Liebe Krefelder,

in den vergangen sieben Jahren haben wir allmonatlich die Geschichten unserer Stadt erzählt. Wir haben Perlen gehoben, Initiativen angestoßen und für ein besseres Verständnis für Krefeld gesorgt. Es war eine bereichernde Zeit für alle Beteiligten. Wir haben die Seidenstadt gelebt, geatmet und manchmal auch geblutet. Wir haben schlicht alles versucht, um das bestmögliche Magazin für Sie zu schaffen. Leider ist damit jetzt Schluss. Sie halten die letzte Ausgabe der KR-ONE in Ihren Händen. Wir bedauern diese Entscheidung zutiefst, sind aber aus verschiedenen Gründen dazu gezwungen. Wir bedanken uns für Ihre langjährige Treue und sagen au revoir und auf Wiedersehen…

April, April!!! Da haben Sie wahrscheinlich ordentlich geschluckt. Ist natürlich alles nur ein Spaß. So leicht würden wir uns doch niemals aus der Affäre ziehen. Aber woher kommt der Aprilscherz eigentlich? Es gibt mehrere Entstehungstheorien. Eine der am häufigsten genannten bezieht sich auf eine bereits 1564 durchgeführte Kalenderreform des französischen Königs Karl IX, der den Neujahrstag vom 1. April auf den 1. Januar verlegte. Daraufhin verschickten humorige Mitmenschen zum Apriltag Einladungen zu Neujahrsfestivitäten, die es nicht mehr gab. Wer dennoch der Einladung folgte, hatte zum Schaden der Anreise auch noch den Spott zu tragen. Von Frankreich aus sollen sich dann derartige Aprilscherze mit Soldaten über Europa verbreitet haben, wo sie umgeformt und ausgeweitet wurden.

Eine andere Variante sieht das römische Fest zu Ehren des Gottes „Quirinus“, der in späteren Zeiten des römischen Reiches mit Romulus gleichgesetzt wurde, als Ursprung. Die sogenannte „Quirinalia“ wurde auch als Fest der Dummen und Narren bezeichnet. Es fiel allerdings im römischen Kalender bereits auf den 17. Februar, sodass nur spätere Kalenderreformen eine Verschiebung dieses Tags auf den 1. April bewirkt haben konnten. Wie dem auch sei, ist der Aprilscherz bis heute liebevoll gehegter Brauch, um die Ernsthaftigkeit des Alltags für einen kurzen Moment beiseite zu schieben.

Zu deutlichen dauerhafterem Wohlbefinden führt uns allerdings ein Geborgenheit vermittelndes Zuhause. Deswegen haben wir uns dem Thema Wohnen & Heimwerk im Rahmen eines Spezials gewidmet. Erfahren Sie auf rund 20 Seiten, wie sie Ihr Heim verbessern, den Garten verschönern und das Wohnen ein großes Stück smarter werden lassen können. Natürlich samt entsprechender Empfehlungen hiesiger Handwerksbetriebe, die auch dann zur Tat schreiten wenn der Blitz eingeschlagen ist oder der Keller unter Wasser steht.

Und natürlich finden Sie auch in dieser Ausgabe wieder spannende Reportagen, bunte Feature und sensible Portraits. Eben all das, was die KR-ONE seit jeher auszeichnet und auch noch viele, viele Jahre auszeichnen wird. Sollten Sie noch einmal hören, dass unser Magazin eingestellt wird, werfen Sie zunächst einen Blick auf den Kalender. Wahrscheinlich hat denn entweder König Karl oder Quirinius sein Unwesen getrieben.

Viel Spaß beim Lesen!