Geschäftiges Treiben herrscht eigentlich im Schwanenmarkt, der im Herzen von Krefelds Innenstadt liegt und mit seinem großen Angebot an Geschäften, Cafés und Restaurants jeden Wunsch von Shopping-Fans erfüllt. Doch seit dem 18. März hat sich alles etwas geändert. Geschäfte und Gastronomien mussten größtenteils vorübergehend aufgrund der Corona-Pandemie schließen. Seit dem 20. April konnte wiedereröffnet werden. Noch ist zwar nicht alles wieder beim Alten, aber mithilfe einiger Sicherheitsmaßnahmen kann im Schwanenmarkt ruhigen Gewissens eingekauft werden.

 

Centermanager Christopher Wessel

Für Centermanager Christopher Wessel steht der ständige Austausch mit den Mietern der Shops an erster Stelle: „Es gab in den vergangenen Wochen immer wieder verschiedene Maßnahmen, die ergriffen werden mussten, da wir vom Filialisten bis zum inhabergeführten Geschäft ganz verschiedene Mieter haben“, so Wessel. Weil von den rund 40 Shops, die im Schwanenmarkt zu finden sind, viele Geschäfte auch für die alltägliche Versorgung relevant sind, blieb der Schwanenmarkt auch die gesamte Zeit während des Lockdowns geöffnet: „Aufgrund unserer zentralen Lage werden wir auch von Berufstätigen, die in der Innenstadt arbeiten, häufig frequentiert. Zudem decken wir die alltägliche Versorgung für die Bewohner der Innenstadt zum Teil ab“, erläutert der Centermanager. Aufgrund der Situation hätte zum Beispiel der Drogeriemarkt sich auch den neuen Begebenheiten angepasst und kurzerhand die Öffnungszeiten ausgeweitet, um den Bedarf der Kunden abzudecken.

Maskenpflicht im gesamten Schwanenmarkt

Bereits in den vergangenen Wochen wurde viel Wert auf die Umsetzung der Sicherheitsmaßnahmen gelegt. „Wir haben auf dem Boden Aufkleber zur Abstandsbegrenzung angebracht, damit der Mindestabstand von 1,50 Meter eingehalten wird“, berichtet Wessel. Seit dem 27. April herrscht außerdem eine Maskenpflicht im gesamten Center. Zusätzlich dazu wurden die Sitzgelegenheiten im Center abgesperrt, damit sich niemand länger als notwendig im Schwanenmarkt aufhält: „Wir freuen uns natürlich sehr, dass viele Geschäfte wieder öffnen konnten und wieder mehr Menschen kommen können, und wir wissen, dass das Center für viele Menschen auch ein sozialer Treff ist. Trotzdem liegen uns die Sicherheit und Gesundheit unserer Mieter und unserer Kunden sehr am Herzen, weswegen wir auf die Hygienemaßgaben achten müssen.“ Aus diesem Grund wurde auch der Sicherheitsdienst speziell für dieses Thema sensibilisiert, um für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen.

Neben den Geschäften, die mittlerweile, mit Ausnahme von Foot Locker, alle wieder geöffnet haben, haben sich insbesondere auch einige Gastronomen etwas einfallen lassen: „Bei Hans im Glück gibt es zusätzlich zu einem Lieferdienst noch die Möglichkeit, sein Essen abzuholen. Tee Gschwendner bietet neben den normalen Öffnungszeiten einen Lieferservice, und bei der Pizzeria Bella Vista können Speisen abgeholt wie auch bestellt werden“, erklärt Christopher Wessel. Seit dem 4. Mai dürfen zudem auch die beiden Friseure Kunden unter strengen Hygienemaßnahmen die Haare schneiden.

Nach den ersten Wochen, in denen die meisten Geschäfte im Schwanenmarkt wieder geöffnet haben, kann der Centermanager bereits ein positives Fazit ziehen: „Die Frequenz der Besucher liegt zwar unter dem Wert vor der Corona-Pandemie, aber dafür gibt es mehr Zielkäufe. Die Menschen halten sich daran, weniger bummeln zu gehen und stattdessen zielgerichtet einzukaufen.“ Auch die Maskenpflicht wird von fast allen Kunden ernstgenommen.

 

Schwanenmarkt
Hochstraße 114, 47798 Krefeld,
Telefon 02151-668905
www.schwanenmarkt-krefeld.de