„Warum sollte ich denn das Licht mit dem Smartphone einschalten?“ Zahlreiche hartnäckige Irrtümer und Vorurteile kursieren zum Thema „SmartHome“, der intelligenten Haustechnik: Peter Borowski und sein Sohn Janis kennen sie alle – und tragen mit günstigen, leicht zu bedienenden Produkten und einem attraktiven Servicekonzept dazu bei, sie aus der Welt zu räumen. Innerhalb weniger Jahre hat sich ihr Unternehmen SmartHome Designer zu einem der erfolgreichsten deutschen Anbieter für die neue Technologie entwickelt. Dabei begann alles mit einem defekten Rollladen.

SmartHome Designer

Peter und Janis Borowski machen das Eigenheim zum “SmartHome”

„Knapp 20 Jahre waren wir ein IT-Unternehmen mit dem Schwerpunkt Speicher- und Back-up-Lösungen“, erinnert sich der Senior, „doch dann sorgte ein eigentlich ganz unbedeutendes Ereignis dafür, dass wir unsere Firma komplett neu ausrichteten. Eine kaputte Zeitschaltuhr am Rollladen avancierte zum Wendepunkt und Glücksfall: „Kein Elektriker war in der Lage, eine praktikable Lösung für das kleine Problem anzubieten“, berichtet der IT- und Datensicherheitsexperte. Irgendwann reichte es ihm, und er nahm sich der Sache gemeinsam mit seinem Sohn an. „Wir recherchierten im Internet, bestellten die passenden Produkte und bauten sie ein. Fertig. Anschließend gründeten wir SmartHome Designer“, rekapituliert der Familienvater den Startschuss einer Krefelder Erfolgsgeschichte. Das Unternehmen ist heute Teil der JF Group, fungiert nicht nur als Dienstleister, sondern auch als Hersteller und bedient Kunden in ganz Deutschland.

„UNSER ZIEL IST ES, JEDEM MENSCHEN ZU DEM GUTEN GEFÜHL UND DEN ZAHLREICHEN ANNEHMLICHKEITEN EINES SMART HOMES ZU VERHELFEN.“

Der Nutzen der Technik, die aus der industriellen Gebäudeautomation hervorging und sich in den vergangenen Jahren rapide weiterentwickelt hat, umfasst Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz. Einsteigerpakete regeln meist die Lichtsteuerung und die Beschattung, doch sind die ersten Berührungsängste einmal abgebaut, folgen schnell Erweiterungen für Heiz- und Schließsysteme und Vieles mehr. „Unser Ziel ist es, jedem Menschen zu dem guten Gefühl und den zahlreichen Annehmlichkeiten eines Smart Homes zu verhelfen“, beschreiben die Unternehmer ihre Vision. Eine der Hürden, denen sie sich dabei tagtäglich gegenübersehen, ist der Irrglaube, die Technik sei kompliziert und teuer. „Das Gegenteil ist der Fall“, schaltet sich Sohn Janis ein, der das Unternehmen online repräsentiert und als zertifizierter Immobilienmakler das wichtige Finanzierungs-Knowhow mitbringt. „Die Grundausstattung für ein standardmäßiges Einfamilienhaus mit elf Räumen beinhaltet intelligente Licht- und Rolloschalter und kostet rund 3.500 Euro. Nach einer ausführlichen Beratung liefern wir alles passgenau vorbereitet für den kinderleichten Einbau“, erklärt er. „Smart“ bedeutet aber eben nicht, dass man statt des Lichtschalters das Smartphone benutzt. „Der Kunde hat verschiedene Möglichkeiten der Steuerung. Er kann die Beleuchtung zum Beispiel mit der Ortungsfunktion seines Smartphones verknüpfen. Dann geht automatisch das Licht in der Einfahrt und im Flur an, wenn er sich dem Zuhause nähert. Das ist eine Riesenerleichterung, gerade jetzt im Winter“, geht Janis weiter ins Detail. Die smarten Logiken funktionieren individuell über beliebig erstellbare Regeln. Die Anwesenheitssimulation, die Einbrecher abschreckt, wenn das Haus verlassen ist, ist eine davon. Und mittels einer „Gute-Nacht-Taste“ werden alle Hausfunktionen auf einmal in den Schlafmodus versetzt. Im Grunde lässt sich alles, was am Stromnetz hängt, smart steuern. Die Möglichkeiten sind vielfältig.

Im Bereich der Energieeffizienz ermöglicht die Technologie riesige Einsparpotenziale, wie Peter Borowski weiß. „Ein smartes Ventil für die Heizung liegt bei ca. 80 Euro. Die Investition amortisiert sich in der Regel nach zwei Jahren. Je nachdem, wie viele Personen einen Haushalt bewohnen und wie oft sie zu Hause sind, sogar früher. Meine Ehefrau und ich sind beide berufstätig und demnach nur morgens, abends und an den Wochenenden zu Hause. Wir konnten unsere Energiekosten im ersten Jahr um 40 Prozent senken”, erzählt er. Die Technik ist aber nicht nur für Haus- oder Wohnungs- besitzer interessant, sondern auch für Mieter: „Unsere Produkte kann man bei einem Umzug einfach mitnehmen und in der neuen Wohnung wieder einbauen“, fegt Janis auch den letzten Zweifel vom Tisch. „Und selbstverständlich sind alle Systeme modular erweiterbar.“ Es gibt eigentlich keinen vernünftigen Grund, sein Heim nicht smart auszustatten.

Doch der Mensch begegnet dem Neuen zunächst meist mit Misstrauen. So stehen der Entwicklung ausgerechnet die Bauträger im Weg, die eigentlich ein natürliches Interesse am Fortschritt haben sollten. „Gerade einmal 15 bis 18 Prozent der Neubauten sind mit smarter Haustechnik ausgestattet“, gibt der Senior Einblick in aktuelle Zahlen. „Doch ich gehe davon aus, dass die Technik in drei bis fünf Jahren Standard sein wird. Bauträger, die heute beim Neubau auf smarte Technologie verzichten, bauen demnach sanie- rungsbedürftig“, spitzt er zu. Nicht zuletzt diesem Kampfgeist hat er seinen Platz im Vorstand der SmartHome Initiative Deutschland e. V. zu verdanken. Er ist ein überzeugter und damit auch überzeugender Botschafter seiner Sache. Mit Viva West und Ytong Bausatzhaus konnte er bereits renommierte Bauträger als Auftraggeber gewinnen. Und erst vor wenigen Wochen schloss er einen Rahmenvertrag mit hebelHAUS ab: Ab 2020 stattet der Bauträger jeden Neubau mit Technologie der SmartHome Designer aus. Der Vertrag läuft vorerst über drei Jahre und umfasst 1.150 Häuser. Ein Riesenvolumen für das nur siebenköpfige Team, aber wenn es nach den Borowskis geht, ist es erst der Anfang auf dem Weg in eine smarte Zukunft.

SmartHome Designer Team GmbH
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