Noch vor zwei Monaten stand das Telefon selten still, und die Patienten gaben sich in der Physiotherapiepraxis Lebig an der Kölner Straße die Klinke in die Hand. Dann kam Corona. Da die Physiotherapie zur medizinischen Versorgungskette gehört, blieb die Praxis durchgängig offen, auch wenn einige Patienten unsicher waren und einige Sicherheitsstandards ergänzt werden mussten. Doch Daniel Lebig arbeitete gemeinsam mit seinem Team aus spezialisierten Physiotherapeuten, Sporttherapeuten und Naturheilkundlern weiter, um den Menschen auch in dieser schwierigen Zeit, nicht nur gesundheitlich, sondern auch ganzheitlich weiterzuhelfen. Mit den Händen, aber auch mit Worten.

 

Mit dem Beginn des Lockdowns und den Maßnahmen der Bundesregierung reagierte der Inhaber der Physiotherapiepraxis umgehend: „Wir haben bei uns sowieso schon einen hohen Hygienestandard; Desinfektionsständer standen so zum Beispiel schon vor der Pandemie überall. Jetzt werden diese aber wesentlich mehr benutzt.“ Gemeinsam mit seinem Team hat er es geschafft, den Patienten die Bedenken zu nehmen. „Wir haben große Wartezonen eingerichtet und die gesamten Strukturen innerhalb der Praxis modifiziert, sodass sich die Patienten nach der Behandlung nicht im Flur entgegenlaufen“, berichtet der 39-Jährige, der 2007 die Praxis von seinem Vater übernommen hat. Er ist sehr stolz darauf, dass sein Team die eigenen Sorgen und Ängste hinten angestellt hat, um sich 100-prozentig um die Patienten zu kümmern und dadurch ihrem Immunsystem mehr Spielraum und Ressourcen zu geben.

Nicht nur aufgrund abgesagter Operationen von Schmerzpatienten sei die Nachfrage nach Physiotherapie hoch, sondern auch aufgrund der begrenzten Sportmöglichkeiten: „Viele merken jetzt, dass ihnen der Bewegungsmangel nicht gut tut, und falsches Sitzen im Home Office kommt dann noch oben drauf“, berichtet Daniel Lebig und fügt hinzu: „Schmerzen, egal aus welchem Grund, bremsen das Immunsystem aus und sorgen dafür, dass der Körper Energie aufwenden muss, um diese Schmerzen zu bekämpfen.“ Genau deshalb sei es auch wichtig, den Beschwerden auf den Grund zu gehen – auch wenn die sie seelischer Natur sind: „Angst ist auch ein Schwergewicht für das Immunsystem. Nicht umsonst sagt man, dass die Angst einem sprichwörtlich im Nacken sitzt. Unsere Aufgabe ist es, die Balance wiederherzustellen.“

Damit auch Lebig und sein Team wieder etwas besser durchatmen können, haben die gesetzlichen Krankenkassen (im Gegensatz zu den privaten Krankenkassen) einen Rettungsschirm für Physiotherapeuten verabschiedet: „Die Anerkennung der Notwendigkeit unserer Arbeit war für uns genauso wichtig, wie die vielen Patienten, die uns die Treue gehalten haben und mit uns gemeinsam durch diese schwierige Zeit gegangen sind“, so der Inhaber der Physiotherapiepraxis. Denn nur so sei es für ihn und sein Team möglich, auch nach der Corona-Pandemie weiter vor Ort für die körperlichen und seelischen Probleme der Patienten da zu sein.

Aber auch für die Zeit nach der Corona-Pandemie hat Lebig gemeinsam mit seinem Team viele Ideen: „Nachdem wir die Praxis jetzt auf die Bestimmungen hin modifiziert haben, damit wir die bestmöglichen Sicherheitsstandards für unsere Patienten gewährleisten können, möchten wir in ferner Zukunft auch verschiedene Gesundheitskurse und Kurse zu bestimmten Themenschwerpunkten anbieten“, erklärt Lebig. So werde es zum Beispiel Kurse rund um Hüft- oder Knieprobleme geben, bei denen sich die Teilnehmer dann auch gemeinsam austauschen können. Alles aber natürlich unter Berücksichtigung der Hygienemaßnahmen. Dafür hat Anna Lebig, die Ehefrau von Daniel Lebig, in zahlreichen Nachtstunden, neben der Kinderbetreuung, extra Mund-Nasen-Schutz-Masken genäht. Gemeinsam ist das Team nun bestens auch für eine mögliche zweite Infektionswelle gewappnet.

 

 

Physiotherapie Lebig
Kölner Straße 270, 47807 Krefeld
Telefon 02151-391020
www.physiotherapie-lebig.de