Bestehens wuchs die Belegschaft auf derzeit rund 230 Mitarbeiter, die bislang an zwei Standorten in Dormagen jährlich etwa eine Million Forderungen für ihre Kunden übernehmen. Ziel in der Kommunikation mit dem Schuldner ist es immer, eine einvernehmliche, außergerichtliche Einigung zu erzielen. Dabei wird nicht nur dem Wunsch des Kunden mit Sorgfalt, Zuverlässigkeit, Nahbarkeit und Fairness entsprochen, auch der Schuldner darf einen kompetenten und vertrauensvollen Umgang von den qualifizierten Mitarbeitern erwarten. Schulden werden hier eben nicht als charakterliches Defizit betrachtet. „Bei der Menge an Aufträgen, die Tag für Tag von uns bearbeitet werden, wird einem schnell klar, dass sich hinter den meisten Forderungen ganz banale Versäumnisse verbergen“, weiß Josef Krumenacker, Leiter der Personalabteilung von coeo Inkasso.

„Die Aufgabe des Forderungsmanagers ist die gesamte Kommunikation mit dem Schuldner und allen weiteren am Prozess beteiligten Personen“, erläutert Krumenacker und ergänzt: „Sie beginnt in der Regel mit der postalischen oder elektronischen Aussendung des Forderungsbescheids und setzt sich dann mit der ersten Kontaktaufnahme durch den Schuldner fort.“ Im Gespräch ist Fingerspitzengefühl gefragt: „Die Reaktionen können sehr unterschiedlich ausfallen: Mancher befürchtet Betrug, ein anderer streitet alles ab, wieder andere sind peinlich berührt und fast schuldbewusst“, berichtet Krumenacker aus dem Inkasso-Alltag. „Alle diese Haltungen erfordern von den Sachbearbeitern zunächst einmal Offenheit und dann eine individuelle Kommunikationsstrategie sowie hohes Einfühlungsvermögen und Flexibilität.“ Im weiteren Verlauf werden Rückfragen beantwortet, Rückzahlungszeitpunkte oder Ratenzahlungspläne vereinbart. „Am wichtigsten ist die Fähigkeit, den Schuldner zur Einhaltung der getroffenen Vereinbarungen zu bewegen. Hier ist auch viel Psychologie gefragt“, weiß Krumenacker.

Zwar sind Erfahrungen im kaufmännischen Bereich durchaus von Vorteil, doch wichtiger sind das erwähnte Kommunikationstalent und „soft skills“, die man nur schwer erlernen kann. „Ein freundliches, sympathisches, aber jederzeit sicheres Auftreten ist die Grundvoraussetzung. Fehlerfreies Deutsch und eine saubere Aussprache sind ebenfalls von großer Bedeutung“, listet der erfahrene Personaler die wichtigsten Fähigkeiten des Forderungsmanagers auf. „Grundsätzlich sollte man keine Scheu vor dem Telefon haben und im Idealfall ein gewisses Verhandlungsgeschick und Organisationstalent mitbringen.“ Da es unter Umständen um große Geldbeträge geht, ist Verantwortungsbewusstsein gefragt. Selbstverständlich müssen die Korrespondenz mit dem Schuldner oder eingeschalteten Rechtsanwälten genauestens dokumentiert und die Einhaltung von Fristen gewährleistet werden.

„Wir setzen mit der Standorterweiterung ein deutliches Zeichen in Richtung Wachstum für unsere Kunden und machen einen großen Schritt zur Steigerung der Flexibilität für unsere Mitarbeiter.“

Wer sich in dieser Beschreibung wiederfindet, hat ab dem 1. April die Möglichkeit, die Krefelder Niederlassung von coeo Inkasso vom Start weg auf die Erfolgsspur zu bringen. „Unsere Büros in Dormagen brauchen dringend Entlastung, und was Mitarbeiter angeht, ist das dortige Einzugsgebiet nahezu ausgeschöpft“, erklärt Krumenacker die Gründe für die Neueröffnung. Vom Neustart erhofft man sich frische, motivierte Mitarbeiter und neue Impulse für das erfolgreiche Geschäft. „Wir setzen mit der Standorterweiterung ein deutliches Zeichen in Richtung Wachstum für unsere Kunden und machen einen großen Schritt zur Steigerung der Flexibilität für unsere Mitarbeiter“, erklärt Geschäftsführer Sebastian Ludwig zuversichtlich. Die neuen Büroräume wurden von Innenarchitekten im Stile angesagter, luftiger „Collage Offices“ gestaltet und mit modernster IT-Infrastruktur ausgestattet. Es gibt viel Platz für Besprechungen und Schulungen, und statt die Angestellten an ihre Schreibtische zu binden, gibt man ihnen die Gelegenheit, ihre Arbeit dynamisch zu gestalten. Zu den zahlreichen Incentives, die coeo Inkasso darüber hinaus anbietet, zählen attraktive Arbeitszeiten, die kostenlose Zurverfügungstellung von Getränken, Vergünstigungen beim Mittagessen oder Preisnachlässe für die Mitgliedschaft im Fitnessstudio. „Unseren Mitarbeitern bieten künftig an drei Standorten beste Bedingungen für die Innovation und Motivation, die wir uns wünschen und die uns weiterhin stark nach vorne treiben wird“, zeigt sich auch Geschäftsführer Marco Hessel hochoptimistisch. Eines ist klar: Wer bei coeo Inkasso seinen Weg macht, braucht die Schuldenfalle nicht zu fürchten.

 

 

coeo Inkasso GmbH
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