Ich bin lieber hier!

 

Als Tobias Polka zum ersten Mal als Schüler in eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hineinschnupperte, war für ihn klar: „Das möchtest du niemals machen“. Die Welt der Wirtschaftsprüfer erschien ihm viel zu verkrustet und altmodisch. Doch dann kam alles anders. Polka studierte Wirtschaftswissenschaften und begann seine Berufslaufbahn 2006 bei einer großen internationalen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Düsseldorf. Drei Jahre später legte er das Steuerberaterexamen ab, kurz darauf war er Wirtschaftsprüfer. Sein Unbehagen zur Branche aus Schultagen hatte den gebürtigen Krefelder aber nie ganz verlassen. Als er dann 2014 angesprochen wurde, ob er bei der Weiterentwicklung einer traditionsreichen Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft mitmachen möchte, stand für ihn sehr schnell fest: Das ist es. Voller Respekt, und mit noch mehr Ideen, machte er sich auf den Weg.

 

Tobias Polka

Heute ist Tobias Polka Gesellschafter, Partner und Vorstand bei der Düsseldorfer Beratungsgruppe ADKL, dem Unternehmen, das er seit 2015 zusammen mit anderen „Mitstreitern“ in die Zukunft führt. „Wir hatten alle einen ähnlichen Werdegang hinter uns und auch eine ähnliche Wertevorstellung“, erinnert er sich. Dabei hatten die „jungen Wilden“ den eindeutigen Vorteil, auf der Plattform eines Traditionsunternehmens aufbauen zu können. Die Buchstaben ADKL stehen für die Anfangsbuchstaben der Gründungspartner, die das Unternehmen bereits in den 1980er Jahren aufgebaut hatten und 2014 an die eigene Nachfolge dachten. Bemerkenswert und sehr hilfreich war es dann auch, dass „die Gründer uns weitgehend freie Hand ließen und der neuen Mannschaft vertraut haben“, freut sich Polka. „So konnten wir etwas wirklich Neues schaffen und gleichzeitig das Altbewährte erhalten! Wir wollten alte Zöpfe der Branche abschneiden und insbesondere keine unnötigen Hierarchien und sinnlosen Bürokratieschleifen etablieren. Ein einfaches „weiter so“, sollte es nicht geben. Vielmehr sollte jeder ohne Barrieren seine Expertise zum sinnvollen Nutzen unserer Mandanten einsetzen können.“ Und das Resultat lässt sich sehen: Ob als Wirtschaftsprüfer im Backoffice bei Hauptversammlungen verschiedener DAX-Konzerne, als Sachverständiger zur Erbschaftsteuer von den Richtern des Bundesverfassungsgerichts konsultiert oder als rechtlicher Berater beim Verkauf der letzten operativen Kohleunternehmen der Ruhrkohle AG – ADKL bildet mit seinem Team eine multidisziplinäre Plattform von Experten auf Augenhöhe. „Nähe, Persönlichkeit und Entwicklungschancen sind unsere Treiber“, stellt Polka heraus. Dass dies keine Phrasen sind, merkt man schnell im persönlichen Gespräch.

Heute ist ADKL mit rund 120 Teammitgliedern eine mittelgroße Beratungsgruppe im Rheinland und von Wesel bis Köln vertreten. In zwei Belangen unterscheidet sich ADKL aber deutlich vom Branchenüblichen. Die funktionale Organisationsstruktur verzichtet auf starres Abteilungsdenken. Teams werden projektweise individuell zusammengestellt. Jeder übernimmt klare Verantwortung für einen Mandanten oder eine Aufgabe unter Berücksichtigung eines festen Ansprechpartners – und, Wirtschaftsprüfung wird nicht nur als rechtlich absichernde Aufgabe gesehen, sondern als ein Instrument, Unternehmen zukunftsorientiert zu entwickeln. „Customer Centricity ist unsere Maxime – wir machen nur, was Sinn macht und Nutzen stiftet“, erklärt Tobias Polka. „Darunter verstehen wir, uns mit Zeit und Ruhe wirklich auf unsere Mandanten einzulassen und als Netzwerker und Lösungsanbieter zu agieren. Aufgrund unserer Erfahrung und der oft jahrelangen Mandantenbeziehungen bekommen wir sehr tiefe Einblicke in deren Branchen und können so wertvolle Hinweise geben.“ Dabei ist man es gewohnt, mit anderen Beratern gemeinsam Hand in Hand zusammen
zu arbeiten und in Spezialfragen konsultiert zu werden. Dazu gehört es auch, über den Tellerrand zu schauen und internationale Themen lösen zu können. Denn ADKL zählt das internationale Expertennetzwerk MSI Global Alliance, eine Idee der Gründer aus den 1980er Jahren, zu ihren Beteiligungen. „Als Gesellschafter gehören wir mit MSI Global Alliance zu den zehn größten internationalen ‚legal und accounting alliance‘ weltweit und können so sämtliche rechtlichen und steuerlichen Themen und Aufgabenstellung international lösen. Dies ist ein enormes Alleinstellungsmerkmal“, so Polka, der als einer von sechs Aufsichtsräten in London die Geschicke lenkt.

Tobias Polka

Was ADKL jedoch von Großkanzleien unterscheidet, ist die starke regionale Verwurzelung. „Wir sind zwar deutschlandweit und international tätig, aber sehr am Herzen liegt uns der regionale Mittelstand. „Als Krefelder freue ich mich besonders, wenn wir Menschen bei der Verwirklichung ihrer unternehmerischen Ziele in meiner Heimatstadt unterstützen können. Um deutlich zu machen, dass wir auch gerne im regionalen Umfeld arbeiten, haben wir die Kampagne ‚#lieberhier‘ ins Leben gerufen und engagieren uns darüber hinaus für unsere Heimatregion. Eine besondere Freude war es uns daher, das Kulturprojekt SWK Autokino zu unterstützen“, erzählt er strahlend.

Tobias Polka wurde vor 38 Jahren als Sohn einer „Ur-Krefelder“ Familie geboren. Seine Großeltern waren bei Thyssen Edelstahl tätig und betrieben an der Hülser Straße eine der ersten Krefelder Drogerien. „In meiner Jugend habe ich mich sehr für das Krefelder Eishockey interessiert und habe oft auf der Nordtribüne mitgefeiert“, erinnert er sich. „Heute freue ich mich, wenn ich dem Verein durch mein Netzwerk helfen kann. „Ich bin sehr dankbar, bei der Ausübung meines Berufs viel von der Welt sehen zu dürfen und unsere Mandanten persönlich vor Ort beraten zu können; auf Dauer möchte ich meine Heimat aber nicht missen. Ich bin wirklich lieber hier.“

Tobias Polka, Wirtschaftsprüfer / Steuerberater
ADKL AG – Wirtschaftsprüfungsgesellschaft,
Telefon: 0211-47838-189
polka@adkl-msi.de