Die Ohren wie ein Luchs, das Fell wie ein Gepard, die Größe eines Ozelots und die Anmut eines Leoparden. „Und dann kann der Serval auch noch unheimlich hoch springen und ist außergewöhnlich intelligent“, schwärmt Florian Glaudo der Firma Leenen & Steeg in Krefeld. „Mit dem Serval haben wir wirklich ein besonderes Patentier an unserer Seite.“

Leenen & Steeg

Der Serval ist bekannt für seine ausgeprägten Sinne.

Vor fünf Jahren begann zwischen dem Team des Fliesenhandels an der Philadelphiastraße und der afrikanischen Wildkatze im Krefelder Zoo eine besondere Freundschaft. Als eines der ersten Unternehmen aus der Sei- denstadt beschloss „Leenen & Steeg“ eine Tierpatenschaft der Zoofreunde Krefeld zu übernehmen und damit verantwortungsvoll ein Tier über Jahre zu begleiten. „Immer wieder hatten wir Geld an Fußballvereine gegeben, um für eine Saison auf dem Trikot aufzutauchen. Die Sportler hatten nicht nur keinen Bezug zu uns als Unternehmen, sondern nach einer Saison war alles wieder vorbei“, erinnert sich der Fliesenlegermeister. „Jetzt investieren wir in das Wohl von Lebewesen und unterstützen mit dem Zoo einen wichtigen Identifikationspunkt unserer Stadt. Das tut uns als Unternehmen gut.“

Leenen & Steeg

Vor fünf Jahren hat sich Leenen & Steeg entschieden, eine Patenschaft für den Serval zu übernehmen. Seitdem ist Florian Glaudo (Mitte) ein gern gesehener Gast bei der Tierpatenbeauftragten Waltraud Sulis und Friedrich
Berlemann als Vorsitzendem der Zoofreunde

Mehr als 930 Tierpaten engagieren sich im Moment durch Jahreszahlungen zwischen 30 und 1.000 Euro dauerhaft für die Zoofreunde. Dabei wird die Patenschaft wie eine Spende gehandhabt, ist steuerlich absetzbar und für den Zoo fest planbar. „Wir können durch das Geld der Patenschaften zum Beispiel Material für die Tierbeschäftigung kaufen, es in notwendiges Spezialfutter investieren oder auch für die Ausstattung von Gehegen nutzen“, erklärt Friedrich Berlemann als Vorsitzender der Zoofreunde. „In diesem Jahr wird mit Hilfe der Patenschaftsgelder zum Beispiel eine Bewässerungsanlage für die Afrikasavanne gekauft. Davon werden die Antilopen profitieren.“ Sind die meisten Paten aktuell Privatpersonen, hoffen Berlemann und Glaudo, dass sich zukünftig noch weitere Krefelder Firmen melden. „Die Urkunde über unsere Patenschaft hängt in unseren Ausstellungsräumen“, erklärt der Fliesenlegermeister. „Regelmäßig kommen wir darüber mit den Kunden ins Gespräch. Auch, weil nur so wenige wissen, was ein Serval ist.“ Dass Glaudo über die Eigenschaften der besonderen Katze so gut informiert ist, hat er nicht nur dem eigenen Wissensdurst zu verdanken, sondern auch dem Patenschaftstag im Krefelder Zoo. Die Tierpfleger laden die Spender ein, das eigene Tier auf besondere Art kennenzulernen. Die Paten bekommen exklusive Einblicke in die Versorgung und Haltung der Tiere, sie dürfen Fragen stellen und werden anschließend von den Zoofreunden mit Kaffee und Kuchen verwöhnt. „Das ist schon außergewöhnlich“, sagt Glaudo bedächtig. „Von diesen Tagen habe ich gelernt, dass der Serval mit seinen besonders feinen Sinnesorganen wirklich gut zu unserer Unternehmensphilosophie passt.“ Sogar so gut, dass Leenen & Steeg jetzt eine eigene Fliesenreihe nach der afrikanischen Wildkatze benannt hat.

Werden Sie als Unternehmen oder Privatperson Tierpate im Zoo Krefeld ab 30 Euro im Jahr. Weitere Informationen finden Sie im Internet auf www.zoofreunde-krefeld.de oder telefonisch unter 02151-5123751 bei der Tierpatenbeauftragten Waltraud Sulis.