Es gibt Arbeit, aber keine Mitarbeiter – das ist die Situation vieler Betriebe in Deutschland. Fachkräftemangel ist keine neue Begebenheit und hat auch Krefeld und das Umland schon vor einigen Jahren erreicht. Das kann für ein Unternehmen große Folgen haben: Fehlende Mitarbeiter schränken Entwicklung und Wachstum ein und sorgen für einen wirtschaftlichen Stillstand oder im schlimmsten Fall sogar für einen wirtschaftlichen Abfall. Als Geschäftsführer der BS Mönke Fachkräftevermittlung kennt Michael Mönke die Sorgen und Nöte von Firmen im Zeitalter des Fachkräftemangels gut. Seit sechs Jahren vermittelt er Fachkräfte und kompetente Mitarbeiter an Branchen aus der Industrie, dem Lagerbereich, dem Call Center, dem Büro und der IT nach Krefeld, Duisburg, Mönchengladbach, Viersen, Düsseldorf und Neuss. „Als Personalagentur verfügen wir über ein großes Portfolio bestehend aus Menschen mit ganz unterschiedlichen Qualifikationen und Fähigkeiten“, erklärt Mönke und ergänzt: „Wir schöpfen aus einem Pool von rund 5.000 Frauen und Männern, die motiviert sind, zu arbeiten.

 

BS Mönke

„Uns ist nicht wichtig, wie der Lebenslauf aussieht, sondern wir möchten wissen, was einen jungen Menschen motiviert, was ihn antreibt und auch, welche Referenzen er bereits in der Arbeitswelt gesammelt hat.“

Auch Jürgen Latzke als Betriebsleiter der Entsorgungsgesellschaft Niederrhein mit Standort am Bruchfeld in Krefeld ist schon vielfach mit dem Problem konfrontiert worden, nicht die richtige Frau oder den passenden Mann für eine ausgeschriebene Stelle zu finden. Die Abfallbranche ist speziell, die Arbeitsbedingungen werden oft als abstoßend empfunden. „Bei uns riecht es schlecht, im Sommer ist es in den Räumen zu warm und im Winter zu kalt, und schmutzig ist es sowieso,“ sagt der Betriebsleiter und schmunzelt: „Zudem haben wir Schichtdienst. Da fühlen sich nur wenige gut aufgehoben.“ Einer, der das tut, ist Nicu-Iulian Baicu. Als Rumäne kommt er 2015 mit fast keinen Sprachkenntnissen nach Deutschland, um seiner Familie nachzureisen. Ohne abgeschlossene Ausbildung, aber dennoch hoch motiviert und arbeitswillig, findet er auf dem klassischen Arbeitsmarkt keine Perspektive. Heute arbeitet er als Festangestellter bei der EGN, vermittelt von Michael Mönke. „Wir haben den Menschen im Blick. Das ist unser täglicher Anspruch“, betont der Geschäftsführer. „Uns ist nicht wichtig, wie der Lebenslauf aussieht, sondern wir möchten wissen, was einen jungen Menschen motiviert, was ihn antreibt und auch, welche Referenzen er bereits in der Arbeitswelt gesammelt hat.“

Im Bereich der EGN passt dieses Profil gut. Vor sechs Jahren hat Jürgen Latzke zum ersten Mal die Dienstleistung des Personalexperten in Anspruch genommen, seitdem sind fast 30 Mitarbeiter, die Mönke geschickt hat, durch die Hallen der EGN gewandert. Genau wie Baicu sind einige als Festangestellte geblieben. „Tatsächlich ist die EGN der erste Kunde nach unserer Eröffnung gewesen, an den wir vermittelt haben“, erinnert sich Michael Mönke und freut sich: „Seitdem ist eine langfristige Kooperation entstanden, die auf Vertrauen und Menschlichkeit beruht.“

BS Mönke

Seit Oktober hat Nicu-Iulian Baicu bei der EGN einen festen Arbeitsvertrag.
Dieser kam durch die BS Mönke Fachkräftevermittlung zustande

Vertrauen und Menschlichkeit – das sind zwei Komponenten, die für BS Mönke als Fachkräftevermittlung zwei maßgebende Entscheidungsträger sind und weshalb sowohl die Zusammenarbeit mit Arbeitnehmern als auch Arbeitgebern so ausgesprochen gut funktioniert: Mönke selbst prüft jedes einzelne Unternehmen, an das er vermittelt, mit Sorgfalt und Feinfühligkeit. Er möchte nicht, dass das Personal, das er als Zeitarbeiter schickt, als Mensch zweiter Klasse behandelt wird. Er legt Wert auf gute und ansprechende Arbeitsbedingungen, auf einen fairen und respektvollen Umgangston und natürlich auf eine entsprechende Bezahlung seines Mitarbeiters. „Die Zeitarbeit ist mit vielen Vorurteilen besetzt, die aber schon lange nicht mehr zeitgemäß sind“, verspricht der Experte. „Dafür hat auch der Bundestag mit der Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes im letzten Jahr die Weichen gestellt.“ Seitdem dürfen Mitarbeiter in der Zeitarbeit nur maximal 18 Monate in einem Betrieb arbeiten, dann müssen sie als fester Mitarbeiter eingestellt werden. Das hat auch Auswirkungen bei der EGN: Neben Nicu-Iulian Baicu sind auch Marvin Stevens und Wladislaw Bauer fest in die Entsorgungsgesellschaft aufgenommen worden. „Darüber freue ich mich sehr und beglückwünsche natürlich auch die beiden“, sagt Mönke. Eine Übernahme sei immer in seinem Sinne, bestätigt er: „Natürlich verlieren wir den Mitarbeiter aus wirtschaftlicher Sicht, aber menschlich sehnt sich jeder nach Langfristigkeit. Wir freuen uns gemeinsam über die erfolgreiche Vermittlung.“

BS Mönke, Michael Mönke

Michael Mönke

Auch Nicu-Iulian Baicu fühlt sich angekommen bei der EGN. Er ist dankbar für die Chance, die der Recruiter für ihn geschaffen hat. „Es hätte mich nicht besser treffen können. Die Leute sind nett, die Arbeit gut und der Chef auch“, sagt der 23-jährige Rumäne. Als Anlagen- und Maschinenführer hat er eine große Verantwortung, denn er betreut die gesamte Anlage. Er führt die Beschickung der Maschinen durch, übernimmt die Qualitätskontrolle, die Lagertätigkeit, das Beschriften und am Ende die Übertragung des Protokolls in die EDV. Mit Motivation, Hingabe und einem geordneten Sachverstand hat er es geschafft, seine Defizite in der deutschen Sprache auszugleichen und die Ansprüche der EGN zu erfüllen. So konnte er sogar den Staplerschein bei der Entsorgungsgesellschaft nachholen. „Wir haben Herrn Baicu in der gesamten Zeit bis zur Festanstellung begleitet“, bestätigt Michael Mönke. „So machen wir das bei jedem Mitarbeiter.“ In der Regel bringt der Personalberater drei bis vier Bewerber mit zum Kennenlernen in den Betrieb. Am Ende bleibt einer, manchmal auch zwei Interessenten, über, die im Unternehmen beginnen. „Natürlich muss immer die Chemie stimmen und auch das, was der Bewerber leistet“, ist sich auch Jürgen Latzke von der EGN sicher. „Es ist gut, dass wir da Michael als Zwischenpart haben.“ Anders als bei anderen Personalvermittlungen hört Mönkes Part nach der Vermittlung nicht auf. Regelmäßig pflegen er und seine Mitarbeiter die Kommunikation zum Betrieb und zum Vermittelten, um zu überprüfen, ob sich weiterhin alle mit der Entscheidung wohlfühlen. „Das ist unsere Art des Qualitätsmanagements“, erklärt der Personalvermittler. „Und das geht nur, wenn wir mit an der Front sind.“

 


BS Mönke Fachkräftevermittlung und Rekrutierung

Geschäftsführer: Michael Mönke
Rheinstraße 40-42, 47799 Krefeld
Telefon: 02151-659740